In Hongkong unterliegen Stablecoins der Lizenzierung

Kürzlich fand bei der Hong Kong Monetary Authority ein Treffen zur Regulierung digitaler Vermögenswerte statt. Vertreter der Regulierungsbehörde konnten bestimmte Schlussfolgerungen ziehen und Anforderungen an Unternehmen stellen, die sich im Verwaltungsbereich mit Kryptowährungsaktivitäten beschäftigen werden.

Damit ein Unternehmen seinen Kunden in Hongkong legal Dienstleistungen erbringen kann, müssen Organisationen eine entsprechende Lizenz zur Ausgabe von Stablecoins erhalten. An der Debatte über die Verabschiedung neuer Gesetze nahmen nicht nur die Hong Kong Monetary Authority, sondern auch 58 Organisationen im Zusammenhang mit Kryptowährungen und Finanztransaktionen teil. An dem Treffen nahmen Vertreter von Unternehmen wie Binance, Ripple Labs, MasterCard, Visa, Animoca Brands und anderen teil.

Es ist auch erwähnenswert, dass die Regulierungsbehörden beschlossen haben, die Ausgabe algorithmischer Stablecoins zu verbieten, die im Wesentlichen nicht an eine echte Fiat-Währung gebunden sind, sondern an einen Algorithmus, der auf dem Finanzmarkt keine Analoga hat.

In Zukunft werden die Aufsichtsbehörden aus Hongkong bei der Lizenzierung neuer Stablecoins ein gründliches Auswahlverfahren durchführen. Ihre obligatorische Bedingung für die Bestätigung wird an eine echte Fiat-Währung gebunden sein. Die Hong Kong Monetary Authority wird voraussichtlich 2023-2024 neue Gesetze erlassen.