Anchorage Digital will bis zu 400 Millionen Dollar für einen möglichen Börsengang einnehmen
Die amerikanische Kryptobank Anchorage Digital, das erste staatlich gecharterte Institut für digitale Vermögenswerte, plant, im Rahmen der Vorbereitungen für einen möglichen Börsengang im Jahr 2027 frisches Kapital in Höhe von 200 bis 400 Millionen US-Dollar aufzunehmen. Das Unternehmen, das Verwahrungs-, Handels- und Einsatzdienstleistungen für Banken, Hedgefonds und Risikofirmen anbietet, möchte seine Position auf dem Stablecoin-Markt nach der Verabschiedung des GENIUS Act im Juli 2025 stärken.
Nach Berichten von Bloomberg befindet sich Anchorage Digital in Gesprächen mit Investoren über eine neue Finanzierungsrunde, die als Vorbereitung für einen Börsengang im nächsten Jahr dienen könnte. Das Unternehmen hatte zuletzt im Dezember 2021 in einer Serie-D-Runde 350 Mio. USD bei einer Bewertung von über 3 Mrd. USD aufgenommen. Zu den Investoren gehörten Giganten wie KKR & Co, Goldman Sachs, GIC und Apollo Credit Funds. Diese neue Initiative unterstreicht das wachsende institutionelle Interesse am Kryptomarkt, insbesondere vor dem Hintergrund von Konkurrenten wie BitGo (das im September 2025 einen Antrag auf Notierung an der New Yorker Börse gestellt hat) und Kraken (das eine öffentliche Notierung im Jahr 2026 plant).
Unternehmenshintergrund und strategische Schritte
Anchorage Digital wurde 2017 gegründet und wurde 2021 durch seine Tochtergesellschaft Anchorage Digital Bank National Association das erste Krypto-Bankinstitut in den USA. Das Unternehmen konzentriert sich auf institutionelle Kunden und bietet sichere Verwahrung, Handel und Einsatz von digitalen Vermögenswerten. Im September 2025 ging Anchorage eine Partnerschaft mit Tether ein, um den USAT-Token auf dem US-Markt einzuführen, und erwarb im Dezember Securitize For Advisors, um die Vermögensverwaltungsdienste zu erweitern, und integrierte Hedgey für das Token-Lebenszyklusmanagement.

CEO Nathan McCauley kündigte Pläne an, das Stablecoin-Team bis 2026 zu verdoppeln, um ein führender Stablecoin-Emittent zu werden. Dies steht im Einklang mit den allgemeinen Trends in der Kryptobranche, in der die institutionelle Akzeptanz zunimmt: So zogen beispielsweise Bitcoin-Spot-ETFs innerhalb einer Woche 1,42 Milliarden US-Dollar an, und Regierungen wie Tennessee erwägen die Schaffung strategischer Bitcoin-Reserven.
Marktkontext
Dieser Schritt von Anchorage Digital erfolgt inmitten eines Booms von Krypto-Börsengängen: Unternehmen wie Anchorage versuchen, von einem günstigen regulatorischen Umfeld nach dem GENIUS Act zu profitieren, der die Ausgabe von Stablecoins erleichtert.
Experten sagen voraus, dass ein erfolgreicher Börsengang von Anchorage die weitere Konvergenz von traditionellen Finanzen und Kryptowährungen vorantreiben könnte, insbesondere angesichts der Pläne der Trump-Regierung, die Kapitalertragssteuer für kleine Bitcoin-Zahlungen abzuschaffen. Allerdings bleiben Risiken bestehen: Die Eskalation der EU-Zölle auf 10-25% und Chinas Liquiditätsspritze von 1,85 Billionen US-Dollar könnten die Marktvolatilität beeinflussen.
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