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Sony patentiert KI-generierte Videospiel-Tutorials und das Ghost Assistance System
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Sony patentiert KI-generierte Videospiel-Tutorials und das Ghost Assistance System

Sony hat in diesem Jahr ein Patent für KI-generierte Videospiel-Tutorials angemeldet und damit ein System vorgestellt, mit dem künstliche Intelligenz direkt in das Spielgeschehen eingefügt wird, um die Spieler durch schwierige Abschnitte zu führen. In der Anmeldung wird eine Methode beschrieben, die herkömmliche Tutorials durch einen KI-gesteuerten "Geister"-Charakter ersetzt oder ergänzt, der Aktionen im Spiel selbst demonstriert.

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Die Idee tauchte öffentlich auf, nachdem sie von Boing Boing gemeldet wurde, obwohl sie durch die Berichterstattung von Kotaku größere Aufmerksamkeit erlangte.

Das Dokument, das im April eingereicht und später im Jahr 2025 veröffentlicht wurde, beschreibt, was Sony "Ghost Assistance" nennt. Bei diesem System wird eine Spielsitzung mit einer KI-Engine verbunden, die einen Geistercharakter erzeugt, der in der Lage ist, die gleichen interaktiven Pfade wie der Spieler zu durchlaufen. Anstelle von statischen Aufforderungen oder voraufgezeichneten Videos erscheint der Geist in der aktiven Spielwelt und führt die für das Vorankommen erforderlichen Aktionen aus.

Das Patent besagt, dass die Aktionen des Geistes an den spezifischen Moment gebunden sind, mit dem der Spieler zu kämpfen hat, und nicht an ein allgemeines Tutorialsegment. Das System ist so konzipiert, dass es nur aktiviert wird, wenn ein spezieller Modus aktiviert ist, was darauf hindeutet, dass sich die Spieler ganz dagegen entscheiden können. Sony beschreibt auch einstellbare Unterstützungsstufen, die von visuellen Einblendungen, die Ziele anzeigen, bis hin zu vollständigen Demonstrationen von Tasteneingaben reichen. Auf der höchsten Stufe kann der Geist die Aufgabe im Namen des Spielers erledigen.

"Die interaktiven Aktionen des Geistercharakters sind so konfiguriert, dass der Geistercharakter entlang eines interaktiven Pfades im Spiel voranschreitet" - Sony-Patentanmeldung

Neben den Bewegungs- und Kampfdemonstrationen wird die Geister-KI als konversationsfähig beschrieben. In der Anmeldung heißt es, dass das System über natürliche Sprache mit dem Spieler kommunizieren kann, indem es Fragen beantwortet oder Mechanismen verbal erklärt. Diese Interaktion ähnelt aktuellen konversationellen KI-Tools, obwohl Sony keine spezifischen Modelle nennt. Das Unternehmen verwendet wiederholt den Begriff "KI", vermeidet aber direkte Verweise auf generative Systeme, die üblicherweise mit großen Sprachmodellen in Verbindung gebracht werden.

Sony patentiert KI-generierte Videospiel-Tutorials und das Ghost Assistance System 1

Auf die Trainingsdaten wird ausführlich eingegangen. Sony sagt, dass die KI auf "eine Vielzahl von Quellen für Trainingsmaterial" trainiert würde, was es ihr ermöglichen würde, Live-Spiele zu analysieren und kontextbezogene Antworten zu geben. Diese Quellen können Aufzeichnungen früherer Spielersitzungen innerhalb und außerhalb des Sony-Netzwerks sowie Online-Material wie Website-Beschreibungen oder Beiträge in sozialen Medien umfassen. In dem Patent wird auch darauf hingewiesen, dass die Verarbeitung auf mehrere Servereinheiten in einem Rechenzentrum verteilt werden könnte, anstatt sich ausschließlich auf lokale Hardware zu verlassen.

Ein weiterer Abschnitt betont die Anpassungsfähigkeit. Das KI-Modell wird als fähig beschrieben, kontinuierlich aus neuen Spielszenarien zu lernen, während der Spieler Fortschritte macht. Dies würde es dem Ghost ermöglichen, seine Reaktionen im Laufe der Zeit zu verfeinern und sich an unterschiedliche Spielstile oder Herangehensweisen an dieselbe Herausforderung anzupassen. Sony sieht dies als eine Möglichkeit, Frustration zu vermeiden, ohne die Spieler in starre Tutorialstrukturen zu zwingen.

Das Aussehen der Geisterfigur ist absichtlich flexibel. Dem Antrag zufolge kann er die Form von Charakteren aus anderen Spielen, Filmfiguren oder benutzergenerierten Designs annehmen. Diese Anpassung wird als optional dargestellt, wirft aber Lizenz- und Konsistenzfragen auf, die im Patent nicht geklärt werden.

"Die Geisterfigur kann als Figur aus einem Film, als Figur aus einem anderen Spiel oder als benutzergenerierte Figur dargestellt werden" - Sony-Patentanmeldung

Sony liefert ein detailliertes Beispiel, um zu veranschaulichen, wie das System in der Praxis funktionieren könnte. In diesem Szenario erscheint der Geist als Yoda aus Star Wars und bietet sowohl physische Demonstrationen als auch gesprochene Anweisungen während des Spiels. Das Beispiel beschreibt, wie Yoda Bewegungen ausführt, mit der Spielerfigur spricht und als Teil der Spielszene auf dem Bildschirm erscheint, während er Anweisungen gibt.

"Als Beispiel kann die Geisterfigur eine animierte Darstellung des allwissenden Yoda aus Star Wars sein" - Sony-Patentanmeldung

In der Anmeldung wird auch die Integration von Hardware über die Konsole hinaus untersucht. Sony schlägt vor, dass das System den Blick des Spielers verfolgen oder eine Kamera verwenden könnte, um Bilder des Raums aufzunehmen, in dem sich der Spieler befindet. Diese Funktionen werden als optionale Erweiterungen vorgestellt, die der KI helfen könnten, festzustellen, wann ein Spieler verwirrt oder unkonzentriert ist. Aus dem Dokument geht nicht hervor, wie die Daten gespeichert oder geschützt werden sollen, so dass die Auswirkungen auf den Datenschutz ungeklärt bleiben.

Trotz dieser Details bleibt das Patent spekulativ. Sony hat eine lange Tradition in der Anmeldung von Patenten, die nie den Verbraucher erreichen. Dieses Dokument wird auch als Weiterentwicklung eines ähnlichen Patents aus dem Jahr 2023 beschrieben, was eher auf einen langsamen und schrittweisen Ansatz als auf eine baldige Veröffentlichung hindeutet. Sollte das System implementiert werden, würde es wahrscheinlich eine leistungsfähigere Hardware- und Server-Infrastruktur erfordern, als sie die aktuelle PlayStation 5 bietet.

Sony Patented AI-Generated Video Game Tutorials And The Ghost Assistance System 2

Die Prämisse dieses Patents besteht darin, passive Anweisungen durch aktive, KI-gesteuerte Demonstrationen zu ersetzen. Dabei wird davon ausgegangen, dass es effektiver ist, eine Aufgabe in Echtzeit und in der eigenen Sitzung des Spielers auszuführen, als Aufforderungen zu lesen oder statische Videos abzuspielen. Ob die Spieler eine KI-Präsenz begrüßen würden, die sprechen, handeln und sogar die Kontrolle übernehmen kann, bleibt ungewiss.

Sony macht keine Angaben darüber, ob und wann dieses System in einem kommerziellen Produkt erscheinen wird. In Anbetracht der beschriebenen technischen Anforderungen würde eine Einführung wahrscheinlich mit einer zukünftigen Konsolengeneration zusammenfallen. Bislang existieren die von Sony patentierten KI-generierten Videospiel-Tutorials nur auf dem Papier und skizzieren eine Vision, die Live-Gameplay, maschinelles Lernen und interaktive Anleitungen miteinander verbindet.

Lies auch: Sony hat das monatliche PlayStation Plus-Angebot für Januar 2026 bestätigt, mit Need for Speed Unbound, Disney Epic Mickey: Rebrushed und Core Keeper, die vom 6. Januar bis zum 2. Februar auf PlayStation 4 und PlayStation 5 erhältlich sind.

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