EGW-NewsValve gibt an, dass Steam Deck 2 weiterhin aktiv entwickelt wird, nennt aber kein Veröffentlichungsfenster.
Valve gibt an, dass Steam Deck 2 weiterhin aktiv entwickelt wird, nennt aber kein Veröffentlichungsfenster.
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Valve gibt an, dass Steam Deck 2 weiterhin aktiv entwickelt wird, nennt aber kein Veröffentlichungsfenster.

Valve hat bestätigt, dass die Entwicklung des Steam Deck 2 aktiv weiterläuft, wollte sich aber erneut nicht auf einen Veröffentlichungstermin festlegen. In einem kürzlich geführten Interview mit Valve erklärte Pierre-Loup Griffais, der Entwickler des ursprünglichen Steam Deck, dass das Unternehmen intensiv an der nächsten Handheld-Konsole arbeite. Er fügte hinzu, dass die Erfahrungen mit der Steam Machine und dem Steam Controller direkt in die Entwicklung des Geräts einfließen würden, nannte aber keinerlei konkreten Zeitplan.

PC Gamer berichtete erstmals vor über vier Jahren, dass Valve an einem Steam Deck 2 arbeitet. 2023 gab das Unternehmen an, dass der Nachfolger frühestens in zwei Jahren erscheinen würde. Seitdem hat sich in der öffentlichen Debatte wenig getan. Der Flaschenhals ist die Chiptechnologie. Valve wartet auf eine APU, die die selbst gesetzten Anforderungen an ein echtes Generations-Upgrade erfüllt.

Griffais setzte diese Messlatte öffentlich, als Valve Ende letzten Jahres die Steam Machine ankündigte.

„Wir sind nicht daran interessiert, einen Punkt zu erreichen, an dem die Leistung bei gleicher Akkulaufzeit 20, 30 oder gar 50% höher ist. Wir wollen etwas deutlicher abgegrenztes.“

— Pierre-Loup Griffais

Auch zum Zustand des SoC-Marktes äußerte er sich sehr direkt.

„Momentan gibt es in diesem Bereich, im SoC-Bereich, kein Angebot, das unserer Meinung nach wirklich ein Steam Deck der nächsten Generation mit hoher Leistung wäre.“

— Pierre-Loup Griffais

Das aktuelle Steam Deck nutzt einen angepassten AMD-Chip mit Zen-2-CPU-Kernen und RDNA-2-Grafik. Beim Steam Deck OLED wurde auf eine verkleinerte Version desselben Designs anstatt auf eine komplett neue Architektur umgestellt, wodurch sich das Leistungsprofil im Wesentlichen nicht verändert hat.

AMD hat seit der Entwicklung dieses Chips zwar Fortschritte gemacht, doch die APU-Sparte hat die neuesten Fertigungstechnologien langsamer adaptiert als die Desktop- und dedizierten GPU-Linien. Die aktuelle Gorgon Point APU ist eine leicht überarbeitete Version des bestehenden Strix Point-Chips. Beide nutzen Zen-5-CPU-Kerne und RDNA-3.5-Grafik mit der gleichen Kernanzahl auf demselben TSMC-N4-Siliziumchip. Diese Überschneidung verringert die Unterschiede zwischen AMDs aktueller Handheld-Hardware und dem bereits im Deck OLED verbauten Chip.

Valve gibt an, dass Steam Deck 2 weiterhin aktiv entwickelt wird, nennt aber kein Veröffentlichungsfenster.

Valves erklärtes Ziel – eine Leistungssteigerung von über 50 Prozent bei gleichbleibender Akkulaufzeit – wird meiner Meinung nach erst realistisch, wenn AMD seine APU-Produktion von TSMCs N4-Prozessor abwendet. Ein weiterer N4-Remix wird dieses Ziel nicht erreichen. Der wahrscheinlichste Weg ist eine eigene APU auf Basis von TSMCs N3-Prozessor, wobei Valve offenbar die ambitioniertere Option N2 bevorzugt, die sich bereits in Massenproduktion befindet.

Eine speziell angepasste APU auf einem der beiden Fertigungsprozesse wäre voraussichtlich Ende dieses Jahres oder Anfang 2027 serienreif. Diese Berechnung deutet auf einen frühestmöglichen Marktstart Ende 2027 hin. Valve hat sich noch nicht auf einen konkreten Zeitplan festgelegt. Die vom Unternehmen geäußerte Präferenz für einen deutlicheren Generationswechsel anstelle eines schrittweisen Fortschritts lässt vermuten, dass Valve bereit ist, auf den fortschrittlicheren Fertigungsprozess zu warten, anstatt N3 früher auf den Markt zu bringen.

Ich sehe den direkten Sprung zu N2 als die bessere Lösung für Valves erklärte Philosophie, auch wenn dies das Gerät weiter nach hinten verschiebt, denn alles andere birgt die Gefahr, die Geschichte des flachen Upgrades zu wiederholen, die das Deck OLED bereits hervorgebracht hat.

Die Steam Machine hat sich aufgrund der weltweiten RAM-Situation und Problemen mit der Versandlogistik verzögert. Griffais beschreibt die Verzögerung als Lieferengpass und nicht als Mangel an einem unfertigen Produkt. Der Steam Controller ist das einzige Hardware-Produkt von Valves Ankündigung Ende 2025, das diese Hürden überwindet. Er soll am 4. Mai zum Preis von 99 US-Dollar erscheinen. Griffais bezeichnete den Controller als Baustein für das umfassendere Steam-Machine-Erlebnis und damit auch für Steam Deck 2.

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Valves Standpunkt zum Deck 2 ist derzeit, dass die Arbeiten noch laufen, die Anforderungen hoch sind und der Siliziummarkt noch nicht aufgeholt hat.

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