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Laut ersten Tests bleibt die Steam Machine leistungsmäßig hinter der Basis-PS5 zurück.
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Laut ersten Tests bleibt die Steam Machine leistungsmäßig hinter der Basis-PS5 zurück.

Valves kommende Steam Machine sorgt bereits für Diskussionen unter PC- und Konsolen-Enthusiasten, doch erste Leistungsvergleiche lassen vermuten, dass das Gerät es schwer haben könnte, mit Sonys aktueller Hardware mitzuhalten.

Internen Tests von Digital Foundry zufolge bietet die neue Steam Machine in verschiedenen Spielszenarien eine geringere Leistung als eine Standard-PlayStation 5. Die genauen Benchmark-Ergebnisse variieren zwar je nach Spiel, doch das Gesamtergebnis ist eindeutig: Die PS5 bleibt das leistungsstärkere Spielsystem.

Der Vergleich ist besonders interessant, da Valves Gerät als konsolenähnliche Lösung positioniert ist, die das Steam-Ökosystem ins Wohnzimmer bringen soll. Viele Spieler wünschen sich seit Jahren eine einfache Möglichkeit, auf ihre PC-Spielebibliotheken zuzugreifen, ohne einen herkömmlichen Gaming-PC bauen und warten zu müssen. Die Steam Machine will diese Lücke füllen, indem sie die Flexibilität eines PCs mit dem Komfort einer Konsole kombiniert.

Die reine Leistung bleibt jedoch für viele Käufer einer der wichtigsten Faktoren, und genau hier wird der Vergleich für Valve schwierig.

Die Ergebnisse von Digital Foundry deuten darauf hin, dass die Steam Machine nicht nur in puncto Spieleleistung hinter der PS5 zurückbleibt , sondern auch mit einer weniger attraktiven Hardwareausstattung auf den Markt kommt. Das Basismodell soll lediglich 512 GB Speicherplatz bieten – eine Kapazität, die in Zeiten, in denen moderne AAA-Spiele häufig über 100 GB groß sind, zunehmend knapp bemessen wirkt.

Speicherplatz ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema für Spieler geworden. Schon wenige große Titel können schnell Hunderte von Gigabyte belegen und lassen Nutzern kaum Platz für weitere Spiele. Zwar gibt es Speichererweiterungsmöglichkeiten, doch viele Verbraucher vergleichen Geräte anhand ihrer Leistung direkt nach dem Auspacken, und in dieser Hinsicht scheint die Steam Machine einen Nachteil zu haben.

Ein weiterer Diskussionspunkt ist das Fehlen eines mitgelieferten Controllers. Anders als die PlayStation 5, die mit Sonys DualSense-Controller ausgeliefert wird, wird Valves System Berichten zufolge ohne Gamepad als Standardausstattung verkauft. Das bedeutet, dass Käufer möglicherweise einen zusätzlichen Controller separat erwerben müssen, was die Gesamtkosten erhöht.

Vergleiche zwischen den beiden Plattformen beschränken sich daher nicht allein auf die Leistung. Viele Beobachter argumentieren, dass die PS5 derzeit ein überzeugenderes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, wenn man die Hardwareleistung, das mitgelieferte Zubehör und den Gesamtinhalt berücksichtigt.

Valves Strategie scheint sich jedoch auf eine andere Zielgruppe zu konzentrieren. Das Unternehmen gab zuvor an, dass etwa 70% der Steam-Nutzer auf Systemen spielen, die der Steam Machine entsprechen oder sogar weniger leistungsstark sind. Aus Valves Sicht ist die absolute Leistung möglicherweise nicht das primäre Ziel.

Laut ersten Tests bleibt die Steam Machine leistungsmäßig hinter der Basis-PS5 zurück.

Stattdessen scheint das Unternehmen auf Zugänglichkeit und Ökosystemintegration zu setzen. Steam ist nach wie vor die größte PC-Gaming-Plattform der Welt, mit Millionen von Nutzern, die bereits über umfangreiche Spielebibliotheken verfügen. Für diese Spieler dürfte der Zugriff auf ihre bestehenden Käufe auf einem dedizierten Gerät im Wohnzimmer attraktiver sein als das Streben nach höchstmöglichen Bildwiederholraten.

Die Steam Machine profitiert zudem von der Flexibilität, die man traditionell mit PC-Spielen verbindet. Im Gegensatz zu geschlossenen Konsolensystemen genießen Steam-Nutzer oft umfangreichere Anpassungsmöglichkeiten, Zugriff auf Community-Inhalte, Mod-Unterstützung und einen deutlich größeren Spielekatalog. Diese Faktoren könnten dazu beitragen, Bedenken hinsichtlich der reinen Hardwareleistung mancher Käufer auszuräumen.

Dennoch lässt sich der Vergleich mit der PS5 kaum ignorieren. Sonys Konsole ist seit Jahren auf dem Markt und liefert auch bei aktuellen Titeln weiterhin starke Leistungen. Für viele Verbraucher wirft die Erkenntnis, dass ein neu erschienenes Spielgerät Schwierigkeiten haben könnte, bestehende Hardware zu übertreffen, Fragen hinsichtlich seiner langfristigen Wettbewerbsfähigkeit auf.

Laut ersten Tests bleibt die Steam Machine leistungsmäßig hinter der Basis-PS5 zurück.

Die Situation verdeutlicht eine größere Herausforderung für Valve. Das Unternehmen konkurriert nicht nur mit traditionellen Gaming-PCs, sondern auch mit hochoptimierten Konsolen von Sony und Microsoft. Obwohl die Steam Machine Vorteile in puncto Komfort und Zugang zum Steam-Ökosystem bieten mag, werden Käufer vor dem Kauf unweigerlich Spezifikationen, Speicherkapazität, mitgeliefertes Zubehör und Spieleleistung vergleichen.

Letztendlich dürfte der Erfolg davon abhängen, welchen Stellenwert die Spieler der Steam-Plattform selbst beimessen. Sollte der einfache Zugriff auf eine riesige PC-Bibliothek die Bedenken hinsichtlich Leistung und Hardware-Spezifikationen überwiegen, könnte Valve sich durchaus einen bedeutenden Platz auf dem Markt sichern. Legen die Konsumenten jedoch Wert auf reine Leistung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, scheint die PlayStation 5 derzeit die Nase vorn zu haben.

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Mit zunehmend detaillierteren Benchmarks und Praxistests wird sich ein klareres Bild der Leistungsfähigkeit der Steam Machine ergeben. Erste Eindrücke deuten jedoch darauf hin, dass Valves neueste Hardware mit einigen wichtigen Fragen auf den Markt kommt, die es zu beantworten gilt.

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