„Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ auf Steam veröffentlicht: Fast 100.000 Spieler online, doch die meisten Bewertungen sind negativ
Der 9. Juli ist ein wichtiger Tag für alle „Assassin’s Creed“-Fans, denn an diesem Tag erschien ein Remake von „Assassin’s Creed IV: Black Flag“ aus dem Jahr 2013, das nun den Titel „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ trägt. Kritiker lobten Ubisofts neuen Titel in den höchsten Tönen, sodass das Spiel nun als der am besten bewertete Titel der Reihe seit 2013 gilt, als das Original erschien. Die Steam-Nutzer scheinen jedoch nicht ganz so begeistert zu sein.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels hat „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ gemischte Bewertungen, von denen nur 52% positiv sind. Die Nutzer kritisieren das Spiel vor allem wegen zahlreicher Probleme im Zusammenhang mit dem Ubisoft Launcher, der Begrenzung auf 30 FPS während der Zwischensequenzen und anderer technischer Probleme. Es gibt auch einige Beschwerden über das Gameplay, wie zum Beispiel das überarbeitete Kampfsystem, das sich wie eine Mischung aus dem Original und neueren Teilen der Serie anfühlt; die Unmöglichkeit, die versteckte Klinge als Waffe einzusetzen; sowie Gesundheitsanzeigen über Gegnern, die bestimmte von ihnen zu „Mini-Bossen“ machen.
Was die Vorteile angeht, so wurde die Grafik in „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ vielfach dafür gelobt, dass sie wirklich atemberaubend aussieht, ebenso wie die solide Optimierung und das verbesserte Missionsdesign – insbesondere bei Stealth-Sequenzen. Darüber hinaus hat „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ weltweit fast hunderttausend Spieler angezogen, wobei die aktuelle Zahl bei 99.451 liegt. Damit wurde ein neuer Rekord aufgestellt, der die höchste Anzahl gleichzeitiger Spieler in der Geschichte der „Assassin’s Creed“-Reihe markiert. Der bisherige Rekord wurde von „Assassin’s Creed Shadows“ mit 64.825 Spielern gehalten, wie ihr unten sehen könnt:
Ein weiterer Aspekt, der auf erhebliche Kritik gestoßen ist – und der übrigens oft mit Ubisoft in Verbindung gebracht wird –, ist die Preispolitik und Monetarisierung. Wie der Nutzer Pirat_Nation auf X festgestellt hat, sind alle kosmetischen DLCs für „Black Flag Resynced“ teurer als die Deluxe-Edition des Spiels, wie ihr unten sehen könnt:
Die DLCs für „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ kosten mehr als das komplette Spiel selbst.
Es handelt sich um Inhalte, die aus dem Spiel entfernt und dann erneut verkauft wurden – Ubisofts Gier kennt keine Grenzen.
Dennoch dürften die Verkaufszahlen von „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ – trotz einiger Nuancen – die Entwickler zufriedenstellen. Laut Alinea Analytics wurden allein durch Vorbestellungen bereits rund 300.000 Exemplare des Spiels verkauft, was Einnahmen von etwa 14 Millionen US-Dollar einbrachte und den Gesamtumsatz eines anderen Titels mit Piraten-Thematik, „Skull & Bones“, der 2024 erschien, übertraf. Doch trotz dieses Erfolgs berichtet Insider Gaming, dass 51 Mitarbeiter von Ubisoft Barcelona, die alle an „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ gearbeitet hatten, kürzlich entlassen wurden. Spielemedien fügen hinzu, dass Ubisoft Entwickler oft schon vor Abschluss laufender Projekte auf neue Projekte umverteilt, doch im vergangenen Sommer hatte das Team in Barcelona keine Ahnung, woran es als Nächstes arbeiten würde. Wie sich herausstellte, wurde „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ ihr letztes Projekt.
„Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ ist ab sofort für PC, Xbox Series X/S und PlayStation 5 erhältlich.
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