Dubai verbietet Privacy Tokens: Ein neuer Schlag gegen Monero und Zcash in der Krypto-Regulierung
Die Dubai Financial Services Authority (DFSA) hat ein Verbot für die Verwendung von Privacy Tokens innerhalb des Dubai International Financial Centre (DIFC) angekündigt und begründet dies mit Risiken im Zusammenhang mit der Einhaltung von Geldwäsche und Sanktionen. Diese Nachricht, die heute auf Coindesk veröffentlicht wurde, signalisiert einen weiteren Schritt in der weltweiten Verschärfung der Kryptowährungsvorschriften, bei der der Datenschutz zu einem wichtigen Schlachtfeld zwischen Innovation und Kontrolle wird. Das Verbot gilt für den Handel, die Werbung, Investitionsaktivitäten und Derivate mit solchen Token für regulierte Unternehmen, obwohl Einwohner sie weiterhin in privaten Wallets halten können. Die Regulierungsbehörde hat auch die Verwendung von Instrumenten wie Mixer oder Tumbler verboten, die Transaktionen verschleiern.
Dieser Schritt ist kein Einzelfall: Jüngsten Tweets von Kryptoanalysten wie @Cryptobhrataa zufolge zielt das Verbot speziell auf beliebte Privacy-Token wie Monero (XMR) und Zcash (ZEC) ab, die in letzter Zeit ein starkes Interesse von Händlern erfahren haben, wobei Monero ein neues Allzeithoch erreichte.
Die DFSA betont, dass solche Token die Nachverfolgung von Eigentümern und Transaktionsverläufen erschweren, was die Einhaltung der FATF-Standards (Financial Action Task Force), die die Identifizierung aller an einer Transaktion beteiligten Parteien vorschreiben, unmöglich macht.
Was sind Privacy Tokens: Monero und Zcash im Fokus
Privacy Tokens sind Kryptowährungen, die im Gegensatz zu transparenten Blockchains wie Bitcoin, bei denen alle Transaktionen öffentlich sichtbar sind, die Anonymität der Nutzer gewährleisten sollen. Monero (XMR), das 2014 eingeführt wurde, ist eines der bekanntesten Beispiele. Es nutzt Technologien wie Ring-Signaturen, Stealth-Adressen und vertrauliche Transaktionen (RingCT), um Beträge, Absender und Empfänger vollständig zu verbergen. Das macht Monero ideal für diejenigen, die Wert auf Privatsphäre legen, aber auch für illegale Aktivitäten.

Zcash (ZEC), das 2016 eingeführt wurde, bietet einen flexibleren Ansatz. Es basiert auf der Technologie von zk-SNARK, die sowohl transparente als auch vollständig private (abgeschirmte) Transaktionen ermöglicht. Die Nutzer können den Grad ihrer Privatsphäre wählen und in einigen Fällen sogar bestimmte Details gegenüber den Aufsichtsbehörden nachweisen, ohne alles preiszugeben. Analysten zufolge positioniert sich Zcash als "regulierungsfreundlicher" Datenschutz-Token, da er über Tools für selektive Transparenz verfügt, die die Einhaltung von Vorschriften erleichtern können. Doch selbst damit sind nur etwa 53% der Zcash-Transaktionen vollständig abgeschirmt, während der Rest nachvollziehbar ist, was immer noch regulatorische Herausforderungen mit sich bringt.
Gefahren für Börsen und Finanzaufsichtsbehörden
Token wie Monero und Zcash stellen aufgrund ihrer Undurchsichtigkeit erhebliche Risiken für Kryptobörsen und Aufsichtsbehörden dar. Für Regulierungsbehörden wie die DFSA oder die FATF besteht das Hauptproblem in der Unfähigkeit, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und die Umgehung von Sanktionen wirksam zu bekämpfen. Private Transaktionen erschweren das Aufspüren von Geldern aus illegalen Quellen wie Darknet-Märkten oder Cyberkriminalität. Globale Gremien wie die FATF stufen private Münzen seit langem als hochriskant ein, was zu Verboten in Ländern wie der EU (durch MiCA) oder Hongkong führt, wo sie nur unter strengen Auflagen erlaubt sind. Analysten warnen davor, dass Privacy Token im Jahr 2026 weiterhin den Markt übertreffen könnten, jedoch mit einem hohen Risiko, aufgrund strengerer Vorschriften von der Liste gestrichen zu werden.

Für Börsen sind die Risiken sogar noch praktischer: Die Unterstützung solcher Token kann zu Geldstrafen, dem Verlust von Lizenzen oder sogar Gerichtsverfahren führen. Die Börsen müssen die KYC- (Know Your Customer) und AML-Vorschriften einhalten, und Datenschutz-Token machen dies unmöglich. Monero zum Beispiel ist seit langem nicht mehr für den Handel an den wichtigsten Börsen verfügbar: Binance hat ihn bereits 2024-2025 aufgrund von regulatorischem Druck von der Liste genommen, und Kraken hat ihn im Oktober 2024 unter Berufung auf geänderte Vorschriften vom Handel im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ausgeschlossen. Auch Zcash steht vor ähnlichen Problemen, obwohl seine selektive Privatsphäre ihn weniger anfällig macht - Börsen können transparente Transaktionen verlangen, aber sie riskieren immer noch, wenn die Regulierungsbehörden ihn als "anonym" einstufen. Experten zufolge zwingen solche Token die Börsen dazu, zwischen Innovation und Compliance abzuwägen, wobei sie sich oft für Letzteres entscheiden, um Verluste zu vermeiden, wie im Fall von FTX oder anderen Skandalen.
Die Zukunft des Datenschutzes in der Kryptowirtschaft
Das Verbot in Dubai ist Teil eines umfassenderen Trends: Regulierungsbehörden in der EU oder den USA konzentrieren sich zunehmend auf die Rückverfolgbarkeit und verlagern die Verantwortung für die Token-Bewertungen auf die Börsen. Gleichzeitig ziehen Datenschutz-Token wie Monero und Zcash weiterhin Investoren an, wobei Zcash kürzlich einen Rückgang von 37% erlebte, nachdem Experten wie Arthur Hayes vor den Risiken zentralisierter Börsen gewarnt hatten. Für die Nutzer ist die Empfehlung einfach: Wechseln Sie zu dezentralen Plattformen oder privaten Wallets, aber seien Sie auf Volatilität aufgrund von regulatorischen Eingriffen vorbereitet.
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