EGW-NewsOlena Oblamska wurde im Zusammenhang mit dem 340 Millionen Dollar schweren Forsage-Krypto-Ponzi-Fall aus Thailand ausgeliefert.
Olena Oblamska wurde im Zusammenhang mit dem 340 Millionen Dollar schweren Forsage-Krypto-Ponzi-Fall aus Thailand ausgeliefert.
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Olena Oblamska wurde im Zusammenhang mit dem 340 Millionen Dollar schweren Forsage-Krypto-Ponzi-Fall aus Thailand ausgeliefert.

Olena Oblamska, eine 42-jährige Ukrainerin, die in der Krypto-Community als Lola Ferrari bekannt ist, wurde als erste der vier Mitbegründerinnen des berüchtigten Projekts Forsage an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Sie wurde im Februar 2026 in Thailand (Phuket) festgenommen und am 8./9. Mai an die US-Behörden übergeben.

Laut dem US-Justizministerium (DOJ) wurde Forsage als dezentrale DeFi-Plattform beworben, die auf Smart Contracts auf Ethereum, Binance Smart Chain und Tron basierte und Elemente des Netzwerkmarketings nutzte. Teilnehmer sollen „Slots“ in Matrizen erworben und durch automatisierte Smart Contracts passives Einkommen erzielt haben. Tatsächlich handelte es sich laut Ermittlern um ein klassisches Schneeballsystem: Gelder neuer Investoren wurden automatisch an frühere Teilnehmer überwiesen. Blockchain-Analysen ergaben, dass über 80% der Anleger Geld verloren, während das Projekt weltweit rund 340 Millionen US-Dollar von Opfern einnahm.

Oblamska und ihre Mitgründer Volodymyr Okhotnikov (Lado), Mykhailo Sergeiev (Mike Mooney/Gleb) und Serhii Maslakov (alle als russische Staatsbürger geführt, obwohl Oblamska Ukrainerin ist) bewarben die Plattform in den sozialen Medien aggressiv als „risikoarmes, renditestarkes“ Anlageinstrument. Oblamska selbst bezeichnete sich als die „Göttin“ von Forsage.

Olena Oblamska wurde im Fall des 340 Millionen Dollar schweren Forsage-Krypto-Ponzi-Schemas aus Thailand ausgeliefert.

Am 11. Mai 2026 erschien Olena Oblamska vor einem Richter am Bundesgericht in Portland, Oregon. Sie plädierte auf nicht schuldig in dem einzigen Anklagepunkt der Verschwörung zum Betrug mittels Telekommunikation. Der Richter ordnete Untersuchungshaft bis zum Prozessbeginn an. Der viertägige Geschworenenprozess ist für den 14. Juli 2026 angesetzt. Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu 20 Jahre Haft, drei Jahre Bewährung und eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar.

Dies ist die erste strafrechtliche Verfolgung von Gründern eines DeFi-Projekts wegen des Betriebs eines Schneeballsystems in der US-Geschichte. Der Fall Forsage begann 2022/23: Die US-Börsenaufsicht SEC reichte eine Zivilklage ein, und im Februar 2023 erhob eine Grand Jury in Oregon Anklage gegen alle vier Gründer. Die drei anderen befinden sich weiterhin außerhalb der Reichweite der US-Justiz.

Die Auslieferung von Oblamska unterstreicht, dass die US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden weiterhin aktiv gegen Kryptobetrüger weltweit vorgehen. Für Anleger ist dies eine weitere Mahnung: Selbst „Smart Contracts“ und eine elegante DeFi-Plattform bieten keine Sicherheit, wenn das Projekt darauf abzielt, neues Kapital anzulocken, anstatt ein echtes Produkt zu liefern.

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Der Fall Forsage könnte einen Präzedenzfall für viele ähnliche „Matrix“- und „DeFi“-Pyramidensysteme schaffen, die in der Kryptoindustrie noch immer aktiv sind.

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