Diablo 5: Alle Details wurden auf der BlizzCon 2026 enthüllt
Diablo feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum, und Blizzard wählte genau diesen Jahrestag, um die größte Überraschung der Reihe seit Jahren zu präsentieren. Die Fans rechneten mit einer weiteren Ankündigung zu einem DLC für Diablo 4. Stattdessen stellte das Unternehmen einen vollständigen fünften Teilvor und nannte einen ungefähren Veröffentlichungszeitraum. Unmittelbar nach der Enthüllung ging ein Panel mit dem Titel „Forging the Next Era“ näher auf das Gameplay, die Klassen und alle bestätigten Details zu Diablo 5 ein – sowie darauf, was in der Zwischenzeit auf Diablo 4 wartet.
Veröffentlichungstermin von Diablo 5

Blizzard bestätigte im ersten offiziellen Teaser das angestrebte Veröffentlichungsdatum für „Diablo 5 “: Frühjahr 2029. Der genaue Monat ist noch nicht bekannt. Und angesichts der Tatsache, dass sich bei „Diablo 4“ die Veröffentlichungstermine vor der endgültigen Veröffentlichung mehr als einmal verschoben haben, besteht eine reale Chance, dass sich auch dieser Zeitrahmen noch verschiebt.
Gameplay, Klassen und weitere Details zu „Diablo 5“
Eine Botschaft zog sich durch das gesamte Panel: „Diablo 5“ ist Blizzards Antwort auf die Reaktionen der Fans auf „Diablo 4“ und gleichzeitig eine Hommage an „Diablo 2“. Das zeigt sich in fast jedem Detail, das das Team preisgab. Sie haben das Feedback der Community offensichtlich aufmerksam gelesen und versuchen, die besten Elemente aus früheren Spielen in einem einzigen Spiel zu vereinen. Ein Entwickler brachte den neuen Ton auf der Bühne unverblümt auf den Punkt und beschrieb eine Welt, in der Sanktuario zerstört wurde und Diablo bereits gesiegt hat – weit entfernt von der hoffnungsvollen, von Lagerfeuern erhellten Atmosphäre früherer Teile der Serie.
Schauplatz und Handlung

„Diablo 5“ knüpft hundert Jahre nach „Diablo 4“ an, in einem Sanktuum, das bereits gefallen ist. Diablo wartet diesmal nicht am Ende als Endgegner. Wie Mephisto in „Diablo 4“ ist er ein vollwertiger Charakter, der die Geschichte von den ersten Minuten an mitprägt. Ein Großteil der Kampagne dreht sich darum, Westmarch – den ikonischsten Schauplatz der Serie – aus seinem zerstörten, von der Hölle entstellten Zustand wiederherzustellen.
Klassen

Zum Start sind drei Klassen bestätigt. Zwei beliebte Klassiker kehren zurück – der Dämonenjäger und der Mönch – sowie eine brandneue Klasse namens „Pestritter“. Blizzard verspricht zudem, dass es bei der Veröffentlichung von „Diablo 5“ mehr Klassen geben wird als in allen bisherigen „Diablo“-Spielen zusammen. Eine gewagte Behauptung drei Jahre vor der Veröffentlichung – und die Art von Versprechen, die sich leicht stillschweigend zurückschrauben lässt, sollte sich die Entwicklung in die Länge ziehen.
Weltgenerierung
Die prozedurale Generierung ist zurück und umfasst diesmal sowohl Dungeons als auch die offene Welt. Wenn man eine Region abschließt und später zurückkehrt, sieht sie nicht mehr genauso aus. Im Vergleich dazu wirkte die Welt von „Diablo 4“ immer etwas zu statisch.
Beute

Hier geht die Rückbesinnung auf „Diablo 2“ am tiefsten. Ein rasterbasiertes Inventar, Ausrüstungsanforderungen, Runenwörter und Set-Gegenstände kehren alle zurück, zusammen mit neuen Gegenständen mit mehreren Slots, die ein Gleichgewicht zwischen leichtem Sammeln und tiefgehender Build-Erstellung schaffen sollen.
Entwicklungsansatz
Blizzard sagt, dass es „Diablo 5“ bereits in dieser frühen Phase gemeinsam mit der Community entwickelt, anstatt sich jahrelang aus dem Staub zu machen und dann mit einem fertigen Spiel aufzutauchen, das keinen Spielraum mehr für Kursänderungen lässt. Das Endgame und die Itemisierung von „Diablo 4“ wurden nach der Veröffentlichung von den Spielern heftig kritisiert. Auf diese Weise signalisiert das Studio, dass es jetzt tatsächlich zuhört.
Die Eröffnungszeremonie selbst hielt sich kurz: ein kurzer filmischer Teaser zu „Diablo 5“, kein Gameplay, keine Engine-Aufnahmen. Alle oben genannten Informationen stammen aus dem Panel, das später am selben Tag folgte.
Wird Diablo 4 vor und nach Diablo 5 weiterhin Updates erhalten?

Ja, nur nicht in Form von Story-Erweiterungen. Diablo-Spieldirektor Brent Gibson bestätigte auf der BlizzCon, dass derzeit keine neuen Erweiterungen für Diablo 4 geplant sind. Was von der Geschichte noch übrig ist, wird stattdessen in zukünftige Saisons verlagert.
Das bedeutet jedoch nicht, dass das Spiel aufgegeben wird. Gibson verwies auf „Diablo 2: Resurrected“, das in diesem Jahr eine neue Klasse erhielt, als Beweis dafür, dass Blizzard auch lange nach der Veröffentlichung an älteren Titeln der Reihe festhält. Die Unterstützung für „Diablo 4“, so sagte er, werde „noch sehr lange“ andauern, wobei die Saisons langsam auf die zerstörte Welt hinführen, in der „Diablo 5“ beginnt.
Auch in anderen Bereichen verliert „Diablo 4“ nicht an Fahrt. Es kommt auf die Nintendo Switch 2, eine Plattform, auf der es bisher noch nicht vertreten war, und zwar ungefähr zeitgleich mit der Ankündigung von „Diablo 5“.

Was aus „Diablo 4“ wird, sobald „Diablo 5“ im Jahr 2029 tatsächlich erscheint, ist noch völlig offen. Gibson zog einen groben Vergleich zu „Diablo 3“, das auch Jahre nach der Veröffentlichung von „Diablo 4“ weiterhin saisonale Inhalte erhält – hauptsächlich durch das Wiederholen alter, bei Fans beliebter Saisons, anstatt neue Story-Inhalte hinzuzufügen. Ob „Diablo 4“ dem gleichen Muster folgen wird, hängt laut Blizzard vom Feedback der Spieler in den nächsten Jahren ab.
Diablo 5 war zudem nicht die einzige Schlagzeile der Eröffnungszeremonie der BlizzCon 2026. Der Abend brachte außerdem ein neues StarCraft, „World of Warcraft: Forever“, ein Update für „Heroes of the Storm“ sowie eine Handvoll weiterer Ankündigungen von Blizzard.
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