EGW-NewsTomodachi Life Sequel legt Wert auf Kreativität, schränkt aber das Teilen von Spielerdaten ein
Tomodachi Life Sequel legt Wert auf Kreativität, schränkt aber das Teilen von Spielerdaten ein
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Tomodachi Life Sequel legt Wert auf Kreativität, schränkt aber das Teilen von Spielerdaten ein

Die Fortsetzung des 2013 erschienenen Titels Tomodachi Life soll am 16. April für Nintendo Switch und die kommende Switch 2 veröffentlicht werden. Ein kürzlich stattgefundenes Nintendo Direct-Event zu Tomodachi Life: Living the Dream enthüllte zahlreiche Details zum kommenden Lebenssimulationsspiel, doch Nintendos Richtlinie bezüglich der Bilder im Spiel hat bereits Fragen aufgeworfen.

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Während die Präsentation den Fokus stark auf die kreativen Werkzeuge des Spiels legte, kündigte das Unternehmen auf seiner offiziellen Website an, bestimmte Funktionen zum Teilen von Bildern einzuschränken. Dieser Schritt überraschte Beobachter, da das Spiel großen Wert auf von Spielern erstellte Designs und Anpassungsmöglichkeiten legt. Spieler können Mii-Bewohner, deren Häuser und Geschenke gestalten. Die Präsentation zeigte, wie viel Kontrolle die Nutzer haben werden, darunter detaillierte Gesichtsbemalung und die Möglichkeit, einzigartige Muster für Kleidung und Gebäudefassaden zu erstellen.

Das Original Tomodachi Life erschien für den 3DS und ermöglichte es Spielern, eine Gemeinschaft von Mii-Charakteren auf einer Insel zu erstellen und zu verwalten. Aussehen und Persönlichkeit der Miis ließen sich individuell anpassen, was wiederum ihre Beziehungen und Interaktionen mit anderen Inselbewohnern prägte. Ein zentraler Bestandteil des Spielerlebnisses war das Beobachten der autonomen und oft überraschenden Aktivitäten der Miis. Living the Dream baut auf dieser Grundlage auf und wurde erstmals im März 2025 im Rahmen einer Nintendo Direct-Präsentation angekündigt. Das neue Spiel führt gleichgeschlechtliche Beziehungen und nicht-binäre Geschlechtsidentitätsoptionen ein – Features, die im Original nicht vorhanden waren. Bei der Erstellung eines Miis können Spieler nun ein Geschlecht für ihren Charakter festlegen. Die Anpassungsmöglichkeiten wurden durch neue Gesichtsmerkmale wie die Auswahl der Ohren erweitert, während die Persönlichkeit durch die Anpassung von fünf Kernaspekten geformt wird. Spieler können ihre Miis weiter entwickeln, indem sie ihnen kleine Macken verleihen, die ihnen einzigartige persönliche Gewohnheiten geben.

Die Stadt selbst lässt sich ebenfalls individuell gestalten. Das Spiel bietet verschiedene Geschäfte, darunter einen Lebensmittelladen, ein Bekleidungsgeschäft, einen Nachrichtensender und ein Unternehmen für Hausrenovierungen. An zwei speziellen Orten, „Quik Build“ und „Palette House“, können Spieler die Stadt mit Gegenständen wie Zäunen und Pflanzen dekorieren und eigene Muster für Objekte von Pullovern bis hin zu ganzen Häusern erstellen. Die Interaktion zwischen den Miis bleibt der zentrale Bestandteil des Spielerlebnisses. Spieler können Miis nun in Situationen platzieren, um Beziehungen zu beeinflussen, und bis zu acht Miis können in einem Haus zusammenleben, was neue Möglichkeiten für komplexe soziale Dynamiken eröffnet.

Trotz dieses Fokus auf kreativen Ausdruck erläuterte Nintendo die Gründe für die eingeschränkte Teilbarkeit. Auf der Website des Unternehmens heißt es, die Freiheit des Spiels könne „manchmal zu humorvollen, überraschenden oder unvorhersehbaren Momenten während des Spielverlaufs führen“. Daher könnten „Szenen, die aus dem Kontext gerissen werden, missverstanden werden oder nicht dem eigentlichen Sinn des Spiels entsprechen“. Die Einschränkungen sollen verhindern, dass Momente und Designs geteilt werden, die als unangemessen gelten könnten. Auf Nachfrage von Polygon nach genaueren Details lieferte Nintendo of America eine direkte Antwort, die die Einschränkungen erläuterte. Das Unternehmen erklärte, was die neue Richtlinie für Nutzer bedeutet, die ihre Kreationen aus dem Spiel mit anderen teilen möchten.

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Spieler können ihre erstellten Mii-Charaktere und -Gegenstände über die lokale Kommunikation mit anderen teilen. Über die lokale Kommunikation empfangene Mii-Charaktere und -Gegenstände können nicht an andere Spieler weitergegeben werden. Tomodachi Life: Living the Dream bietet keine Online-Kommunikationsfunktionen. Die Bildübertragung auf mobile Geräte, das direkte Posten in sozialen Medien und der automatische Bild-Upload (nur auf Nintendo Switch 2) sind für Tomodachi Life: Living the Dream nicht verfügbar.

— Nintendo of America

Diese Regeln bedeuten, dass Spieler ihre Mii-Charaktere oder Inselkreationen nicht über die Spielmechanik online teilen können. Das Teilen ist nur möglich, wenn sich die Spieler physisch im selben Raum befinden und lokale Kommunikation nutzen. Screenshots oder Videoclips lassen sich nur mit einem externen Gerät, wie beispielsweise einer Handykamera, aufnehmen. Dies steht im Gegensatz zu Spielen wie Animal Crossing: New Horizons, wo das Teilen von individuellen Designs und Inseltouren ein wichtiger Bestandteil der Community war. Es ist noch unklar, wie sich diese Einschränkungen auf Streamer auswirken, die das Spiel übertragen möchten. Inwieweit diese Beschränkungen den Erfolg des Spiels letztendlich beeinflussen, wird sich nach der Veröffentlichung zeigen.

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