Ehemaliger Bethesda-Loremaster beleuchtet den langen Weg zu The Elder Scrolls 6
Kurt Kuhlmann, ehemaliger Loremaster von The Elder Scrolls, hat angedeutet, dass der Schauplatz des mit Spannung erwarteten Titels The Elder Scrolls 6 bereits während der Produktion von Fallout 4 von Mitgliedern des Entwicklerteams festgelegt wurde. Obwohl Kuhlmann Bethesda 2023 verließ, hat er den Ort nicht preisgegeben. Er erklärte, dass man sich damals schnell auf einen gemeinsamen Nenner geeinigt habe, was darauf hindeutet, dass es keine Diskussionen darüber gab, wo der nächste Teil spielen sollte. Der Fokus lag damals eher auf der Atmosphäre und dem Gefühl des Settings, da die Geschichte noch nicht ausgearbeitet war.
Die Gespräche über das Setting des Spiels fanden laut einem Interview von Kuhlmann mit PC Gamer während der Entwicklungsphase von Fallout 4 statt. Er stellte klar, dass er nicht wisse, ob der vereinbarte Schauplatz noch aktuell sei, da er seit einigen Jahren nicht mehr in die Entwicklung eingebunden sei und die Entscheidung noch nicht endgültig gefallen sei. Kuhlmanns Ausscheiden aus dem Unternehmen erfolgte im Anschluss an eine veränderte Ausrichtung seiner Rolle im kommenden Spiel.
„Schon als wir damals, zur Zeit von Fallout 4, darüber sprachen, gab es unter einigen Leuten, die sich damit befassten, eine Art Konsens.“ – Kurt Kuhlmann
Todd Howard, der Direktor von Bethesda, hatte Kuhlmann ursprünglich die Rolle des Lead Designers für den nächsten Teil der Elder-Scrolls-Reihe versprochen. Kuhlmann hatte zuvor als Co-Lead Designer an Skyrim mitgewirkt. Das Studio verlagerte jedoch seinen Fokus. The Elder Scrolls VI sollte ursprünglich nach Fallout 4 erscheinen, das 2015 veröffentlicht wurde. Stattdessen entwickelte Bethesda Fallout 76 und anschließend Starfield. Die offizielle Ankündigung des sechsten Elder-Scrolls-Spiels erfolgte erst 2018 und wurde als kurzer, filmischer Teaser präsentiert, der eine Berglandschaft zeigte.
Kuhlmanns Hoffnungen auf die Leitung des Projekts schwanden gegen Ende der Entwicklung von Starfield, Jahre nach der ersten Veröffentlichung des Teasers. Der lange Entwicklungszyklus von Starfield schien die Ressourcen des Studios zu verschlingen, sodass sich The Elder Scrolls 6 zum Zeitpunkt der Ankündigung noch in einer sehr frühen Konzeptphase befand. Kuhlmann scheint keine Kenntnis von der Spielgeschichte zu haben und gibt an, seit seiner Arbeit an Skyrim nicht mehr auf dieser Ebene involviert gewesen zu sein. Der Teaser von 2018 war in diesem Kontext für ein Spiel gedacht, das sich noch in der vagen Phase der internen Diskussionen befand.
Obwohl Kuhlmann nicht an der finalen Story beteiligt war, hatte er ein Konzept für die Spielhandlung. Er entwarf ein Szenario, in dem das Spiel mit der Eroberung Tamriels durch die Thalmor endet und so einen spannenden Cliffhanger erzeugt, der in einem möglichen siebten Teil aufgelöst werden könnte. Er verglich diese Idee mit „Das Imperium schlägt zurück“. Der Schauplatz des nächsten Spiels ist unter den Fans weiterhin Gegenstand von Spekulationen. Viele Theorien deuten, basierend auf den wenigen Informationen aus dem acht Jahre alten Teaser, auf Hammerfell oder Hochfels hin.
Lesen Sie auch: Die Wartezeit auf Neuigkeiten zum nächsten Teil der Elder Scrolls-Reihe, The Elder Scrolls 6, ist für die Fans lang. Offizielle Informationen sind weiterhin rar, doch jüngste Updates von Bethesda lassen hoffen, auch wenn sie bestätigen, dass das Spiel noch in weiter Ferne liegt. In der Zwischenzeit hat sich mit Tainted Grail: The Fall of Avalon ein neues Open-World-Fantasy-RPG als attraktive Alternative für ungeduldige Abenteurer etabliert.
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