MetaDAO führt einen innovativen, unbegrenzten Verkauf für Hurupay ein
MetaDAO hat einen bemerkenswerten Schritt im Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) angekündigt: Der öffentliche Verkauf von Hurupay, einer Banking-Plattform mit integrierten Kryptowährungsfunktionen, soll am 3. Februar 2026 um 18:30 Uhr UTC beginnen. Dieser Verkauf markiert eine deutliche Abkehr von früheren Initial Coin Offerings (ICOs) von MetaDAO und geht die seit Langem bestehenden Probleme mit Überzeichnung und Marktmanipulation an.
Hintergrundinformationen zu MetaDAO und Hurupay
MetaDAO, ein Governance-Protokoll, das auf Futarchie (Entscheidungsfindung mittels Prognosemärkten) basiert, hat sich auf Solana zu einer wichtigen Plattform für Kryptoprojekte entwickelt. Es setzt auf faire, öffentliche Verkäufe mit hohem Token-Float und verzichtet auf private Zuteilungen, um unfaire Vorteile zu vermeiden. Hurupay, unterstützt von Investoren wie Microsoft und Bankless, bietet Nutzern US- amerikanische und europäische Bankkonten, virtuelle USD-Karten, hochverzinsliche Sparprodukte und die Möglichkeit zum Aktienkauf – alles basierend auf Stablecoins für weltweite Gehaltsabrechnung und Zahlungen. Das Projekt verfügt bereits über ein Live-Produkt mit echten Nutzern und Umsätzen und hebt sich damit von Projekten in früheren Phasen ab.
Im Rahmen des Verkaufs werden 10 Millionen HURU-Token (39,02% des Gesamtangebots) dem ICO-Pool zugeteilt, mit einem Mindestbetrag von 3 Millionen US-Dollar. Anders als bei früheren Verkäufen gibt es hier keine Obergrenze, d. h. alle zugesagten Gelder fließen direkt in die Kasse von Hurupay, ohne anteilige Rückerstattungen.
Wesentliche Unterschiede zu früheren MetaDAO-Verkäufen
Traditionelle MetaDAO-ICOs funktionierten nach einem begrenzten, anteiligen Modell, bei dem Überzeichnungen zu Rückerstattungen überschüssiger Beiträge führten. Diese Struktur begünstigte sogenannte „Whale Games“, bei denen Großinvestoren ihre Zusagen überhöhten, um sich größere Zuteilungen zu sichern und die Gesamtsummen künstlich in die Höhe zu treiben – oft um das Zehnfache oder mehr, wie bei Launches wie MegaETH (27,8-fach überzeichnet, 1,39 Milliarden US-Dollar eingenommen) und Umbra (200-fach) zu beobachten war. Solche Mechanismen bevorzugten große Marktteilnehmer und förderten Last-Minute-Spekulationen, was wiederum Spekulationen auf Plattformen wie Polymarket ermöglichte.
Im Gegensatz dazu werden bei Hurupays Verkauf Rückerstattungen vollständig ausgeschlossen. Gelder über dem Mindestbetrag von 3 Millionen US-Dollar fließen in eine „Bid Wall“, ein On-Chain-Programm, das Token zum Nettoinventarwert (NAV) zurückkauft und vernichtet, um das Angebot zu reduzieren. Nicht ausgegebene Gelder der Bid Wall fließen nach drei Monaten in die Treasury. Zusätzlich werden 20% der eingenommenen Gelder in die USDC-Liquidität investiert.
Zur Veranschaulichung: Bei einer Kapitalerhöhung von 50 Millionen US-Dollar dienen 10 Millionen US-Dollar (20%) der Liquiditätssicherung, 3 Millionen US-Dollar der Finanzierung des laufenden Betriebs und die verbleibenden 37 Millionen US-Dollar stärken die Angebotsbasis für Aktienrückkäufe. Dadurch wird überschüssige Nachfrage in eine Absicherung gegen Kursverluste umgewandelt, anstatt für operative Zwecke verwendet zu werden. Dies reduziert das Risiko von unerwarteten Kapitalabflüssen und schafft Anreize für langfristiges Wachstum. Die monatlichen Ausgaben des Teams sind auf 250.000 US-Dollar begrenzt, können aber je nach Bedarf variieren. Die Auszahlung der Anteile erfolgt zeitgebunden (und nicht leistungsbezogen, anders als bei einigen früheren Projekten).
Auswirkungen auf die Marktdynamik und Spekulation
Dieser Mechanismus soll übermäßige Einzahlungen verhindern, da überschüssige Gelder nicht zu proportionalen Token-Zugaben führen, sondern die Token-Sicherheit erhöhen. Reaktionen aus der Community deuten auf reduzierte Möglichkeiten des sogenannten „Farmings“ hin, bei dem Großinvestoren hohe Beträge vortäuschen, um Rückerstattungen zu erhalten – was potenziell zu insgesamt geringeren Investitionen im Vergleich zu den stark beworbenen Vorgängern führen kann.
Auf Polymarket spiegelt der Markt „Gesamtzusagen für den öffentlichen Verkauf von Hurupay auf MetaDAO“ diese Entwicklung wider. Stand 28. Januar 2026 liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Betrag von über 5 Millionen US-Dollar bei 79% (Ja zu 0,827 Cent), bei einem Volumen von 200.394 US-Dollar, während die Wahrscheinlichkeit für mehr als 10 Millionen US-Dollar geringer ist. Händler beobachten eine schnelle Stabilisierung der Preise, da große Wetten weniger vorteilhaft werden, im Gegensatz zu den volatilen Preisanstiegen bei früheren Verkäufen.

Weiterreichende Auswirkungen auf die Krypto-Finanzierung
Durch unbegrenzte Verkäufe und die Fokussierung von Überschüssen auf den Schutz soll MetaDAO die tatsächliche Nachfrage besser widerspiegeln und Missbrauch eindämmen. Kritiker äußern jedoch Bedenken hinsichtlich potenzieller Betrügereien oder hoher Ausgaben, während Befürworter argumentieren, dass die transparente, von MetaDAO verwaltete Kasse Schutzmechanismen bietet. Dies könnte einen Präzedenzfall für fairere ICOs schaffen, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Regulierung und Marktreife der Kryptoindustrie.
Dieser Artikel stellt keine Finanzberatung dar. Führen Sie stets Ihre eigenen Recherchen durch und wägen Sie alle Vor- und Nachteile ab, bevor Sie an einem Token-Verkauf teilnehmen.
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