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Dispatchs Switch-Veröffentlichung durch unerwartete Zensur beeinträchtigt
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Dispatchs Switch-Veröffentlichung durch unerwartete Zensur beeinträchtigt

Die Veröffentlichung des Point-and-Click-Superhelden-Comedy-Spiels Dispatch auf Nintendo-Plattformen wurde von plattformspezifischen Unterschieden überschattet. Die Vorfreude der Fans, die die Episodenreihe unterwegs spielen wollten, wich Kampagnen gegen die Zensur des Spiels. Spieler gaben ihre Käufe zurück oder verzichteten ganz aufs Spielen.

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Das von AdHoc Studio entwickelte Spiel, das dieses Jahr drei Millionen Mal verkauft wurde, enthält normalerweise Nacktheit und explizite Sexszenen mit den ehemaligen Bösewichten. Auf den meisten Plattformen können Spieler diese Inhalte deaktivieren. Die neu erschienenen Versionen für Switch und Switch 2 zeigen diese Szenen jedoch automatisch zensiert mit breiten schwarzen Balken. Diese Einstellung lässt sich nicht deaktivieren.

AdHoc bestätigte die Zensur, wies aber darauf hin, dass die Kernhandlung und das Spielerlebnis für Switch-Spieler unverändert bleiben würden.

„Verschiedene Plattformen haben unterschiedliche Inhaltskriterien, und Einsendungen werden einzeln bewertet. Wir haben mit Nintendo zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass die Inhalte des Titels die Kriterien für eine Veröffentlichung auf deren Plattformen erfüllen. Die Kernhandlung und das Gameplay bleiben jedoch identisch mit der Originalversion.“ – AdHoc

EGW.news berichtete zuvor, dass die Entscheidung, die Dispatch-Szenen zu streichen, gefallen sei. Laut den Entwicklern wurde der von den Spielern gewünschte Inhalt nie erstellt, animiert oder existierte in einer Form, die eine Wiederherstellung ermöglicht hätte. Die Szenen waren zwar geplant, wurden aber letztendlich nicht in die finale Spielversion aufgenommen.

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Die Fans akzeptierten diese Erklärung nicht. Es herrscht große Verwirrung darüber, warum Dispatch offenbar zur Zensur seines Spiels gedrängt wurde, während andere große Spiele sexuelle Inhalte ohne ähnliche Einschränkungen zeigen. Auch für die Switch gab es bereits einige Hentai- oder KI-generierte Spiele mit sexuellen Inhalten. AdHoc lehnte es ab, sich über die ursprüngliche Stellungnahme hinaus zu äußern. Einige Spieler mussten unzufrieden mit einer Version des Spiels vorliebnehmen, die sie nicht wollten.

„Ich bin echt verärgert, dass sie das erst am Erscheinungstag erwähnt haben. Ich habe vorbestellt und jetzt ist es zu spät, zu stornieren und es auf einer anderen Plattform zu kaufen.“

schrieb ein Dispatch-Fan auf Reddit.

Andere Spieler berichteten, dass sie das Spiel erfolgreich an Nintendos Store zurückgeben konnten. AdHoc veröffentlichte zwar keine Zahlen zur Häufigkeit der Rückgaben, doch in den sozialen Medien kursierten zahlreiche Beiträge von Fans, die von ihren Rückerstattungserfahrungen berichteten und andere dazu aufriefen, es ihnen gleichzutun. Unzufriedene Fans äußerten ihren Unmut auch direkt gegenüber AdHoc. Manche bemerkten die Zensur erst während des Spielens und stellten fest, dass die unerwarteten schwarzen Balken das Spielerlebnis beeinträchtigten. Besonders eine Szene, in der die Brustwarze einer Figur leicht sichtbar ist und dadurch humorvolle Dialogoptionen entstehen, ist betroffen. Der breite schwarze Balken, der dieses Detail verdeckt, lässt die Situation weniger subtil wirken.

„Ich habe aufgehört zu spielen, ungefähr nach 10 bis 20 Minuten.“

— ein Fan

Da AdHoc die Umstände nicht näher erläutert, bleibt der Öffentlichkeit nichts anderes übrig, als zu spekulieren. Eine gängige Theorie besagt, dass die Entscheidung die unterschiedlichen Prüfkriterien verschiedener Regionen, wie beispielsweise Japans, in Bezug auf Nacktheit widerspiegelt. Die japanische Prüfstelle CERO zensiert Nacktheit und Verstümmelungen in Videospielen streng. Der eShop bietet oft eine einzige Spielversion in mehreren Sprachen an, die sich je nach Systemeinstellungen der Konsole ändert. Dies könnte bedeuten, dass die Zensur notwendig war, um die CERO-Standards für eine weltweite Veröffentlichung zu erfüllen.

Eine mögliche Lösung wäre die Veröffentlichung zweier Versionen des Spiels, wie CD Projekt es mit Cyberpunk 2077 für die Switch 2 gemacht hat. Die westliche Version ist im japanischen eShop nicht verfügbar; dort wird stattdessen eine separate, zensierte Version angeboten. Dispatch hat bis Anfang Januar 2026 drei Millionen Exemplare verkauft, doch AdHoc ist ein unabhängiger Entwickler. Die gleichzeitige Verwaltung mehrerer Versionen des Spiels, jede mit eigenen Kosten und Zertifizierungsverfahren, könnte sich als nicht praktikabel erweisen. AdHoc hat diese Theorie nicht bestätigt. Ein positiver Aspekt der Kritik besteht jedoch darin, dass die Spielbeschreibung im Nintendo eShop potenzielle Käufer nun über die Zensur informiert. Dies könnte dazu beitragen, dass sich nicht noch mehr Nutzer von Nintendo-Plattformen getäuscht fühlen.

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Lesen Sie auch: Während die Spekulationen über zukünftige Episoden zunehmen, gewinnt die Diskussion um die Ausrichtung von Dispatch Staffel 2 an Fahrt. Die erste Staffel bot zwei Romanzenwege, Blonde Blazer und Invisigal, und das Thema ist nun mit neuer Dringlichkeit wieder aktuell, da die Spieler ihre Entscheidungen erneut überdenken.

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