Original Stalker Designer Rejects Eurojank Label
Andrii Verpakhovskyi, ein Designer der ursprünglichen Stalker-Spiele, argumentierte kürzlich in einem Interview mit dem Edge-Magazin, dass der Begriff „Eurojank“ nicht auf eine bestimmte Region beschränkt sein sollte. Das Label bezeichnet typischerweise komplexe, ambitionierte Videospiele von Entwicklern aus Mittel- und Osteuropa, die aufgrund begrenzter Entwicklungsressourcen oft auffällige technische Fehler aufweisen. Verpakhovskyi erklärte, dass mehrere bekannte Rollenspiele aus den USA genau diese Merkmale teilen.
Der Designer nannte Vampire: The Masquerade – Bloodlines und Arcanum als Beispiele für Titel, die trotz ihrer amerikanischen Herkunft der Beschreibung entsprechen. Beide Spiele stammen von Troika Games, einem Studio, das vom Kernteam der ursprünglichen Fallout-Titel gegründet wurde. Verpakhovskyi merkte an, dass diese Spiele zwar erhebliche technische Mängel aufwiesen, aber dieselbe grundlegende Seele besaßen, die Spieler europäischen Projekten zuschreiben. Daher sei es seiner Ansicht nach unzutreffend, den Begriff auf eine bestimmte Region zu beschränken (via PC Gamer). Er erklärte, dass das Entwicklerteam von GSC Game World ihre Arbeit nie als regional eigenständig oder anders als Spiele aus den USA, Kanada, Großbritannien oder Westeuropa betrachtet habe. Ich sehe hier eine Parallele zwischen regionaler Kategorisierung und den starren Genregrenzen, die digitale Plattformen heutzutage durchsetzen.
Den Entwicklern der ersten Stalker-Teile fehlte eine formale Ausbildung in traditioneller Spieleentwicklung. Verpakhovskyi erklärte, dass das Team ausschließlich aus Branchenneulingen bestand und viele Mitarbeiter keine spezielle Ausbildung in Ingenieurwesen oder Grafik hatten. Dieser Mangel an Erfahrung, nicht die geografische Herkunft, trug direkt zu den technischen Mängeln der veröffentlichten Spiele bei. Im Interview kam auch Greg Pryjmachuk, Gründer von Minskworks und Entwickler des Rennspiels Jalopy, zu Wort. Pryjmachuk erklärte, dass Plattformen wie Steam die Kreativität ersticken, indem sie Spiele in sehr spezifische Kategorien pressen. Er merkte an, dass Projekte, die sich nicht an etablierte Genregrenzen halten, auf dem Markt schnell abgestraft werden. Ich denke, Spieler und digitale Plattformen verkomplizieren ihre Bewertung von Spielen oft unnötig, indem sie auf diesen restriktiven Kategorien beharren.
„Einige meiner Lieblingsspiele von damals waren Vampire: The Masquerade – Bloodlines und Arcanum, beide von Troika Games entwickelt, dem Kernteam hinter den Fallout-Spielen“, sagte Verpakhovskyi kürzlich in einem Interview mit dem Edge Magazine (via PC Gamer). „Diese Spiele waren zwar ziemlich verbuggt, aber sie hatten genau diese Seele, die auch Spiele aus dem sogenannten Eurojank-Genre auszeichnet. Deshalb finde ich es unfair, das Genre so stark einzuschränken.“
— Andrii Verpakhovskyi
„Ich habe das Gefühl, dass Steam, insbesondere in letzter Zeit, die Kreativität erstickt, weil Titel so starr in eine bestimmte Norm passen müssen“, sagte Greg Pryjmachuk, Gründer von Minskworks und Entwickler von Jalopy, gegenüber Edge. „Alles, was nicht den etablierten Genregrenzen entspricht, wird schnell bestraft.“
— Greg Pryjmachuk
GSC Games hat bestätigt, im Rahmen der Xbox Partner Preview neue Inhalte für STALKER 2: Heart of Chernobyl vorzustellen. Wir haben bereits einen Ankündigungstrailer für die erste große Erweiterung mit dem Titel „Cost of Hope“ gesehen. Sie erscheint diesen Sommer für PC, Xbox Series X/S und PlayStation, ein genaues Veröffentlichungsdatum steht aber noch nicht fest. Weitere Informationen zu STALKER 2 – Cost of Hope finden Sie hier.
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