Neue Funktion in Trust Wallet: Schutz vor Address Poisoning und Dusting-Attacken
Trust Wallet hat eine neue Funktion angekündigt, die Nutzer vor dem sogenannten "Address Poisoning" schützt. Dieses Update, das in einem offiziellen Posting auf X am 10. März 2026 angekündigt wurde, ermöglicht es der Wallet, Empfängeradressen in Echtzeit zu überprüfen, bevor sie Gelder versendet, um verdächtige gefälschte Adressen zu blockieren, die der eigenen ähneln. Laut den Entwicklern macht dies einen beliebten Betrüger-Trick, nämlich das Einschleusen ähnlicher Adressen durch kleine Transaktionen, unwirksam.
"Betrüger fügen gefälschte Kopien in Ihren Transaktionsverlauf ein. Sie fügen sie schnell ein, und die Gelder verschwinden. Diese Masche ist jetzt tot", heißt es in der Ankündigung.
Die Funktion ist bereits auf 32 EVM-kompatiblen Netzwerken verfügbar, darunter Ethereum, BNB Chain, Polygon, Base, Arbitrum und andere. Es scannt automatisch die Adresse auf Ähnlichkeit mit denen in Ihrer Transaktionshistorie und gibt eine rote Warnung aus, die die Unterschiede hervorhebt, wenn ein Risiko erkannt wird. Die von Trust Wallet vorgelegten Statistiken sind beeindruckend: über 225 Millionen Angriffsversuche in der gesamten Branche, 500 Millionen Dollar an gestohlenen Geldern und etwa 34 Tausend Angriffe pro Stunde. Benutzern wird empfohlen, die App über die offizielle Website trustwallet.com/download zu aktualisieren, um den Schutz zu aktivieren. Weitere Einzelheiten zu dieser Funktion finden Sie im Blog des Unternehmens.
Was sind Dusting-Attacken und wie hängen sie mit Address Poisoning zusammen?
Dusting-Angriffe sind eine Taktik, bei der Angreifer winzige Mengen an Kryptowährung (sogenannter "Staub") an Tausende von Wallets senden. Diese Beträge sind so gering (z. B. ein paar Satoshis in Bitcoin), dass sie oft unbemerkt bleiben, da die Gebühr für ihre Ausgabe ihren Wert übersteigt. Das Hauptziel ist nicht der Diebstahl, sondern die Deanonymisierung der Nutzer. Aufgrund der Transparenz der Blockchain können Angreifer verfolgen, wie sich dieser "Staub" weiterbewegt, indem sie Transaktionen analysieren und Wallets mit echten Personen in Verbindung bringen. Dies kann zu weiteren Angriffen, wie Phishing oder Erpressung, führen.

Address Poisoning ist eine Variante des Dusting-Angriffs, bei dem "Staub" verwendet wird, um eine gefälschte Adresse in den Verlauf Ihrer Geldbörse einzuschleusen. Die Betrüger generieren eine Adresse, die Ihrer Adresse optisch ähnelt (z. B. unterscheidet sie sich bei einer Ethereum-Adresse mit 42 Zeichen nur um wenige Zeichen) und senden eine winzige Transaktion. Wenn Sie eine Adresse aus Ihrem Verlauf kopieren, um Geld zu senden, besteht das Risiko, dass Sie die gefälschte Adresse auswählen, und das Geld geht an die Angreifer. Diese Methode des Social Engineering erfordert kein Hacken der Wallet, sondern beruht auf menschlichem Versagen.
Dusting-Angriffe werden mit Skripten automatisiert: Angreifer scannen die Blockchain nach aktiven Wallets (mit aktuellen Transaktionen oder Interaktionen mit Smart Contracts) und senden massenhaft "Staub". Während der "Staub" selbst harmlos ist (man kann eine Geldbörse nicht einfach hacken, indem man eine Transaktion empfängt), entsteht das Risiko, wenn man mit unbekannten Token interagiert oder verlinkte Websites besucht, was zu Phishing oder Malware führen kann.
Aktuelle Beispiele und Trends
In jüngster Zeit gab es zahlreiche aufsehenerregende Fälle von Dusting-Angriffen. So hat das FBI am 5. März 2026 John Dagita, den Sohn eines Mitarbeiters des US Marshals Service, verhaftet, weil er über 46 Millionen Dollar aus staatlichen Geldbörsen gestohlen hatte. Nachdem er vom Blockchain-Analysten ZachXBT entlarvt wurde, nutzte Dagita Dusting-Angriffe, um den Forscher zu verspotten, indem er winzige Beträge aus den gestohlenen Geldern verschickte. Dies zeigt, wie "Dust" nicht nur zum Aufspüren, sondern auch für psychologischen Druck oder Kompromittierung verwendet wird.
Ein weiterer Fall: Der Krypto-Influencer sillytuna verlor 24 Millionen Dollar in aEthUSDC aufgrund von Adressvergiftung. Die Angreifer schoben eine gefälschte Adresse über "Staub" ein, an die das Opfer versehentlich Geld überwies. Solche Vorfälle verdeutlichen die wachsende Bedrohung: Laut Branchendaten werden Dusting-Angriffe aufgrund von Automatisierung und Blockchain-Transparenz immer häufiger.
So schützen Sie sich:
- Verwenden Sie Geldbörsen mit integriertem Schutz, wie Trust Wallet.
- Überprüfen Sie Adressen immer manuell, insbesondere die ersten und letzten Buchstaben.
- Ignorieren Sie unbekannte kleine Zuflüsse; interagieren Sie nicht mit ihnen.
- Verwenden Sie für große Beträge Hardware-Wallets.
- Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und überwachen Sie die Aktivitäten mit Tools wie Etherscan.
Das Trust Wallet-Update ist ein Schritt nach vorn im Kampf gegen diese Bedrohungen und macht Kryptowährungen für über 220 Millionen Nutzer zugänglicher und sicherer. Bleiben Sie wachsam, denn in der Welt der Kryptowährungen beginnt die Sicherheit bei Ihnen!

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