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CryptoQuant sagt, dass sich Bitcoin weiterhin in einer aktiven Baissephase befindet
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CryptoQuant sagt, dass sich Bitcoin weiterhin in einer aktiven Baissephase befindet

Während einige Anleger bereits nach Anzeichen für eine Markterholung Ausschau halten, deuten die jüngsten Daten von CryptoQuant darauf hin, dass Bitcoin dieses Stadium noch nicht erreicht haben könnte. Laut dem Bull-Bear Market Cycle Indicator des Unternehmens wird die Kryptowährung derzeit in einer aktiven bärischen Phase gehandelt, was darauf hindeutet, dass der Markt trotz der jüngsten Stabilisierungsversuche weiterhin unter Druck steht.

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Der Indikator wurde entwickelt, um verschiedene Phasen des Bitcoin-Marktzyklus zu identifizieren, indem er sie in verschiedene Zonen unterteilt, die von extrem bärischen Bedingungen bis hin zu überhitzten bullischen Umgebungen reichen. Anstatt sich auf kurzfristige Preisschwankungen zu konzentrieren, versucht die Metrik, das breitere Marktmomentum zu verfolgen und zu bestimmen, wo Bitcoin innerhalb seines größeren Zyklus steht.

Im Moment zeigt der Indikator, dass Bitcoin fest im bärischen Teil des Spektrums positioniert ist. Noch wichtiger ist, dass er noch nicht in den tiefsten Bereich des Modells eingetreten ist, der als "Extreme Bear"-Zone bekannt ist. Diese Unterscheidung ist von Bedeutung, da historische Daten darauf hindeuten, dass einige der wichtigsten langfristigen Tiefststände von Bitcoin erst bestätigt wurden, nachdem der Indikator in diese unterste Kategorie gerutscht war und sich später davon erholte.

Ein Blick auf frühere Zyklen zeigt, dass die großen Umkehrungen in den Jahren 2015, 2019 und 2022 alle ein ähnliches Muster aufweisen. In jedem dieser Zeiträume trat Bitcoin in den dunkelblauen Bereich des Indikators ein, was auf extrem bärische Bedingungen hindeutet. Erst nachdem er einige Zeit in diesem Bereich verbracht und ihn schließlich verlassen hatte, begann sich eine nachhaltige Erholung abzuzeichnen. Nach dem CryptoQuant-Rahmenwerk hat der Markt diesen Prozess im aktuellen Zyklus noch nicht abgeschlossen.

Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Bitcoin von den aktuellen Niveaus aus dramatisch fallen muss. Märkte folgen selten identischen Pfaden, und jeder Zyklus entwickelt sich unter unterschiedlichen wirtschaftlichen und regulatorischen Bedingungen. Der Indikator deutet jedoch darauf hin, dass die Bedingungen, die typischerweise mit einem bestätigten zyklischen Tiefpunkt verbunden sind, noch nicht eingetreten sind.

Daher kann das derzeitige Umfeld besser als die mittlere Phase eines Abwärtszyklus und nicht als dessen letztes Kapitel bezeichnet werden.

CryptoQuant Says Bitcoin Remains in an Active Bearish Phase 1

Diese Interpretation steht im Gegensatz zu dem wachsenden Optimismus, der bei einigen Anlegern nach den jüngsten Korrekturen zu beobachten ist. Mehrere On-Chain-Kennzahlen haben begonnen, sich historisch attraktiven Niveaus anzunähern, und langfristige Inhaber akkumulieren trotz der Volatilität weiter. Dennoch deutet das Marktzyklusmodell von CryptoQuant darauf hin, dass noch Vorsicht geboten ist, bevor die Bärenphase für beendet erklärt wird.

Ein Grund, warum dieser Indikator Aufmerksamkeit erregt, ist, dass er versucht, emotionale Reaktionen auf kurzfristige Preisbewegungen herauszufiltern. Bitcoin erlebt häufig starke Erholungen während breiterer Abwärtstrends, was die Anleger oft glauben lässt, dass ein neuer Bullenmarkt begonnen hat. In vielen Fällen erweisen sich diese Bewegungen letztendlich als vorübergehend, bevor sich der größere Trend wieder durchsetzt.

Der Bull-Bear Market Cycle Indicator versucht, diese breiteren Trends zu erkennen , indem er sich auf die langfristige Marktstruktur und nicht auf die täglichen Kursbewegungen konzentriert.

Eine weitere wichtige Erkenntnis aus den aktuellen Daten ist das Fehlen einer extremen Kapitulation. Historisch gesehen bilden sich Tiefststände häufig dann, wenn die Stimmung der Anleger ein außergewöhnlich negatives Niveau erreicht und das Vertrauen in den Markt weitgehend schwindet. Diese Bedingungen spiegeln sich in der Regel in den am stärksten rückläufigen Werten des Indikators wider.

Gegenwärtig hat sich die Stimmung zwar deutlich verschlechtert, aber das Modell deutet darauf hin, dass der Markt noch nicht das Niveau des Pessimismus erreicht hat, das bei früheren Tiefständen des Zyklus zu beobachten war.

Das bedeutet nicht, dass die Anleger automatisch mit weiteren Rückgängen rechnen sollten. Vielmehr wird deutlich, wie wichtig es ist, zu verstehen, wo der Markt innerhalb seines größeren Zyklus steht. Eine Baisse-Phase kann Erholungen, Konsolidierungsphasen und Akkumulationen durch langfristige Marktteilnehmer beinhalten , selbst wenn der breitere Trend unter Druck bleibt.

CryptoQuant Says Bitcoin Remains in an Active Bearish Phase 2

Der aktuelle Zyklus unterscheidet sich auch in mehrfacher Hinsicht von früheren Zyklen. Die institutionelle Beteiligung hat erheblich zugenommen, Bitcoin-Spot-ETFs haben den Zugang zu dieser Anlageklasse erweitert und die Marktinfrastruktur ist im Vergleich zu früheren Jahren erheblich gereift. Diese Faktoren können das Verhalten traditioneller Zyklusindikatoren beeinflussen und könnten die Schwere künftiger Abschwünge möglicherweise verringern.

Dennoch sind historische Muster nach wie vor wertvoll, da sie den Kontext für das Verständnis des Anlegerverhaltens liefern. Die Tatsache, dass frühere größere Erholungen erst eintraten, nachdem der Indikator in die Zone der extremen Bären eintrat und diese wieder verließ, ist ein Grund, warum Analysten ihn weiterhin genau beobachten.

Im Moment bleibt die Botschaft von CryptoQuant relativ eindeutig: Bitcoin ist bärisch, aber noch nicht auf den extremen Niveaus, die historisch das Ende eines Zyklus markieren. Solange sich das nicht ändert, befindet sich der Markt möglicherweise noch in der mittleren Phase eines breiteren Abschwungs, anstatt sich auf eine bestätigte langfristige Umkehr vorzubereiten.

Ob der aktuelle Zyklus der Geschichte folgt oder ein neues Muster bildet, bleibt abzuwarten, aber der Indikator legt nahe, dass sich die Anleger weiterhin auf das Gesamtbild konzentrieren sollten, anstatt davon auszugehen, dass der schwierigste Teil der Korrektur bereits vorbei ist.

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