EGW-NewsTodd Howard dementierte Streitigkeiten zwischen Bethesda und Obsidian und erklärte, er werde sich in absehbarer Zeit nicht zur Ruhe setzen
Todd Howard dementierte Streitigkeiten zwischen Bethesda und Obsidian und erklärte, er werde sich in absehbarer Zeit nicht zur Ruhe setzen
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Todd Howard dementierte Streitigkeiten zwischen Bethesda und Obsidian und erklärte, er werde sich in absehbarer Zeit nicht zur Ruhe setzen

Der Juli 2026 könnte der wichtigste Monat für die „Fallout“-Reihe seit Jahren werden. Im Rahmen der Umstrukturierung der Xbox-Sparte durch Microsoft wurde nicht nur bekannt gegeben, dass Obsidian Entertainment – die Entwickler von „Fallout: New Vegas – an der neuen Folge beteiligt ist, sondern Bethesda hat kürzlich auch eine wichtige Ankündigung zur Zukunft der Reihe gemacht: Das Unternehmen bestätigte die Arbeit an Remasters von „Fallout 3“ und „Fallout: New Vegas“ und gab zudem bekannt, dass sich „Fallout 5“ in der Vorproduktion befindet.

Natürlich konnten solche kühnen Aussagen Todd Howard nicht entgehen, der im Laufe des vergangenen Tages mehrere Interviews gab und dabei einige wichtige Ankündigungen machte. In einem Gespräch mit Windows Central wies er Gerüchte über eine angebliche Rivalität zwischen Bethesda und Obsidian zurück und erklärte, die Studios hätten großen Respekt voreinander. Gleichzeitig hatte Chris Avellone, der ehemalige Leiter von Obsidian, zuvor behauptet, die Entwickler von „Fallout: New Vegas“ hätten jahrelang versucht, ein neues Spiel der Reihe zu entwickeln, doch Bethesda Game Studios habe ihre Vorschläge immer wieder abgelehnt. Howards vollständiges Zitat dazu findet ihr weiter unten:

„Ich weiß die Diskussionen unter den Fans zu schätzen, aber hinter den Kulissen herrscht ein enormes Maß an gegenseitigem Respekt. Wir fragen uns immer wieder, ob wir einen Weg finden könnten, auf die richtige Art und Weise zusammenzuarbeiten. Und wenn sich solche Gelegenheiten ergeben, betrachte ich die Reihe definitiv als Ganzes – wie ihr in der Notiz sehen könnt, alles, was gerade so rund um ‚Fallout‘ passiert.

Man fragt sich gewissermaßen: Gibt es einen Weg, eine Gelegenheit oder eine Lücke, in der wir gemeinsam etwas tun könnten, das wirklich, wirklich Sinn macht? Und deshalb freuen wir uns riesig über die Gelegenheit, zusammenzuarbeiten.“

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Todd Howard sprach auch mit Jason Schreier von Bloomberg, und in dem Gespräch ging es nicht um „Fallout“, Bethesda oder Obsidian – es ging um Howard selbst. Der 55-jährige Spieledesigner bestätigte, dass er keine Pläne hat, in absehbarer Zeit in den Ruhestand zu gehen, wie ihr seinen Worten unten entnehmen könnt. Bemerkenswert ist, dass dies das erste Mal seit 15 Jahren war, dass Schreier den Chef von Bethesda Game Studios interviewt hat.

„Die Wahrheit ist, es gab vor einiger Zeit eine Phase, in der ich darüber nachgedacht habe: Wie würde das aussehen? Nicht, ob es unmittelbar bevorsteht, sondern wie es aussehen würde. Und darüber denke ich nicht mehr nach.

Ich liebe es einfach. Ich liebe es, mit diesen Leuten zu arbeiten. Darüber denke ich wirklich nicht nach. Einige Leute in unserer Branche, die etwas älter sind als ich, machen auch einfach großartige Sachen. Es ist also nichts, worüber ich nachgedacht habe.“

In der jüngsten Stellungnahme von Bethesda wurde zudem deutlich, dass „The Elder Scrolls VI“ – das bereits vor mehr als acht Jahren angekündigt wurde – derzeit oberste Priorität des Studios hat. Das Studio bestätigte außerdem, dass es „Starfield“ aus dem Jahr 2023 weiterhin unterstützen wird, wobei kommende Updates neue Handlungsstränge und erweiterte Spielfunktionen mit sich bringen werden.

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