„Final Fantasy VII: Revelation“ wird rund 200 GB Speicherplatz benötigen und zwei DLCs erhalten
Naoki Hamaguchi, Regisseur von „Final Fantasy VII Revelation“, gab auf der Tokyo Game Show 2026 ein ausführliches Interview mit VGC, in dem er den ungefähren Umfang des Spiels bestätigte, neue Details zum Story-DLC preisgab und erklärte, warum die exklusive 500-Dollar-Edition wahrscheinlich nicht für westliche Spieler erhältlich sein wird.

Hamaguchi bestätigte, dass die Box-Editionen für PS5 und Xbox nicht den gesamten Spielumfang auf den Discs fassen können – Käufer müssen einen Teil der Inhalte separat herunterladen. Die endgültige Größe wird noch ermittelt, wird aber voraussichtlich bei etwa 200 GB liegen. Der Regisseur räumte ein, dass dieses Thema unter den Fans für viel Diskussionsstoff gesorgt hat, erklärte jedoch, dass das Team die Qualität des Spiels nicht zugunsten der Einschränkungen physischer Datenträger beeinträchtigen wolle und bis zu einem gewissen Grad die Hardware-Einschränkungen umgehen müsse.
Trotz der Notwendigkeit eines zusätzlichen Downloads bestand Square Enix darauf, eine physische Version zu veröffentlichen. Hamaguchi betonte, dass es für das Team wichtig sei, den Spielern ein physisches Produkt anzubieten, selbst in einer Zeit, in der die Zukunft der Discs ungewiss bleibt. Aus der Sicht eines Programmierers erläuterte er zudem den praktischen Vorteil einer digitalen Veröffentlichung: Eine Disc-Version erfordert drei Monate vor dem Start abschließende Zertifizierungsprüfungen, während eine rein digitale Version bis zum Veröffentlichungstag mit Patches aktualisiert werden kann, was im Falle kritischer Fehler mehr Flexibilität bietet. Auf der Nintendo Switch 2 wird das Spiel dank stärkerer Komprimierung und Texturen mit geringerer Qualität im Vergleich zu den PS5-, Xbox- und PC-Versionen etwa 130 GB groß sein.

Hamaguchi bestätigte offiziell zwei Story-DLCs – einen mit Schwerpunkt auf Vincent, den anderen auf Sephiroth. Dem Regisseur zufolge sollten sie ähnlich wie die „Intermission“-Episode aus „Final Fantasy VII Remake Intergrade“ betrachtet werden: Beide DLCs sollen tiefer in die Geschichten dieser Charaktere eintauchen.
Hamaguchi hat zuvor erklärt, er wolle, dass „Revelation“ ein endgültiges Ende habe, das nicht durch zusätzliche Inhalte vorweggenommen werde. Das wirft eine naheliegende Frage auf: Spielen sich diese DLCs vor den Hauptereignissen des Spiels ab oder danach? Der Regisseur wollte sich dazu nicht äußern und versprach lediglich, dass Details später bekannt gegeben würden.
Square Enix hatte zuvor eine aufwendige Sammleredition der Remake-Trilogie zum Preis von 500 US-Dollar angekündigt, die ausschließlich in Japan erhältlich sein wird. Auf die Frage nach einer möglichen Veröffentlichung im Westen antwortete Hamaguchi, die Produktionsfristen seien zu knapp und die Auflage der Edition begrenzt – das Unternehmen könne einfach nicht genügend Exemplare produzieren. Als er weiter mit der Frage „Wird es also im Westen erscheinen?“ bedrängt wurde, verwies der Regisseur den Journalisten scherzhaft auf den in der Nähe stehenden PR-Vertreter – was bedeutete, dass es zwar kein offizielles „Nein“ gab, aber auch keine Versprechungen.

Nach einer Pause im Gespräch verriet Hamaguchi ein Detail, das zuvor noch nirgendwo bekannt gegeben worden war: Das Klavier-Minispiel aus „Rebirth“ wurde in „Revelation“ erheblich erweitert und enthält nun zusätzliche Informationen über Tifa, die die Spieler dadurch erfahren können. Der Regisseur scherzte, dass er für diese Bemerkung „definitiv Ärger“ mit der PR-Abteilung bekommen würde.
„Final Fantasy VII Revelation“ erscheint am 8. April 2027 für PS5, Xbox, Nintendo Switch 2 und PC.

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