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Fortnite erweitert Anti-Cheat und erfordert Secure Boot, TPM und IOMMU
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Fortnite erweitert Anti-Cheat und erfordert Secure Boot, TPM und IOMMU

Epic Games wird am 19. Februar die Anti-Cheat-Systemanforderungen für die PC-Version von Fortnite erweitern. Das Update wird vorschreiben, dass Spieler in allen Turnieren drei spezifische Hardware-Sicherheitsfunktionen aktivieren müssen, um Cheats zu verhindern. Diese Features sind Secure Boot, ein Trusted Platform Module (TPM) und eine Input-Output Memory Management Unit (IOMMU). Ich halte dies für einen wichtigen Schritt, um ein faires Wettbewerbsumfeld für alle Spieler zu gewährleisten. Es wird erwartet, dass die meisten modernen PCs, insbesondere die mit Windows 11 kompatiblen, diese Anforderungen bereits erfüllen, auch wenn einige Benutzer die Einstellungen im BIOS ihres Systems möglicherweise erst aktivieren müssen.

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Zu den neuen Anforderungen gehören Secure Boot, TPM und IOMMU. Während viele Benutzer mit den ersten beiden vertraut sind, da sie Voraussetzungen für Windows 11 sind, ist die IOMMU vielleicht weniger bekannt. Dabei handelt es sich um eine Hauptplatinenkomponente, die als Vermittler zwischen dem Systemspeicher und den angeschlossenen Geräten, z. B. in einem PCIe-Steckplatz, fungiert. Ihr Zweck ist es, virtuelle Speicheradressen auf physische Adressen abzubilden und zu verhindern, dass nicht vertrauenswürdige Hardware auf den Systemspeicher zugreift, bevor das Betriebssystem vollständig geladen ist. Diese Maßnahme ist nach der Entdeckung einer Sicherheitslücke, durch die der Speicher während des Bootvorgangs über ein PCIe-Gerät gekapert werden kann, noch wichtiger geworden.

Diese potenzielle Sicherheitslücke veranlasste große Motherboard-Hersteller, darunter Asus, Gigabyte, MSI und ASRock, vor ein paar Monaten wichtige BIOS-Updates zu veröffentlichen. Im Anschluss an diese Updates machte Riot Games sie zur Voraussetzung, um Valorant zu spielen, ein Spiel, das sich bereits auf IOMMU verlässt, um den Speicher zu überprüfen und nur zugelassenen Geräten die Interaktion mit dem Spiel zu ermöglichen. Mit den BIOS-Updates wurde das Fenster gepatcht, in dem dieser Schutz kompromittiert werden konnte. Während Fortnite zuvor überhaupt kein IOMMU benötigte, bringt diese Änderung die Sicherheitsmaßnahmen des Spiels mehr in Einklang mit anderen wettbewerbsfähigen Titeln.

Epic Games hat die Änderung offiziell angekündigt und erklärt:

"Am 19. Februar werden wir die Anti-Cheat-Systemanforderungen von Fortnite für PC-Spieler auf alle Turniere ausweiten, sodass drei Sicherheitsfunktionen aktiviert sein müssen: Secure Boot, TPM und IOMMU. IOMMU ist eine Sicherheitsfunktion, die dem Betriebssystem hilft zu kontrollieren, wie Hardware-Geräte auf den Systemspeicher zugreifen. Diese Technologie ermöglicht es uns, unseren Spielespeicher besser vor dem Zugriff durch Betrügerhardware zu schützen."

Es bleibt unklar, ob Fortnite speziell die neuesten BIOS-Updates benötigt, die die IOMMU-Schwachstelle beheben, aber es ist ratsam, die System-Firmware auf dem neuesten Stand zu halten. Die anderen erforderlichen Funktionen, TPM und Secure Boot, sind bei vielen modernen Spielen und Betriebssystemen bereits Standard. Ein Trusted Platform Module ist ein sicherer Kryptoprozessor, der nach ISO/IEC 11889 genormt ist und dazu dient, die Vertrauenswürdigkeit des Bootvorgangs eines Systems zu überprüfen und sensible Daten wie Verschlüsselungsschlüssel sicher zu speichern. Soweit ich weiß, ist dies Teil eines größeren Branchentrends.

Fortnite Expands Anti-Cheat To Require Secure Boot, TPM, And IOMMU 1

Die erste Version des TPM wurde 2003 eingeführt, und die Spezifikation hat sich seitdem weiterentwickelt. Der aktuelle Standard, TPM 2.0, ist nicht abwärtskompatibel mit der älteren Version 1.2, geht aber viele der gleichen Sicherheitsbedenken mit einer anderen Architektur an. Er bietet einen Hardware-Zufallszahlengenerator, Möglichkeiten zur sicheren kryptografischen Schlüsselgenerierung und eine Funktion namens Remote-Attestation. Die Remote-Attestierung erstellt einen nahezu fälschungssicheren Hash der Hardware- und Softwarekonfiguration, mit dem ein System überprüfen kann, dass sein Zustand nicht manipuliert wurde. Mit diesem Schritt reiht sich Fortnite in eine wachsende Zahl von Spielen mit strengen Hardware-Anforderungen ein, die an Anti-Cheat-Systeme auf Kernel-Ebene gebunden sind, eine Liste, die auch Titel wie Valorant und Apex Legends umfasst.

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