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Thailändischer Esports-Spieler nach Betrugsvorfall bei SEA-Spielen verhaftet
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Thailändischer Esports-Spieler nach Betrugsvorfall bei SEA-Spielen verhaftet

Ein Arena of Valor-Teilnehmer in Thailand ist Berichten zufolge zusammen mit einem mutmaßlichen Komplizen nach einem Betrugsskandal bei einem offiziellen Turnier verhaftet worden. Der Fall, der sich während der Südostasiatischen Spiele (SEA) 2025 ereignete, geht über wettbewerbsrechtliche Sanktionen hinaus und wird nun strafrechtlich verfolgt.

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Mutmaßliche Remote-Play-Methode bei den SEA-Spielen 2025

Der Vorfall ereignete sich am 15. Dezember 2025, während der SEA-Spiele in Thailand. Den Behörden zufolge soll die 29-jährige Naphat Warasin, in der Esport-Szene als Tokyogurl bekannt, einem anderen Spieler erlaubt haben, an ihrer Stelle anzutreten, indem sie ihre Zugangsdaten weitergab und eine nicht autorisierte Remote-Technologie verwendete.

Die Ermittler behaupten, dass die 23-jährige semiprofessionelle Spielerin Chaiyo "Cheerio" den Charakter von Tokyogurl über Screen-Sharing-Tools ferngesteuert hat, während sie offiziell die thailändische Frauennationalmannschaft vertrat. Nach der Entdeckung des mutmaßlichen Fehlverhaltens wurde die Mannschaft vom Turnier disqualifiziert.

Strafanzeigen wurden eingereicht

Am 13. Februar bestätigten neue Berichte, dass gegen beide Personen formell Anklage erhoben wurde, laut The Bangkok Post wegen geheimer Absprachen zur Erlangung und Weitergabe eingeschränkter Computerzugangsdaten und wegen unrechtmäßigen Zugriffs auf geschützte Computerdaten. Die Anklagen können mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren und einer Geldstrafe von etwa 1.200 US-Dollar geahndet werden.

Zusätzlich zu den Gerichtsverfahren wurden sowohl Tokyogurl als auch Cheerio mit einem lebenslangen Verbot von Wettbewerbsspielen belegt. Ein Urteil des Pathumwan Kwaeng Court wird für den 17. März erwartet.

Beweise und Ermittlungsdetails

Die Behörden behaupten, dass Tokyogurl ihre für das Turnier ausgestellten Anmeldedaten an Cheerio weitergegeben hat, der dann eine nicht genehmigte Technologie verwendete, um ihre Aktionen im Spiel von einem anderen Ort aus zu kontrollieren. Während der Ermittlungen gab Cheerio Berichten zufolge über TikTok zu, dass er derjenige war, der während des Spiels spielte. Tokyogurl postete später eine kurze Entschuldigung auf Facebook.

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Die Verantwortlichen des Turniers wurden zunächst misstrauisch, als Tokyogurls Handbewegungen nicht mit den Aktionen der Figur auf dem Bildschirm übereinstimmten. Berichten zufolge bemerkten Teamkollegen auch ein ungewöhnliches Verhalten vor dem Wettbewerb, darunter die Abneigung, an persönlichen Trainingseinheiten teilzunehmen, und Versuche, ihre Hände während des Spiels zu verbergen.

Die thailändische Abteilung für Verbrechensbekämpfung (CSD) führte an drei Standorten Durchsuchungen durch, beschlagnahmte Mobiltelefone und sammelte Internetdaten. Die Ermittler führten auch verdächtige Login-Aktivitäten und Chat-Aufzeichnungen zwischen den beiden Verdächtigen an, die angeblich gegen die Turnierregeln verstießen. Obwohl dies nicht offiziell bestätigt wurde, deuteten frühere Berichte darauf hin, dass das Remote-Spiel über Discord abgewickelt worden sein könnte.

Auswirkungen auf Thailands Esports-Ruf

Derzeit gibt es keine Hinweise auf weitere Fälle von Betrug oder Cyberkriminalität im Zusammenhang mit dem Turnier der SEA Games 2025. Der Präsident des thailändischen Esports-Verbandes, Santi Lohtong, erklärte jedoch, dass der mutmaßliche Vorfall sowohl dem Ruf des Verbandes als auch dem Ansehen Thailands in der internationalen Esports-Community erheblich geschadet habe.

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