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Capcom schließt KI-generierte Spielinhalte nach Kritik an Resident Evil Requiem DLSS 5 aus
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Capcom schließt KI-generierte Spielinhalte nach Kritik an Resident Evil Requiem DLSS 5 aus

Capcom hat erklärt, keine KI-generierten Assets in seine Spiele zu integrieren. Diese Klarstellung erfolgte am 23. März, etwa eine Woche nachdem die DLSS-5-Kontroverse Resident Evil Requiem zum prominentesten Brennpunkt der anhaltenden Debatte über die Rolle von KI in der Spielgrafik gemacht hatte.

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Das Studio zog eine klare Trennlinie zwischen generativer KI für Spielinhalte – die ausgeschlossen wurde – und KI-Tools zur Steigerung von Effizienz und Produktivität in der Entwicklung, die Capcom weiterhin einsetzen will. Diese Unterscheidung ist im Kontext wichtig: Anfang 2025 kündigte Capcom eine Kooperation mit Google an, die speziell auf den Einsatz generativer KI zur Ideengenerierung abzielte. Die Ergebnisse wurden damals Investoren vorgestellt. Vor diesem Hintergrund stellt die aktuelle Aussage weniger eine Kehrtwende als vielmehr eine Abgrenzung dar, die verdeutlicht, welche Anwendungen weiterhin ausgeschlossen sind.

Die Diskussionen um DLSS 5 sind seit Nvidias Update, das Resident Evil Requiem einen von Spielern als „Verweichlichungsfilter“ bezeichneten Effekt verpasste – die Gesichter der Charaktere wurden weicher gezeichnet und auf eine Weise verändert, die nicht der ursprünglichen künstlerischen Gestaltung entsprach –, in vollem Gange. Die Gegenreaktion ließ nicht lange auf sich warten. Spieler betrachteten das Spiel als inoffizielles Fallbeispiel dafür, was KI-Upscaling mit einem fertigen Kunstwerk anstellen kann, ohne dass die Entwickler sichtbar Einfluss darauf nehmen. Der CEO von NVIDIA erklärte, wir würden das DLSS5-Update missverstehen und stellte die Technologie als Werkzeug zur Leistungs- und Qualitätsverbesserung dar, nicht als künstlerische Korrektur – eine Position, die die Reaktionen kaum besänftigte.

Ich glaube, es ist heutzutage wirklich schwierig, KI in Bereichen einzusetzen, in denen zuvor ausschließlich menschliche Künstler die Urheberschaft innehatten, ohne Kritik hervorzurufen. Die Gaming-Community reagiert darauf besonders sensibel – und das nicht ohne Grund. Spieler, die jahrelang die Kunstfertigkeit hinter dem visuellen Design von Spielen zu schätzen wussten, reagieren auf wahrgenommene Ersetzungen ähnlich wie Zuschauer auf die Synchronisation einer ihnen bereits bekannten Aufführung.

Capcoms Stellungnahme erfolgt im größeren Kontext. Square Enix hat aggressivere Pläne für die KI-Integration angekündigt. Pearl Abyss kämpft mit den Folgen von KI-generierten Inhalten in der Launch-Version von Crimson Desert. Auch andere Entwickler haben erlebt, wie KI-Inhalte die Qualitätssicherung passierten und ohne entsprechende Kennzeichnung die Spieler erreichten. Die Branche ist sich in dieser Frage noch nicht einig.

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Ich finde den Zeitpunkt von Capcoms Stellungnahme etwas ungeschickt – erst die Zustimmung zu Nvidias DLSS-5-Implementierung in Resident Evil Requiem, dann die Klarstellung wenige Tage später, dass generative KI keine Spielressourcen verändern wird. Das sendet eine Botschaft, die stark davon abhängt, wie streng das Studio den Begriff „Spielressourcen“ definiert. Ob diese Unterscheidung der kritischen Prüfung durch Spieler standhält, die für dieses Thema bereits sensibilisiert sind, bleibt abzuwarten.

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