Der wahre Grund für den Kryptomarktcrash: Eine Analyse hinter den Kulissen
In der Nacht zum 31. Januar 2026 erlebte der Kryptomarkt einen seiner dramatischsten Einbrüche der Geschichte. Innerhalb weniger Stunden wurden Positionen im Wert von über 2,5 Milliarden US-Dollar liquidiert, und die gesamte Marktkapitalisierung schrumpfte um 230 Milliarden US-Dollar. Dieses Ereignis war die zehntgrößte Liquidation in der Geschichte des Kryptomarktes – und das völlig ohne neue Nachrichten. Experten aus Telegram-Kanälen und von X versuchten eiligst, den Einbruch mit verschiedenen Gründen zu erklären, von geopolitischen Faktoren bis hin zu Unternehmensberichten. Doch wollen wir herausfinden, was der Wahrheit entspricht und was nur Gerüchte sind. Wir stützen uns dabei auf die bereitgestellten Daten und aktuelle Forschungsergebnisse aus offenen Quellen, darunter Marktanalysen von CoinDesk, Forbes und anderen.
Rekordverluste am Wochenende
Der Absturz begann am Samstagabend, als die traditionellen Märkte geschlossen waren und die Liquidität an den Kryptobörsen minimal war. Bitcoin fiel unter 78.000 US-Dollar und verlor innerhalb eines Tages bis zu 8% an Wert.

Ethereum fiel unter 2.400 US-Dollar, und Altcoins wie Solana und Dogecoin brachen um 10–20% ein. Das gesamte Liquidationsvolumen überstieg 2,5 Milliarden US-Dollar, wobei 93% davon Long-Positionen waren.

Dies ist nicht der erste derartige Vorfall: Zum Vergleich: Beim Zusammenbruch des FTX im Jahr 2022 wurden 1,6 Milliarden US-Dollar liquidiert, während der COVID-19-Pandemie 2020 waren es 1,2 Milliarden US-Dollar. Dieser Crash ist jedoch insofern bemerkenswert, als er mit einem Rückgang vermeintlich sicherer Anlagen zusammenfiel: Gold fiel um 11% (der stärkste Tagesverlust seit 1980), Silber um 31% (ein Rekordwert). Wenn risikoreiche und sichere Anlagen gleichzeitig fallen, deutet dies eher auf erzwungene Verkäufe aufgrund von Nachschussforderungen als auf fundamentale Probleme hin.
Aufschlüsselung der häufigsten "Gründe"
Viele Analysten brachten den Absturz vorschnell mit externen Ereignissen in Verbindung. Hier sind die wichtigsten Theorien und warum sie sich als unhaltbar erweisen:
Amerikanischer Bankkonkurs
Einige Beiträge auf X brachten dies mit der Insolvenz einer Chicagoer Bank in Verbindung, deren Vermögen lediglich 500 Millionen Dollar betrug.
Sie verglichen es mit dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank im Jahr 2023, bei dem die Vermögenswerte 209 Milliarden Dollar erreichten und 86% der Einlagen nicht abgesichert waren. Die Nachricht über die Chicagoer Bank kam jedoch am Freitag, dem 30. Januar, ans Licht, und ihr Ausmaß ist zu gering, um einen globalen Schock auszulösen. Es handelt sich nicht um eine Wiederholung des SVB-Falls, sondern lediglich um einen lokalen Vorfall, der bereits im Markt eingepreist ist.
Stillstand der US-Regierung
Am 31. Januar 2025 stellte die US-Regierung ihre Arbeit aufgrund der ausbleibenden Haushaltsverabschiedung durch den Kongress faktisch ein. Der vorherige Shutdown im Oktober 2025 dauerte 43 Tage und belastete die Märkte. Dieses Mal hat der Senat jedoch bereits die Finanzierung der meisten Behörden bewilligt, und das Repräsentantenhaus nimmt seine Arbeit am Montag, dem 2. Februar, wieder auf. Es handelt sich um einen kurzfristigen , rein technischen Shutdown, nicht um eine Krise. Erfahrungsgemäß führen solche Ereignisse zwar zu Volatilität, geraten aber schnell wieder in Vergessenheit; der Markt hat dies bereits eingepreist.
Geopolitik: Iran, Zölle und Microsoft-Bericht
Diese Woche eskalierten die Spannungen zwischen den USA und dem Iran: eine Explosion im Hafen von Bandar Abbas, Trumps Drohung mit einem Angriff auf den Iran im Falle eines Scheiterns der Gespräche, Microsofts schwache Quartalszahlen (die Aktien fielen um 10%) und neue US-Zölle auf Öllieferanten Kubas. All dies belastete Technologieaktien und den Ölpreis, doch die Ereignisse fanden Mitte der Woche statt, nicht erst am Samstagabend. Die negative Stimmung war bereits am Freitag eingepreist: S&P 500 und Nasdaq schlossen zwar im Minus, aber ohne Panik. Warum brachen die Kryptowährungen ausgerechnet am Wochenende ein? Weil die geringe Liquidität den Effekt verstärkte.

Ein weiterer Faktor aus der Forschung: Die Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden. Trump wählte einen „Falken“, was auf eine Verzögerung von Zinssenkungen bis Juni oder später hindeutet. Dies erhöhte den Druck auf risikoreiche Anlagen, darunter Kryptowährungen. Hinzu kamen Abflüsse aus Bitcoin-ETFs: 1,61 Milliarden US-Dollar im Januar, mit einem Höchststand von 818 Millionen US-Dollar am 29. Januar. Doch selbst dies erklärt nicht die Plötzlichkeit des Kurssturzes am Samstag.
Manipulation oder Insiderhandel?
Auf Grundlage unserer Daten, einschließlich Analysen von Glassnode und CryptoQuant, bleibt die Ursache des Kurssturzes unklar. Es handelt sich nicht um einen makroökonomischen Schock wie eine Rezession (der S&P 500 zeigte im vorbörslichen Handel keine Panik) oder einen Massenabverkauf von Langzeitinvestoren. Vielmehr deutet alles auf Marktmanipulation oder Insiderhandel hin. Warum?
- Die traditionellen Märkte sind geschlossen, die Handelsvolumina von Kryptowährungen sinken – ideale Bedingungen für einen Shakeout (Ausverkauf gehebelter Positionen). Long-Positionen waren überhitzt: Das offene Interesse überstieg 53 Milliarden US-Dollar, und die Finanzierungssätze signalisierten spekulative Übertreibungen.
- Wie Stanley Druckenmiller feststellte, ist der Crash ein „kleiner Schwarzer Schwan“ aufgrund übermäßiger Verschuldung und nicht aufgrund fundamentaler Schwächen. Die Daten zeigen, dass die Struktur zuerst zusammenbrach (Verkäufe von Langzeitaktionären bei 84.600 US-Dollar), woraufhin Liquidationen den Kursverfall beschleunigten.
- Wenn etwas Beängstigendes passieren würde (Krieg, Regulierungen), würde sich das in den Aktienfutures niederschlagen. Doch die Charts sind ruhig.
In X Beiträgen stellen Analysten fest:
„Wenn der Verkaufsdruck nachlässt, könnte die Gegenbewegung heftig ausfallen“, ist mit einer starken Erholung zu rechnen, sobald der Druck nachlässt.
Der Fear & Greed Index (FGI) befindet sich bei „Extremer Angst“ (14), ein klassisches Signal für Konträrden.
Wie geht es weiter?
Der Markt wartet gespannt auf Montag: US-Börsenöffnung, Lösung des Shutdown-Problems und mögliche Stellungnahmen der Fed. Sollte die Liquidität zurückkehren und Insider ihre Karten aufdecken, ist mit einer Erholung zu rechnen. Andernfalls könnte Bitcoin die Marke von 75.000 US-Dollar testen. Die Geschichte zeigt jedoch, dass solche Einbrüche oft lokale Tiefpunkte markieren. Langfristig bleiben die makroökonomischen Faktoren (Geldschöpfung, Tokenisierung) stark.
Das ist nicht das Ende des Bullenmarktes, sondern nur eine Marktbereinigung. Bleiben Sie wachsam und glauben Sie nicht jedem „Experten“ in den sozialen Medien.
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