EGW-NewsElectronic Arts ist offiziell in Privatbesitz übergegangen und gehört nun PIF, Silver Lake und Affinity Partners
Electronic Arts ist offiziell in Privatbesitz übergegangen und gehört nun PIF, Silver Lake und Affinity Partners
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Electronic Arts ist offiziell in Privatbesitz übergegangen und gehört nun PIF, Silver Lake und Affinity Partners

Es wurde bestätigt, dass Electronic Arts zum ersten Mal seit 1990 den Eigentümer gewechselt hat und nun wieder ein börsennotiertes Unternehmen ist. Die Transaktion im Wert von 55 Milliarden US-Dollar wurde erfolgreich abgeschlossen, und das Unternehmen befindet sich nun im Besitz des saudischen Staatsfonds Public Investment Fund, von Silver Lake und Affinity Partners.

In einer offiziellen Pressemitteilung gab Andrew Wilson, Vorstandsvorsitzender und CEO von Electronic Arts, bekannt, dass für das Unternehmen eine neue Ära begonnen habe und dass die Eigentümer die langfristige Vision des Studios unterstützten, sich als führender Entwickler von Videospielen und Inhalten zu etablieren. Die vollständige Stellungnahme von Andrew Wilson zur Übernahme von Electronic Arts durch den Saudi Arabian Public Investment Fund, Silver Lake und Affinity Partners finden Sie unten:

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„Dieser Moment würdigt die außergewöhnlichen Menschen, deren Kreativität, Ehrgeiz und Leidenschaft EA zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich interaktiver Unterhaltung gemacht haben. Wir beginnen dieses nächste Kapitel aus einer Position der Stärke heraus, gemeinsam mit Partnern, die unsere Vision und unseren Ehrgeiz teilen. Gemeinsam werden wir mutig investieren, Innovationen vorantreiben und die nächste Generation von Spielen und Erlebnissen für die Hunderte Millionen Spieler und Fans entwickeln, die uns jeden Tag inspirieren.“

Trotz der überwältigend positiven Äußerungen von Andrew Wilson und anderen EA-Vertretern in der Pressemitteilung erklärte der Bloomberg-Reporter Jason Schreier, dass die neuen Eigentümer des Unternehmens planen, die Kosten um jährlich etwa 700 Millionen Dollar zu senken. Von dieser Summe entfallen, wie Schreier schreibt, 170 Millionen Dollar auf „organisatorische Effizienzsteigerungen“ – mit anderen Worten: Das bedeutet Stellenabbau. Electronic Arts hat sich jedoch bislang noch nicht zu seinen Zukunftsplänen nach der Übernahme geäußert. Schreiers genaue Worte sind unten zu lesen:

EA wird heute Abend offiziell in Privatbesitz übergehen, was bedeutet:

  • EA wird zum ersten Mal seit 36 Jahren nicht mehr an der NASDAQ gehandelt
  • Alle Aktionäre von EA (darunter viele Mitarbeiter) erhalten 210 Dollar pro Aktie
  • EA wird Schulden in Höhe von 18 Milliarden Dollar (!) aufnehmen, wodurch das Unternehmen zur Zahlung von rund 1,8 Milliarden Dollar pro Jahr an Zinsen verpflichtet ist

Das jährliche EBITDA von EA liegt bei rund 1,5 Milliarden US-Dollar, was ausreichen dürfte, um die Zinszahlungen zu bedienen. Der Publisher hat den Anleihegläubigern jedoch mitgeteilt, dass er laut Bloomberg die jährlichen Kosten um 700 Millionen US-Dollar senken wird, darunter 170 Millionen US-Dollar durch „organisatorische Effizienzsteigerungen“. Mit anderen Worten: Massenentlassungen

Auf jeden Fall wird es interessant sein zu sehen, wie sich die Lage für Electronic Arts entwickelt, da das Studio in den letzten Jahren nicht immer erfolgreich war. Dennoch ist laut dem jüngsten Finanzbericht kürzlich bekannt geworden, dass sich der Nettogewinn des Unternehmens im Quartal fast verdoppelt hat, was vor allem Battlefield 6 zu verdanken ist. Da „EA Sports FC 27“ – die neueste Ausgabe des Fußballsimulators, der jedes Jahr Millionen von Fans weltweit anzieht – nächsten Monat erscheinen soll, dürften die Finanzzahlen weiter steigen. Umso mehr, als das neue Spiel eine Vielzahl von Neuerungen im Gameplay, im „Karriere“-Modus und im „Ultimate Team“ bieten wird und – zum ersten Mal überhaupt – einen Open-World-Modus namens „The Grounds“ enthalten wird.

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