Tom Lee prognostiziert einen Ethereum-Anstieg auf 20.000 US-Dollar im Jahr 2026, warnt aber vor möglichen Risiken.
Die gewagten Prognosen von Tom Lee, Mitbegründer und geschäftsführender Gesellschafter des Analyseunternehmens Fundstrat Global Advisors, sorgen erneut für Aufsehen. In einem Interview mit CNBC am 24. Dezember 2025 erklärte Lee, der Preis von Ethereum (ETH) könne bereits Anfang 2026 die Marke von 7.000 bis 9.000 US-Dollar erreichen und mit der zunehmenden Verbreitung der Tokenisierung sogar auf 20.000 US-Dollar steigen. Er betonte, institutionelle Anleger der Wall Street zeigten großes Interesse an der Tokenisierung, die Ethereum neue Anwendungsmöglichkeiten und Effizienzsteigerungen eröffnen und es zu einem Schlüsselakteur der Zukunft des Finanzwesens machen werde.
Lees optimistische Einschätzung ist nicht neu: Im Laufe des Jahres 2025 hob er immer wieder das Potenzial von ETH hervor und verwies dabei auf institutionelles Interesse und technologische Innovationen. So merkte er beispielsweise in einem Interview an, dass der Kryptomarkt trotz möglicher Korrekturen am Aktienmarkt Anfang 2026 vor seinen „besten Jahren“ stehe. Darüber hinaus reagierte Lee positiv auf eine anonyme Prognose von 4chan, die einen ETH-Kurs von 20.000 US-Dollar bis 2026 voraussagte, und bezeichnete diese als „Fakten, nicht Meinungen“. Einige Analysten interpretieren seine Vision sogar als potenzielles Wachstum von ETH auf 62.000 US-Dollar bis Mitte 2026, basierend auf einem Anstieg von 1900% gegenüber dem aktuellen Niveau, dank tokenisierter Finanzdienstleistungen und institutioneller Zuflüsse.
Doch nicht alles ist so rosig. Fundstrat selbst, wo Lee als Chief Investment Officer tätig ist, lässt in seinen internen Berichten pessimistischere Szenarien zu. Laut jüngsten Veröffentlichungen warnt das Unternehmen vor einem möglichen Rückgang des ETH-Kurses unter 2.000 US-Dollar – sogar auf 1.800 US-Dollar – in der ersten Hälfte des Jahres 2026, was im Widerspruch zu Lees öffentlichen Aussagen steht. Diese Diskrepanz hat in der Community Diskussionen ausgelöst: Kritiker witzeln, Lee sei „bereit, alles zu sagen, um nicht realisierte Verluste“ aus ETH-Investitionen zu rechtfertigen. Zwar werden keine genauen Daten zu den Verlusten von Fundstrat veröffentlicht, doch ähnliche Kennzahlen anderer Inhaber, wie beispielsweise Bitmine, zeigen aufgrund der Marktvolatilität erhebliche nicht realisierte Verluste in Milliardenhöhe. Insbesondere die Analyse der Bestände großer Marktteilnehmer zeigt MVRV-Verhältnisse (Marktwert zu realisiertem Wert) auf einem Niveau, das auf potenzielle Risiken hindeutet.
Trotz dieser Widersprüche wird Lees Prognose durch allgemeinere Trends gestützt. Ethereum konnte seine Stärke im Jahr 2025 dank Netzwerk-Upgrades, dem Wachstum von DeFi und der Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA) weiter ausbauen. Analysten weisen darauf hin, dass ETH sein volles Potenzial ausschöpfen könnte, wenn sich die regulatorischen Hürden in den USA wie erwartet im Jahr 2026 lockern. Anleger sollten jedoch die Risiken nicht außer Acht lassen: Fundstrat prognostiziert zudem eine Bitcoin-Korrektur auf 60.000 US-Dollar, die den gesamten Markt mitreißen könnte.
Tom Lees Worte spiegeln letztlich Begeisterung und strategisches Denken wider, doch der Kryptowährungsmarkt bleibt unberechenbar. Anlegern wird empfohlen, ihre Portfolios zu diversifizieren und makroökonomische Indikatoren wie die Geldpolitik der US-Notenbank und globale Ereignisse im Auge zu behalten.
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