Fallout-Theorien flammen wieder auf, nachdem Tim Cain erklärt hat, dass nur die Rechteinhaber den Kanon definieren.
Ein neues Video von Tim Cain, dem Co-Schöpfer von Fallout, hat die Debatte um Fallout-Theorien und die Frage, wer die offizielle Geschichte der Reihe definiert, neu entfacht. In einem Video auf seinem YouTube-Kanal zog Cain eine klare Trennlinie zwischen den Spekulationen der Community und der Autorität des aktuellen Rechteinhabers. Seine Aussagen unterstrichen die Kluft zwischen den Vorstellungen der Fans und dem, was letztendlich zum Kanon wird.
Cain sprach die anhaltende Flut an Interpretationen an, die in Foren, Streams und sozialen Netzwerken kursieren. Er erklärte, dass Entwickler, auch jene, die an der Entstehung einer Spielereihe mitgewirkt haben, kein letztes Wort darüber haben, was ein Spieluniversum beinhaltet, sobald die Eigentumsrechte wechseln. Diese Autorität liegt allein bei den Rechteinhabern. Laut Cain gehen Fans oft davon aus, dass ihre kollektiven Ansichten den Kanon bestimmen, doch er argumentierte, dass es innerhalb einer so großen Spielerschaft keinen Konsens gibt.
„Man kann nicht einfach sagen, dass die Spieler den Kanon definieren, weil es keinen Konsens gibt. Das bedeutet, dass es für jedes einzelne Spiel Hunderte, Tausende, Millionen von Kanons geben wird. Und auch wenn du das vielleicht toll und wunderbar findest und es deine Wahrheit ist, sehe ich nicht, wie uns das weiterhilft.“ – Tim Cain
Cain wies die Vorstellung zurück, dass die Mehrheitsmeinung Streitigkeiten über Überlieferungen beilegen könne. Er bezweifelte, wie man in einem so fragmentierten Umfeld überhaupt eine wahre Mehrheit feststellen könne. Er wies darauf hin, dass die Online-Reichweite ein irreführender Indikator sei, da die Sichtbarkeit tendenziell nur wenigen, immer wiederkehrenden Stimmen zugutekomme.
„Nehmen wir an, du sagst: ‚Okay, wenn die Mehrheit der Spieler etwas für kanonisch hält, dann ist es kanonisch.‘ Bist du dir sicher, dass die Mehrheit der Spieler das so sieht? Denn wahrscheinlich sind es die lautesten, die aktivsten und auch einige der selbstgerechtesten Leute im Internet.“ – Tim Cain
Cains Kommentare lenkten auch die Aufmerksamkeit auf den begrenzten Einfluss, den Entwickler nach dem Ende ihrer Tätigkeit an einer Spielereihe noch haben. Selbst die ursprünglichen Schöpfer können die Entscheidungen des aktuellen Studios nicht mehr außer Kraft setzen. Er sagte, die Absicht der Entwickler stimme zwar oft mit dem Kanon überein, die Übereinstimmung sei aber inkonsistent und nie garantiert.
Er erklärte, dass sich kanonische Entscheidungen je nach der jeweiligen Interpretation des Universums durch den Rechteinhaber ändern können, und nannte den langjährigen Charakter Harold als Beispiel. Laut Cain kann der Rechteinhaber ihn als Ghul oder Mutanten definieren, unabhängig davon, wie das ursprüngliche Team den Charakter interpretiert hat. Solche Änderungen verdeutlichen, wie sich der Kanon mit der jeweiligen Instanz weiterentwickelt, anstatt mit der Interpretation der Fans oder früheren Kreativteams.
Cain merkte an, dass Unstimmigkeiten oder Verwirrung bezüglich der Hintergrundgeschichte an das Studio gerichtet werden sollten, das die Marke verwaltet, und nicht an frühere Entwickler. Bethesda, das die Fallout-Reihe heute betreut, hat die Befugnis, Details, die zukünftige Teile beeinflussen, zu bestätigen oder zu ändern. Cain betonte, dass Fans zwar Theorien aufstellen dürfen, diese aber keine offizielle Wahrheit darstellen.
Seine Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die Fallout-Community, angeregt durch aktuelle Adaptionen und das erneute Interesse an den frühen Spielen, die jahrzehntelange Hintergrundgeschichte neu entdeckt. Die Diskussion spiegelt eine grundlegende Frage langjähriger Franchises wider: Wie viel kreative Identität sollte unverändert bleiben und wie viel sollte sich mit dem Wechsel der Entwicklerteams anpassen? Der sich wandelnde Kanon von Fallout hat schon lange Debatten ausgelöst, doch Cains Antwort war direkt und ließ kaum Raum für Interpretationen.
Lesen Sie auch: Tim Cain warnt davor, dass moderne Spiele ihre Identität verlieren, wenn Entwickler versuchen, alle Zielgruppen gleichzeitig zufriedenzustellen. Er argumentiert, dass ein zu weit gefasster Ehrgeiz die Richtung oft eher verwässert als stärkt.

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