Googles KI Genie löst Kontroverse um Kopien von Nintendo-Spielen aus
Google bietet ab sofort Zugang zu Project Genie, einem Tool, das interaktive, spielbare Umgebungen aus einfachen Texteingaben generieren kann. Die Technologie, Teil von Googles fortschrittlicher KI-Forschung, kann 3D-Räume in Echtzeit erstellen, in denen Nutzer laufend, schwimmend, fliegend oder mit Fahrzeugen navigieren können. Der Start hat jedoch ein gravierendes Problem hinsichtlich des Urheberrechts offengelegt, da das Modell offenbar ohne erkennbare Einschränkungen mit bestehendem geistigen Eigentum trainiert wurde.
Eine Demonstration von The Verge zeigte, dass die KI spielbare Szenen erzeugen kann, die ikonischen Titeln wie Super Mario 64 und The Legend of Zelda: Breath of the Wild stark ähneln. Auf X veröffentlichtes Videomaterial zeigte eine Figur, die Link ähnelte und eine an Hyrule erinnernde Landschaft erkundete und einen Gleiter benutzte – ein zentrales Element von Nintendos Originalspiel. Andere generierte Welten wiesen Ähnlichkeiten zu Rockstars Grand Theft Auto-Reihe auf. Die Fähigkeit der KI, Aussehen und Spielgefühl dieser etablierten Spiele zu imitieren, lenkte die Aufmerksamkeit auf die fehlenden Schutzmaßnahmen gegen Urheberrechtsverletzungen.
Aktuell hat Project Genie noch seine Grenzen. Die interaktiven Erlebnisse, die es erzeugt, sind auf maximal 60 Sekunden begrenzt. Die Ausgabe ist auf eine Auflösung von 720p und eine Bildrate von etwa 24 Bildern pro Sekunde beschränkt. Trotz dieser technischen Einschränkungen vermarktet Google den Zugriff auf dieses Tool. Es ist im Google AI Ultra-Abonnement enthalten, das bei einer Laufzeit von drei Monaten 124,99 US-Dollar pro Monat kostet. Derzeit ist der Zugriff auf Project Genie auf Abonnenten in den USA ab 18 Jahren beschränkt.
Auf die Frage nach der Erstellung von Inhalten durch die KI auf Basis von Nintendo-Rechten gab Diego Rivas, Produktmanager von Google Deepmind, gegenüber The Verge eine Stellungnahme ab.
„Project Genie ist ein experimenteller Forschungsprototyp, der auf Benutzereingaben reagiert. Wie bei allen Experimenten beobachten wir die Entwicklung genau und berücksichtigen das Feedback der Benutzer.“
— Diego Rivas
Nach dem Bericht wurde die Möglichkeit, Welten basierend auf Mario zu generieren, angeblich eingestellt. Als Grund wurde dies mit den „Interessen von Drittanbietern“ begründet. IGN hat Nintendo um eine Stellungnahme gebeten, aber noch keine Antwort erhalten.
Lesen Sie auch: Die Veröffentlichung der Point-and-Click-Superhelden-Komödie Dispatch auf Nintendo-Plattformen sorgte aufgrund plattformspezifischer Zensur für Kontroversen. Die anfängliche Begeisterung der Fans, die die Episodenreihe auf einem tragbaren Gerät spielen wollten, schlug in Proteste gegen das Spiel um, was einige Spieler dazu veranlasste, ihre Exemplare zurückzugeben oder das Spielen aufzugeben.
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