Webzen überweist 2,2 Millionen Dollar an Hound13 vor dem Whistleblower-Interview im Streit um Dragon Sword.
Ein Firmenstreit zwischen Hound13, dem Entwicklerstudio von Dragon Sword, und dem Publisher Webzen hat eine dramatische Wendung genommen. Nach wochenlangen Kündigungen ohne Lohnfortzahlung, einem zusammenbrechenden Live-Service und wachsender Unsicherheit bezüglich des Projekts deuten Berichte darauf hin, dass Webzen kurz vor einem geplanten Whistleblower-Interview zuvor einbehaltene Gelder an Hound13 überwiesen hat.
Ein Vertragsstreit, der Dragon Sword zum Scheitern brachte
Dragon Sword, ursprünglich 2021 unter dem Projektnamen Project D angekündigt, war als ambitioniertes Open-World-Action-RPG positioniert. Berichten zufolge eskalierten die Spannungen zwischen Entwickler und Publisher jedoch in der späteren Projektphase.
Laut Hound13 versuchte Webzen eine feindliche Übernahme, indem es im Rahmen zusätzlicher Unterstützung eine Mehrheitsbeteiligung am Studio forderte. Webzen wies diese Behauptungen zurück und erklärte, Hound13 habe den Entwicklungsplan wiederholt verzögert, wodurch die verlängerte Produktionszeit die Mittel des Studios erschöpft habe. Der Publisher behauptete zudem, weitere Unterstützung angeboten zu haben, warf Hound13 jedoch vor, den Vertrag ohne vorherige Absprache gekündigt zu haben.
Während beide Seiten ihre Positionen öffentlich verteidigten, verschlechterte sich die Zukunft des Spiels. Webzen kündigte später eine vollständige Rückerstattung aller In-Game-Transaktionen an und signalisierte damit, dass der Live-Service unter der bestehenden Vereinbarung nicht mehr fortgeführt werden würde.
Spieler zwischen den Fronten
Kurz nach Veröffentlichung ging Dragon Sword in den Wartungsmodus – von koreanischen Spielern oft als „Zombie-Zustand“ bezeichnet – nur einen Monat nach Release. Obwohl das Entwicklerteam Interesse an weiterer Unterstützung bekundete, verschlechterte sich die Lage des Spiels zunehmend.
Offenbar um die Spieler zu halten, wurden täglich große Mengen an Gacha-Währung verteilt. Obwohl dies auf den ersten Blick großzügig wirkt, deuten solche Maßnahmen oft auf tieferliegende strukturelle Probleme in Live-Service-Spielen hin. Die allgemeine Wahrnehmung der Spieler ließ vermuten, dass die langfristige Überlebensfähigkeit des Titels deutlich gesunken war.
Einbehaltene Gelder wurden vor dem Whistleblower-Interview überwiesen.
Laut Berichten von The REGGistry hat der CEO von Hound13 Kontakt zu GSBG aufgenommen, einem bekannten südkoreanischen YouTube-Kanal für Whistleblower in der Gaming-Szene, der mit der Korean Game User Association verbunden ist. Angeblich war ein Interview zu dem Streitfall geplant, was die Möglichkeit von Reputationsschäden oder behördlichen Ermittlungen aufwirft.
Bevor das Interview stattfinden konnte, überwies Webzen angeblich etwa 2,2 Millionen US-Dollar (3 Milliarden KRW) an zuvor einbehaltenen Geldern an Hound13.
Die plötzliche Zahlung wurde als vorübergehende Deeskalation des Konflikts interpretiert. Hound13 hat wieder Zugriff auf die Gelder, und das Interview mit dem Whistleblower wurde – zumindest vorerst – nicht ausgestrahlt. Der Schaden für Dragon Sword scheint jedoch bereits angerichtet, und die Spieler tragen die Folgen des Firmenkonflikts.
Ob die Übertragung eine endgültige Beilegung des Streits darstellt oder lediglich eine vorübergehende Unterbrechung bedeutet, bleibt unklar. Weitere Entwicklungen könnten Aufschluss über die langfristigen Folgen für beide Unternehmen und die Zukunft des Projekts geben.
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