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Toyota Connected North America entwickelt eine eigene Spiele-Engine für Fahrzeugdisplays
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Toyota Connected North America entwickelt eine eigene Spiele-Engine für Fahrzeugdisplays

Toyota Connected North America, eine Tochtergesellschaft des Automobilherstellers, hat eine eigene Spiele-Engine entwickelt. Das Projekt mit dem Namen Fluorite zielt nicht auf den Markt für PC- oder Konsolenspiele ab. Vielmehr soll es leistungsstarke 3D-Grafiken und interaktive Benutzeroberflächen speziell für Fahrzeugsysteme liefern.

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Die Architektur der Engine arbeitet eng mit Flutter zusammen, dem von Google entwickelten Framework für Benutzeroberflächen. Sie verwendet die Programmiersprache Dart, um sowohl die Spiellogik als auch die Benutzeroberfläche selbst zu verwalten. Dieser Ansatz soll eine effiziente Leistung auch auf weniger spezifizierter oder eingebetteter Hardware ermöglichen, wie sie typischerweise in Automobilanwendungen verwendet wird. Toyotas Ziel war es, ein System zu entwickeln, das in der Lage ist, komplexe visuelle Elemente reibungslos auf dem Display des Armaturenbretts eines Autos auszuführen.

Die Informationen wurden zuerst von Automaton berichtet, die Details aus der japanischen Originalquelle Game*Spark übersetzt haben. Den Berichten zufolge hat Toyota Connected North America die Flourite-Engine vorgestellt, nachdem man zunächst andere Optionen in Betracht gezogen hatte. Das Team hatte die Verwendung etablierter Spiele-Engines für die kommenden 3D-Displays in Fahrzeugen untersucht. Es kam zu dem Schluss, dass die bekanntesten Engines auf dem Markt entweder hohe Lizenzgebühren mit sich bringen oder zu ressourcenintensiv sind, um auf der vorgesehenen Hardware optimal zu laufen. Diese Bewertung führte zu der Entscheidung, eine neue Engine von Grund auf zu entwickeln, die speziell auf die besonderen Anforderungen an Effizienz und Kosteneffizienz zugeschnitten ist. Das Projekt wurde während einer Präsentation auf dem Free and Open Source Software Developers' European Meeting (FOSDEM) in Brüssel im Februar 2026 vorgestellt.

Auf der offiziellen Website von Fluorite werden vier technologische Hauptmerkmale hervorgehoben. Das erste ist der leistungsstarke Entity Component System (ECS)-Kern. Dieser Kern ist in C++ geschrieben, um die Leistung zu maximieren und Möglichkeiten zur Optimierung auf schwächeren Hardwareplattformen zu schaffen. Gleichzeitig ermöglicht dieses Design den Entwicklern, mit der höheren Programmiersprache Dart zu arbeiten und vertraute Spielentwicklungstools zu verwenden. Meiner Meinung nach können Entwickler auf diese Weise ihr vorhandenes Wissen aus anderen Spiele-Engines übertragen, was die Einstiegshürde für Teams, die sich für diese Technologie interessieren, senken könnte. Dieser duale Ansatz schafft ein Gleichgewicht zwischen dem Bedarf an Low-Level-Performance und den Annehmlichkeiten moderner Entwicklungspraktiken und macht die Engine leichter zugänglich.

Toyota Connected North America Develops A Proprietary Game Engine For In-Vehicle Displays 1

Eine zweite wichtige Funktion ist die Implementierung von modelldefinierten Trigger-Touch-Zonen. Dieses System ermöglicht es Digitalkünstlern, "klickbare" Bereiche auf 3D-Modellen direkt in der Blender-Softwareumgebung einzurichten. Sobald diese Zonen definiert sind, können sie zugewiesen werden, um bestimmte In-Engine-Aktionen auszulösen. Von dort aus können Entwickler diese Klick-Ereignisse mit jedem gewünschten Verhalten verbinden, was den Prozess der Erstellung interaktiver 3D-Schnittstellen vereinfacht. Auf diese Weise können die Endbenutzer auf intuitivere Weise mit Objekten und Steuerelementen interagieren. Ich bin der Meinung, dass dieser direkte Weg von der künstlerischen Gestaltung zur funktionalen Umsetzung mehrere technische Schritte überflüssig macht, die andernfalls den Entwicklungsprozess verkomplizieren würden. Dadurch wird die Erstellung komplexer Benutzeroberflächen für das gesamte Team wesentlich einfacher.

Die dritte hervorgehobene Funktion ist das 3D-Rendering in Konsolenqualität. Dieses wird von Googles Filament-Renderer unterstützt, einer physikalisch basierten Echtzeit-Rendering-Engine. Sie nutzt moderne Grafik-APIs, um qualitativ hochwertige Bilder zu erzeugen und eine Ästhetik zu erreichen, die mit der von Spielkonsolen vergleichbar ist. Die vierte Funktion ist die Unterstützung für die Hot-Reload-Funktion von Flutter. Damit können Entwickler ihre Szenen aktualisieren und die Ergebnisse ihrer Änderungen fast sofort sehen, oft schon nach wenigen Frames. Diese schnelle Feedback-Schleife ermöglicht es den Teams, Änderungen zu bestätigen und ihre Arbeit schneller zu wiederholen, was wiederum die gesamte Entwicklungszeit des Spiels beschleunigt.

Obwohl Toyota Fluorite in erster Linie für die Entwicklung seiner eigenen 3D-Displays in Fahrzeugen einsetzt, vermarktet das Unternehmen es als voll funktionsfähige Open-Source-Engine. Diese Entscheidung öffnet die Tür für den Einsatz in anderen Kontexten. Unabhängige Entwickler, die oft mit begrenzten Budgets arbeiten und eine breite Palette von Hardware einsetzen, könnten in Fluorite ein brauchbares Werkzeug für ihre eigenen Projekte sehen. Aufgrund seiner Open-Source-Natur hat es das Potenzial, seinen Weg in die reguläre Spieleentwicklung zu finden, weit über die Automobilwelt hinaus, für die es ursprünglich konzipiert wurde.

Bereits im Jahr 2023 signalisierte Toyota sein Interesse an der Erforschung von Web3-Technologien für sein Geschäft. Der Automobilhersteller gab bekannt, dass er nach Entwicklern im Web3-Bereich suchte und einen Hackathon abhalten wollte. Diese Veranstaltung sollte Talente aus verschiedenen dezentralen autonomen Organisationen anziehen, um dem Unternehmen zu helfen, eine Präsenz in diesem aufstrebenden Bereich aufzubauen.

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