EGW-NewsCrimson Desert stolpert über drei Plattformen, während Pearl Abyss schweigt.
Crimson Desert stolpert über drei Plattformen, während Pearl Abyss schweigt.
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Crimson Desert stolpert über drei Plattformen, während Pearl Abyss schweigt.

Crimson Desert erschien am 20. März mit einer Reihe schwerwiegender technischer Probleme, die einige Spieler zu Rückerstattungen veranlassten und andere stundenlang warten ließen, bis sie das Spiel überhaupt starten konnten. Das gravierendste Problem betrifft Besitzer von Intel Arc-Grafikkarten.

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Am Veröffentlichungstag erhielten Spieler, die versuchten, das Spiel auf PC-Hardware mit Intel Arc-GPUs zu starten, eine einzige Fehlermeldung:

„Das Grafikgerät wird derzeit nicht unterstützt.“

Pearl Abyss räumte die Situation schließlich auf seiner FAQ-Seite ein und verwies betroffene Käufer darauf, Rückerstattungen von Crimson Desert über die jeweiligen Plattform-Shops zu beantragen.

Dieser FAQ- Eintrag existierte vorher nicht – eine Aufzeichnung des Internet Archive vom 15. März zeigt, dass die Inkompatibilität von Intel Arc nirgendwo auf der Seite erwähnt wird.

Intel hält lediglich ein Prozent des Gesamtmarktes für dedizierte GPUs und liegt damit deutlich hinter AMD und Nvidia zurück. Allein dieser Marktanteil könnte erklären, warum Pearl Abyss die Unterstützung zurückgestellt hat. Intel wehrte sich dennoch. Das Unternehmen gab eine Erklärung ab, in der es hieß, man habe Pearl Abyss über mehrere Jahre hinweg wiederholt kontaktiert und frühzeitig Hardware, Treiber und Entwicklungsressourcen für verschiedene GPU-Generationen, darunter Alchemist, Battlemage, Meteor Lake und Lunar Lake, bereitgestellt. Intel erklärte, man sei weiterhin bereit zu helfen und verwies Anfragen bezüglich der Entscheidung, den Intel-Support zum Marktstart nicht zu ermöglichen, direkt an Pearl Abyss.

Die Xbox-App auf dem PC verursachte ein separates Problem. Spieler, die Crimson Desert über den Store erworben hatten, stellten fest, dass das Spiel unabhängig von Hardware oder Standort überhaupt nicht startete. Lucky Chappy beschrieb in einem Beitrag auf Xbox, wie er fünfzig Minuten lang versuchte, das Spiel zu öffnen, bevor es auf der Konsole sofort startete.

„Der PC ist echt nicht die beste Wahl. Ich hab 50 Minuten gebraucht, um Crimson Desert zu öffnen und zu spielen, lol. Auf der Konsole geht's sofort. Jetzt verstehe ich, warum niemand die Xbox-App zum Spielen benutzt, meine Güte.“

— Lucky Chappy

Nutzer berichteten von einem Workaround: Sie starteten das Spiel offline, ließen die Speicherdaten synchronisieren und stellten dann die Internetverbindung wieder her. Eurogamer erwarb das Spiel über die Xbox-App und bestätigte den Startfehler bei mehreren Versuchen. Käufer auf Steam hatten dieses Problem nicht.

Auf Xbox Series X/S machte sich eine andere Art von Frust breit. Pearl Abyss veröffentlichte einen Day-One-Patch, der in Rezensionen bemängelte Probleme – Schnellreise, Inventarverwaltung – behob. Dieser Patch umfasste auf PC und PlayStation 5 rund 20 GB. Auf Xbox mussten einige Spieler jedoch einen Download von über 120 GB in Kauf nehmen, was sie praktisch zu einer kompletten Neuinstallation des bereits heruntergeladenen Spiels zwang.

„Alter, der Xbox-Preload für Crimson Desert war total sinnlos! Wollte das Spiel starten... Und dann nochmal ein komplettes Update mit weiteren 120 GB. Echt jetzt?“

— Xbox Nation

Dieses Verhalten ist auf der Xbox Series X/S bekannt, wenn Entwickler bestimmte Patch-Typen veröffentlichen. Pearl Abyss trägt nicht die alleinige Verantwortung für die Update-Verarbeitung der Plattform, doch der Zeitpunkt eines umfangreichen Day-One-Patches machte eine vollständige Neuinstallation für einen Teil der Spielerschaft unumgänglich.

Trotz des holprigen Starts hat sich der Verkaufserfolg von Crimson Desert nicht verschlechtert. Das Spiel verkauft sich weiterhin gut, und Spieler, die aktuell eine Rückerstattung beantragen, können möglicherweise zurückkehren, sobald die technischen Probleme behoben sind. Wenn es ums Gaming geht, bevorzuge ich Konsolen – insbesondere die PS5 – und die Situation um Crimson Desert bestärkt mich in dieser Ansicht: Ein Spiel, das ohne Workarounds oder fehlende GPU-Unterstützung sofort läuft, ist mehr wert als jede Feature-Liste.

Auf Steam erhält Crimson Desert derzeit gemischte Kritiken. Die Bewertung spiegelt eher die plattformspezifischen Schwächen als das grundlegende Spieldesign wider. Meiner Meinung nach verdient Crimson Desert eine bessere Wertung als die, die es momentan hat – die Welt ist offen, die Präsentation ist selbst auf Hardware, die nur die empfohlenen Systemanforderungen erfüllt, beeindruckend, und die ungewöhnlichen Designentscheidungen verleihen dem Spiel eine echte Energie, die durch trockene technische Kritikpunkte oft verloren geht. Die gemischten Kritiken werden sich mit den Patches, die die größten Schwächen beheben, ändern. Es wird zwar kein Anwärter auf den Titel „Spiel des Jahres“ sein, aber es ist auch nicht der Misserfolg, den die aktuelle Bewertung vermuten lässt.

PlayStation-5-Spieler mit der Basisversion haben ebenfalls Leistungsprobleme gemeldet, und die Steuerung wurde plattformübergreifend kritisiert. Ein zweiter Patch wurde bereits für die PS5 veröffentlicht, was die Frage aufwirft, ob Besitzer der Xbox Series X/S erneut eine erzwungene Neuinstallation vornehmen müssen.

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Pearl Abyss hat sich – abgesehen von der kurzfristigen Aktualisierung der FAQ – weder zum Ausfall der Xbox-App noch zur Intel-Arc-Situation öffentlich geäußert. Warum der Hinweis zur Intel-Inkompatibilität erst wenige Tage vor dem Verkaufsstart erschien, ist weiterhin ungeklärt.

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