The Legend of Heroes: Trails Beyond The Horizon setzt die Saga mit einem Sci-Fi-Twist fort
Der neueste Teil der umfangreichen Trails-Reihe, The Legend of Heroes: Trails Beyond the Horizon, ist erschienen und setzt den Daybreak-Handlungsbogen fort, indem es die Franchise an ihre letzte Grenze führt: den Weltraum. Dieses neue Kapitel knüpft unmittelbar an die Ereignisse von Trails through Daybreak 2 an und konzentriert sich auf den ehrgeizigen Versuch der Nation Calvard, den ersten bemannten Raumflug der Menschheit zu unternehmen, eine Mission mit dem Namen Projekt Startaker. Das Spiel präsentiert eine dichte Sci-Fi-Fantasy-Handlung voller politischer Intrigen und Verschwörungen, während das einzigartige hybride Kampfsystem der Serie weiterentwickelt wird. Die Geschichte wird aus der Perspektive von drei verschiedenen Protagonisten erzählt, wobei Handlungsstränge aus der umfangreichen Geschichte der Serie miteinander verwoben werden.
Vielen Dank an George Yang für seinen Bericht auf IGN, in dem die ehrgeizige Struktur des Spiels beschrieben wird. Die Kampagne, die etwa 60 bis 70 Stunden dauert, ist zwischen drei wiederkehrenden Helden aufgeteilt: Rean Schwarzer, der Protagonist der Trails of Cold Steel-Saga; Kevin Graham, der Hauptdarsteller aus Trails in the Sky the 3rd; und Van Arkride, der Söldnerheld aus dem aktuellen Daybreak-Bogen. Das Spiel behandelt den Weg eines jeden Charakters als Hauptgeschichte, was bedeutet, dass dieser Eintrag kein geeigneter Ausgangspunkt für Neueinsteiger ist. Ein tiefes Verständnis der beiden vorangegangenen Daybreak-Spiele, der Cold Steel-Saga, Trails into Reverie und des dritten Sky-Spiels ist notwendig, um die komplizierte Handlung vollständig zu verstehen.

Die Erzählung selbst ist in fesselnde, wenn auch ungleichmäßig verlaufende Handlungsstränge aufgeteilt. Der Weg von Rean Schwarzer besteht darin, das wahre, geheime Ziel hinter Projekt Startaker aufzudecken. In Kevin Grahams Geschichte nimmt er seine Rolle als "Ketzerjäger" wieder auf und führt ihn zu einer fesselnden Untersuchung seines Attentatsziels. Van Arkrides Abschnitt, der genauso lang ist wie die beiden anderen zusammen, fühlt sich zunächst langsamer an, da er und seine Verbündeten sich gegen eine mysteriöse neue Fraktion namens die Vestiges wehren. Die Art und Weise, wie alle drei Erzählstränge schließlich im Finale des Spiels zusammenlaufen, wird jedoch als zufriedenstellendes Ergebnis beschrieben. Das Spiel verwaltet auch seine berühmt-berüchtigte große Besetzung effektiv, indem es sich auf einige wenige Schlüsselfiguren aus der Vergangenheit jedes Helden konzentriert und so die Überfrachtung mit Charakteren vermeidet, die frühere Crossover-Titel beeinträchtigt hat.

Mehrere Systeme aus früheren Spielen kehren zurück, obwohl sich nicht alle weiterentwickelt haben. Der Roguelite-Dungeon, Marchen Garten, taucht als Grim Garten wieder auf und bietet einen ähnlichen Ablauf wie bei einem Brettspiel, bei dem man gegen Monster kämpfen muss, um einen Boss zu erreichen. Er bietet zwar wertvolle Belohnungen wie Fertigkeitspunkte und kosmetische Gegenstände, ist aber eine leichte Verschlechterung gegenüber seinem Vorgänger, da er nach Abschluss der Hauptgeschichte nicht mehr spielbar ist. Nebenquests und "Connection"-Ereignisse sind ebenfalls wieder mit dabei und bieten eine reichhaltige Welt- und Charakterentwicklung. Eine Quest bringt sogar einen intriganten Charakter zurück, der vor sechzehn Jahren in den Crossbell-Spielen erstmals auftauchte. Das LGC-Moral-System (Law, Gray, Chaos) kehrt ebenfalls zurück, aber sein Einfluss auf die Geschichte ist minimal, ein Rückschritt gegenüber seiner bedeutungsvolleren Umsetzung im ersten Daybreak-Spiel, wo es sich darauf auswirkte, welche Verbündeten sich dem Spieler anschließen würden.
Wirklich innovativ ist das Spiel im Bereich der Kämpfe. Das hybride action- und rundenbasierte System wurde verfeinert, was die Echtzeit-Feldkämpfe noch fesselnder macht. Neue ZOC-Fähigkeiten ermöglichen es den Spielern, die Zeit vorübergehend anzuhalten, um zusätzliche Treffer zu landen, während die neue Erweckungsmechanik es den drei Protagonisten ermöglicht, ihre charakteristischen Power-Ups - Reans Geistvereinigung, Vans Grendel und Kevins Stigma - in Echtzeit einzusetzen, um mehr Schaden anzurichten, bevor sie zu einer rundenbasierten Begegnung übergehen. Das zentrale rundenbasierte System wurde ebenfalls erheblich verbessert. Eine überarbeitete Mechanik macht das "Stehlen" von Rundenboni von Gegnern leichter zugänglich. Durch die Aktivierung eines Scherben-Boosts vor einem Angriff können Spieler den Zugbonus eines Gegners an sich reißen und ihn in eine verbesserte "Plus"-Version für sich selbst verwandeln.
"Diese kleinen, aber wirkungsvollen Vorteile machen den Kampf strategischer und spannender. Sie können den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen, vor allem gegen die härtesten Gegner im späteren Verlauf."
- George Yang
Die größte Neuerung ist die Einführung von Scherbenbefehlen, einer Weiterentwicklung der Tapferen Befehle aus früheren Spielen. Diese mächtigen, gruppenweiten Stärkungszauber können nun verwendet werden, um die eigenen Befehle eines Bosses zu überschreiben, was eine neue Strategieebene auf Kosten zusätzlicher Ressourcen darstellt. Diese neuen Optionen bieten mehr strategische Einsatzmöglichkeiten für die Verstärkungsanzeige, die bisher hauptsächlich für ultimative Angriffe reserviert war. Das tiefe Quarz-Anpassungssystem bleibt weitgehend unverändert und bietet nach wie vor eine robuste und flexible Möglichkeit, die Fähigkeiten einer Gruppe anzupassen. Letztendlich endet das Spiel zwar mit einem zwiespältigen Cliffhanger, aber es ist ein starker Einstieg, der einen spannenden Startpunkt für die Zukunft der Serie darstellt.
The Legend of Heroes: Trails Beyond the Horizon ist als Demoversion auf Steam erhältlich und wird am 15. Januar vollständig veröffentlicht.
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