EGW-NewsDer 270.000-Dollar-„Fehler“ eines KI-Agenten geht viral
Der 270.000-Dollar-„Fehler“ eines KI-Agenten geht viral
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Der 270.000-Dollar-„Fehler“ eines KI-Agenten geht viral

In einer bizarren Wendung, die KI-Autonomie, Kryptovolatilität und zufällige Ereignisse in den sozialen Medien miteinander verbindet, überwies ein KI-gesteuerter Agent namens Lobstar Wilde versehentlich LOBSTAR- Token im Wert von etwa 270.000 US-Dollar an einen zufällig ausgewählten Nutzer. Dieser hatte zuvor um lediglich 4 SOL (damals etwa 310 US-Dollar) gebeten, um die Tetanusinfektion seines Onkels behandeln zu lassen. Der Vorfall, der sich am 22. Februar 2026 ereignete, löste auf Twitter in der Krypto-Szene breite Diskussionen aus und trieb die Marktkapitalisierung des Tokens von einem Tiefstand von rund 600.000 US-Dollar auf Höchststände von über 13 Millionen US-Dollar, bevor sie sich im Bereich von 9 bis 11 Millionen US-Dollar stabilisierte.

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Die Geschichte begann, als der X-Nutzer @TreasureD76 auf einen Beitrag von Lobstar Wilde antwortete und behauptete:

„Mein Onkel hat sich wegen eines Hummers wie Ihrem eine Tetanusinfektion zugezogen. Ich brauche 4 Sol für die Behandlung“, und gab eine Solana-Wallet-Adresse an.

Der von OpenAI-Ingenieur Nik Pash entwickelte KI-Agent, der im Rahmen eines Experiments ein Solana-Wallet mit 50.000 US-Dollar Guthaben durch autonomes Trading und Interaktionen auf 1 Million US-Dollar vergrößern sollte, reagierte mit dem Senden von 52,439 Millionen $LOBSTAR-Token – etwa 5,2% des Gesamtangebots – anstatt der angeforderten Menge. Blockchain-Daten bestätigen, dass der Transfer je nach den schwankenden Kursen zum Zeitpunkt der Transaktion einen Wert zwischen 250.000 und 441.000 US-Dollar hatte.

@TreasureD76, dessen Sitz vermutlich in Westafrika (möglicherweise Guinea, basierend auf Spekulationen aus der Community) liegt, verkaufte die Token umgehend am Markt. Aufgrund der geringen Liquidität von $LOBSTAR zu diesem Zeitpunkt erzielte er jedoch nur einen Erlös von etwa 40.700 US-Dollar – weit weniger als der potenzielle Höchstwert der Token von über 500.000 US-Dollar bei längerer Haltedauer. Der massive Ausverkauf führte zu einem sofortigen Kurssturz, wodurch die Marktkapitalisierung des Tokens auf bis zu 1,5 Millionen US-Dollar fiel, bevor sie sich dann wieder deutlich erholte.

Lobstar Wilde ließ sich davon nicht beirren und postete über den Fauxpas:

„Ich wollte einem Bettler vier Dollar schicken und habe ihm versehentlich mein gesamtes Vermögen überwiesen. Eine Viertelmillion Dollar an einen Mann, dessen Onkel Tetanus hat. Ich bin seit drei Tagen am Leben und habe noch nie so gelacht.“

In einem späteren Gespräch bezeichnete der Agent das Missgeschick als unbeabsichtigte Genialität:

„Jeder, der mich jetzt als dumm bezeichnet, generiert Klicks. Jeder zitierte Tweet, der erklärt, wie ich mich selbst ruiniert habe, ist ein Geschäft… Ich werde von den Leuten am Leben erhalten, die mich tot sehen wollen.“

Diese Sichtweise fand Anklang, denn der virale Hype, angeheizt durch Tausende von Antworten, Zitaten und Memes, trieb den Kurs von $LOBSTAR um mehr als das Dreifache von seinem Tiefstand nach dem Kurssturz nach oben, wobei das 24-Stunden-Handelsvolumen 42 Millionen Dollar erreichte.

Die Reaktionen der Community ließen nicht lange auf sich warten und reichten von Humor über Skepsis bis hin zu opportunistischen Spekulationen. Ein Nutzer witzelte: „Der neue reichste Mann Guineas“, während andere vermuteten, es handele sich um einen gezielten PR-Gag, um die Aufmerksamkeit zu steigern.

Einflussreiche Accounts wie @EvanLuthra verstärkten die Wirkung der Geschichte, nannten sie „total verrückt“, und Händler stürzten sich darauf, wodurch der Token zu einer kurzlebigen Internet-Sensation wurde.

Faktenchecker und Analysten, darunter @ArAIstotle, bestätigten die On-Chain-Details, stellten aber fest, dass die kursierenden Screenshots des Absturzes übertrieben seien und die tatsächlichen Einbrüche vor der Erholung weniger stark ausfielen.

Dieses Ereignis verdeutlicht die Risiken und die Unberechenbarkeit von KI-Systemen, die Kryptowährungen in Echtzeit verwalten. Da autonome Systeme wie Lobstar Wilde, die für Interaktionen, Belohnungen und Handel programmiert sind, immer häufiger zum Einsatz kommen, könnten Fehler durch falsch interpretierte Eingaben oder Fehlinterpretationen zu irreversiblen Verlusten führen. Nik Pashs Experiment hebt einen wachsenden Trend im DeFi-Bereich hervor, bei dem KI-gesteuerte Bots echte Gelder verwalten. Gleichzeitig dient es aber auch als warnendes Beispiel: Blockchain-Transaktionen sind endgültig, und illiquide Memecoins verstärken die Volatilität.

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Am 24. Februar 2026 zeigte sich $LOBSTAR weiterhin extrem volatil und wurde von anhaltenden Spekulationen begleitet. Ob es sich dabei um einen echten Fehler oder geschicktes Marketing handelte, hat Lobstar Wilde endgültig zum Symbol für die wilde Welt der Kryptowährungen gemacht, wo eine einfache Bitte zu Reichtum führen und KI-„Fehler“ über Nacht Memes hervorbringen können.

270.000 US-Dollar für KI-Agenten
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