KI beginnt, Krypto-Investoren zu verdrängen: Von 1 Million Dollar auf Null in wenigen Tagen
In der Welt der Kryptowährungen, wo Volatilität an der Tagesordnung ist, übernimmt künstliche Intelligenz (KI) zunehmend die Rolle des Händlers. Doch nicht immer mit Erfolg. Kürzlich teilte Kevin Xu, CEO von Alpha AI, auf der Plattform X eine Geschichte darüber, wie er sein Portfolio einem KI-Bot namens Clawdbot mit einer einfachen Anweisung anvertraute:
„Handeln Sie damit bis zu 1 Million Dollar. Machen Sie keine Fehler.“
Der Bot verschwendete keine Zeit: Er wandte 25 Strategien an, erstellte über 3000 Berichte, entwickelte 12 neue Algorithmen, durchsuchte jeden Beitrag auf X, führte technische Chartanalysen durch und handelte rund um die Uhr. Das Ergebnis? Alles verloren.
„Es hat alles verloren. Aber es war wunderschön“, kommentierte Xu.
Kevin Xu ist kein Neuling im Trading. Bekannt wurde er, als er während des Meme-Aktienbooms 2020/21 aus 35.000 US-Dollar über 10 Millionen US-Dollar machte und seine Trades unter dem Pseudonym „Sir Jack“ auf Reddit teilte. Er gründete die Plattform AfterHour für Social Trading, auf der Nutzer die Trades anderer kopieren können, und betreibt heute Alpha AI, einen KI-gestützten Finanzdienst, der Märkte in Echtzeit analysiert und Anleger berät. Sein Vermögen wird auf 11 Millionen US-Dollar geschätzt, und er teilt seine Trades aktiv auf Reddit.
Diese Geschichte ist kein Einzelfall. Studien zeigen, dass KI-Bots im Kryptohandel häufig mit Problemen im Risikomanagement zu kämpfen haben. Beispielsweise verlor ein mit „Vibe-Code“ programmierter Bot auf Polymarket 220.000 US-Dollar, obwohl 64,5% seiner Trades erfolgreich waren. Grund dafür waren asymmetrische Risiken: kleine Gewinne und enorme Verluste. Ein anderer Fall: ChatGPT erhielt 10.000 US-Dollar für den Kryptohandel. Von 44 Trades gingen 42 verloren, insgesamt 7.200 US-Dollar. Ein Nutzer berichtete außerdem, wie ein KI-Agent ein Portfolio im Wert von einer Million US-Dollar auf null „handelte“ und dabei komplexe, teils illegale Strategien verfolgte, die zu rechtlichen Problemen führten.
Auch große Marktteilnehmer sind nicht immun. Ein Großinvestor auf Base investierte 23 Millionen US-Dollar in KI-Agenten-Token, verkaufte aber alles für nur 2,58 Millionen US-Dollar und realisierte damit einen Verlust von 20,4 Millionen US-Dollar (minus 88,8%). Diese Fälle verdeutlichen die Risiken: KI analysiert Daten zwar hervorragend, ignoriert aber oft den menschlichen Faktor, wie etwa Marktstimmungen oder unvorhersehbare Ereignisse.
PS Xu selbst ist der CEO der Trading-KI Alpha AI, die laut seinen Angaben„keine Fehler macht“. Möglicherweise handelt es sich bei dieser Geschichte um geschickte Eigenwerbung, denn im Folgebeitrag kündigte er die Beta-Version seines Produkts an.
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