Polygon Labs erwirbt zwei Krypto-Startups für über 250 Millionen Dollar
Polygon Labs, bekannt als Entwickler des Ethereum-basierten Blockchain-Netzwerks, hat die Übernahme von zwei Krypto-Startups - Coinme und Sequence - für einen Gesamtbetrag von über 250 Millionen US-Dollar angekündigt. Dieser Deal zielt darauf ab, die Position von Polygon im Stablecoin- und Zahlungssektor zu stärken und mit Giganten wie Stripe zu konkurrieren. Laut Sandeep Nailwal, dem Gründer der Polygon Foundation, verwandelt sich Polygon Labs damit in ein "vollwertiges Fintech-Unternehmen", das eine Infrastruktur für Fiat-zu-Krypto-Konvertierungen und Wallets integriert.
Coinme
Ein in Seattle ansässiges Startup, das sich auf den Umtausch von Bargeld in Kryptowährungen über Geldautomaten spezialisiert hat. Das Unternehmen verfügt über Geldübertragungslizenzen in den USA, was es zu einem wertvollen Aktivposten für die Einhaltung von Vorschriften macht. Die Übernahmekosten von Coinme werden auf 100-125 Millionen US-Dollar geschätzt, genaue Zahlen werden jedoch nicht bekannt gegeben. Im Jahr 2025 sah sich Coinme in Kalifornien und Washington aufgrund von Verstößen im Zusammenhang mit Geldautomaten mit regulatorischen Problemen konfrontiert, nahm aber nach Verbesserung der Compliance den Betrieb wieder auf.

Sequence
Ein in New York ansässiger Anbieter von Blockchain-Infrastruktur, der Krypto-Wallets und andere Tools entwickelt. Die Übernahme, die mit ca. 125-150 Millionen US-Dollar bewertet wird, wird Polygons technologische Basis für den Aufbau eines kompletten Zahlungsstacks verbessern.

Über die Form der Bezahlung - ob in bar, in Aktien oder in einer Kombination - macht der Deal keine Angaben. Die Transaktion von Sequence wird voraussichtlich noch in diesem Monat abgeschlossen, die von Coinme im zweiten Quartal 2026, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen.
Strategische Motive und Implikationen
Polygon Labs, das zuvor mit dem NFT-Boom in den Jahren 2021-2022 in Verbindung gebracht wurde, konzentriert sich nun auf den Zahlungsverkehr. Das Unternehmen hat den ehemaligen Krypto-Chef von Stripe, John Egan, eingestellt, um seine Expertise zu stärken. Dieser Deal ist ein "umgekehrtes Stripe": Polygon verfügt bereits über eine Blockchain-Infrastruktur und fügt nun Startups hinzu, um einen vollständigen Stablecoin-Stack zu schaffen. Das wachsende Interesse an Stablecoins, unterstützt durch neue US-Vorschriften, macht diesen Schritt strategisch. Polygon zielt darauf ab, den Zahlungsverkehr durch die Integration von Fiat-Krypto-Schienen für eine landesweite Abdeckung in den USA zu dominieren.
Laut Marc Boiron, CEO von Polygon Labs, übertrifft Coinme die Compliance-Anforderungen:
"Sie gehen weit über das hinaus, was notwendig ist... Das ist der Stand der Technik."
Sandeep Nailwal fügte hinzu:
"Das ist das Gegenteil von Stripe... Polygon Labs wird zu einem vollwertigen Fintech-Unternehmen."
Markt- und Community-Reaktion
Auf X verbreitete sich die Nachricht schnell. Bitcoin.com News merkte an, dass die Übernahme Polygon helfen wird, mit Stripe in der Zahlungsinfrastruktur zu konkurrieren.
Nutzer wie @RTB_io teilten Interviews mit CEO Marc Boiron, der die Strategie erklärte.
Analysten prognostizieren eine positive Auswirkung auf den MATIC-Token und die DeFi-Vermögenswerte im Zusammenhang mit Polygon, auch wenn eine potenziell verstärkte regulatorische Kontrolle die Volatilität erhöhen könnte.
Dieser Deal unterstreicht den Konsolidierungstrend in der Kryptoindustrie, bei dem große Akteure wie Polygon in regulatorische Vermögenswerte investieren, um eine breite Akzeptanz zu erreichen. Bleiben Sie dran für Updates, da dies die Stablecoin-Zahlungslandschaft im Jahr 2026 umgestalten könnte.
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