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Jez Corden stellt klar: Microsoft plant keinen Rückzug von Steam — er wurde falsch verstanden
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Jez Corden stellt klar: Microsoft plant keinen Rückzug von Steam — er wurde falsch verstanden

In letzter Zeit gab es Spekulationen, dass Microsoft im Rahmen des Ausbaus seines Xbox-Ökosystems möglicherweise keine neuen Spiele mehr auf Steam veröffentlichen und sich ausschließlich auf seinen eigenen digitalen Store konzentrieren könnte. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Person, die diese Spekulationen ausgelöst hatte, missverstanden worden war.

Die Meldung stammte von Jez Corden, Redakteur bei Windows Central, während einer kürzlich erschienenen Folge des Podcasts „Rand al Thor 19 “. Die Nachricht verbreitete sich schnell in Foren und sozialen Medien und hinterließ bei vielen Spielern Enttäuschung. Wie sich jedoch herausstellte, waren Cordens Worte aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er veröffentlichte eine Stellungnahme auf X, in der er dementierte, dass Microsoft keine Spiele mehr auf Steam veröffentlichen würde, und fügte hinzu, dass er falsch interpretiert worden sei. Seine vollständige Stellungnahme könnt ihr unten nachlesen:

„Ich bezweifle WIRKLICH, dass sie das tun werden, aber sie unternehmen Schritte, die ihnen möglicherweise einen Vorwand dafür liefern könnten – doch meiner Meinung nach liegt einfach zu viel Geld auf dem Tisch, um darauf zu verzichten. Das war Teil einer umfassenderen Diskussion.

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Microsoft plant, sich von Steam zurückzuziehen. Steam bringt derzeit so viel Umsatz ein. Ich gehe davon aus, dass sie sich nur dann aus Steam zurückziehen würden, wenn sich diese Tatsache ändern sollte, aber ich sehe keinen Grund anzunehmen, dass dies der Fall sein könnte.“

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Wie Corden zu Recht hervorhob, verschafft Steam Microsoft zusätzliche – und manchmal recht beträchtliche – Einnahmen aus seinen Spielen. So wurde beispielsweise die Veröffentlichung von „Forza Horizon 6“ im Frühjahr zum erfolgreichsten Launch aller Zeiten für die Xbox, sowohl was die Spieleraktivität als auch den Umsatz betrifft. Gleichzeitig wird das Unternehmen sein Ökosystem ganz klar weiter ausbauen; die kürzlich angekündigte Abwärtskompatibilität von Xbox-Spielen auf dem PC ist ein Beweis dafür: Vier Spiele – „Blinx: The Time Sweeper“, „Conker: Live and Reloaded“, „Crimson Skies: High Road to Revenge“ und „Fuzion Frenzy“ – stehen den Spielern nun zur Verfügung.

Laut Jason Ronald, Vice President of Next Generation bei Xbox, ist dies im Vergleich zu den umfassenderen PC-Plänen des Unternehmens nur die Spitze des Eisbergs, was erneut bekräftigt, dass PC-Gaming weiterhin oberste Priorität hat. Unterdessen haben Dataminer bereits Hinweise darauf gefunden, dass Microsoft plant, die Unterstützung für Xbox-360-Spiele auf dem PC hinzuzufügen. Dies geht aus Erwähnungen des XeO3-Emulators hervor – desselben, der auch zum Ausführen von Xbox-360-Spielen auf neueren Konsolen wie der Xbox One und der Xbox Series X|S verwendet wird –, der in den Dateien von „Fuzion Frenzy“ entdeckt wurde.

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