Stellar Blade-Direktor sagt, dass KI unerlässlich ist, um mit globalen Studios zu konkurrieren
Ich habe Stellar Blade mit dem Blick darauf gespielt, wie engmaschig es aufgebaut ist, und die Diskussion um seine Produktion macht jetzt mehr Sinn. Das Spiel steht im Mittelpunkt einer breiteren Diskussion über Umfang, Arbeit und Überleben in der modernen Entwicklung. Hyung-tae Kim, Direktor von Stellar Blade und CEO von Shift Up, sagt, dass Studios in kleineren Ländern nicht mit den USA und China konkurrieren können, ohne KI in der Produktion einzusetzen.
Kim sprach auf der Veranstaltung "Südkoreas Wirtschaftswachstumsstrategie 2026", einer von der Regierung geleiteten Informationsveranstaltung, an der hochrangige Beamte und Branchenführer teilnahmen. Er vertrat den Privatsektor und sprach das strukturelle Ungleichgewicht an, mit dem koreanische Entwickler auf dem Weltmarkt konfrontiert sind. Seine Ausführungen wurden zuerst von GameMeca berichtet und später von Automaton aufgegriffen.
"Wir setzen etwa 150 Mitarbeiter für ein einziges Spiel ein, aber in China sind es zwischen 1.000 und 2.000. Wir können nicht mithalten, sowohl was die Qualität als auch was den Umfang der Inhalte angeht" - Hyung-tae Kim
Kim bezeichnete das Problem als eine Frage der Arbeitskraft und nicht der kreativen Ausrichtung. Chinesische Studios können aufgrund ihrer Größe und Finanzierung schneller iterieren und mehr Inhalte auf einmal produzieren. Er sagte, dieser Vorteil mache einen direkten Wettbewerb ohne neue Werkzeuge unrealistisch. Seiner Ansicht nach ist KI nicht länger optional.
Der Einsatz von KI würde kein Personal ersetzen, argumentierte Kim. Stattdessen würde sie die Leistung jedes einzelnen Entwicklers erhöhen. Er beschrieb eine Zukunft, in der jeder Mitarbeiter mit KI-Systemen zusammenarbeitet, so dass kleine Teams in einer Größenordnung arbeiten können, die bisher den großen Studios vorbehalten war.
"Eine Person kann die Arbeit von 100 Personen erledigen" - Hyung-tae Kim
Der Kommentar kam zu einem Zeitpunkt, an dem der Einsatz von KI in Spielen nach wie vor umstritten ist. Mehrere Publisher haben in letzter Zeit öffentlich dementiert, nachdem Fans sie beschuldigt hatten, generative Tools in der Grafik oder im Marketing einzusetzen. Nintendo äußerte sich Anfang dieser Woche zu den Vorwürfen im Zusammenhang mit Werbebildern für seine My Mario-Spielzeuglinie. Ein Künstler von Fortnite verteidigte letzten Monat die visuellen Darstellungen im Spiel, nachdem Spieler auf Ungereimtheiten in einem Posterbild hingewiesen hatten. Vor diesem Hintergrund war Kims Position ungewöhnlich direkt.

Die Situation von Shift Up selbst bietet einen zusätzlichen Kontext. Etwa 80 Prozent der Einnahmen des Studios stammen aus Überseemärkten, wodurch es in direktem Wettbewerb mit chinesischen Entwicklern im Ausland steht. Stellar Blade wurde mit etwa 150 Mitarbeitern produziert. Kim sagte, dass der Mangel an Arbeitskräften sowohl den Umfang der Inhalte als auch den Feinschliff einschränkt, selbst wenn Talent und Ehrgeiz vorhanden sind.
Das Studio wird nicht kürzer treten. Shift Up entwickelt derzeit Stellar Blade 2 und ein separates Projekt namens Project Spirits, das von Level Infinite veröffentlicht werden wird. Intern hat das Unternehmen eher Zuversicht als Zurückhaltung signalisiert. Diese Woche schenkte Shift Up seinen 300 Mitarbeitern Apple Watches, AirPods Max und einen Bargeldbonus von etwa 3.400 Dollar pro Mitarbeiter. Diese Geste stach in einer Branche hervor, die eher für Entlassungen als für Geschenke bekannt ist.
Kims Äußerungen standen auch im Einklang mit der Regierungspolitik. Der südkoreanische Minister für Kultur, Sport und Tourismus, Hwi-young Chae, unterstützte während desselben Briefings eine breitere Einführung von KI. Er sagte, dass große Spielefirmen bereits eigene KI-Systeme betreiben und Programme zur Unterstützung kleinerer Studios entwickeln. Die Regierung plant eine finanzielle Unterstützung für KI-bezogene Initiativen ab 2026.
Die Botschaft von beiden Seiten war einheitlich. Um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, bedarf es mehr als nur der Anzahl der Mitarbeiter. Es bedarf eines technischen Hebels, der die bestehenden Teams vervielfacht, anstatt sie zu ersetzen. Kim stellte KI als diesen Hebel vor, nicht als Abkürzung, sondern als Infrastruktur.
Aus der Sicht des Spielers zeigt Stellar Blade bereits, dass das Studio an seine Grenzen stößt. Der Umfang des Spiels wirkt gewollt, nicht aufgebläht. Kims Argument legt nahe, dass künftige Projekte höhere Ziele verfolgen könnten, ohne die Teams proportional zu vergrößern. Ob diese Vision Bestand hat, hängt weniger von der Rhetorik als vielmehr davon ab, wie sich KI-Tools in die tägliche Produktion integrieren lassen, ohne das Vertrauen innerhalb der Studios oder unter den Spielern zu untergraben.
Lesen Sie auch: Meta Platforms streicht mehr als 1.000 Stellen in seiner Reality Labs-Abteilung, das sind etwa 10% der Belegschaft. Damit verlagert das Unternehmen seine Ressourcen weg von Virtual-Reality- und Metaverse-Projekten hin zu KI-gesteuerten Wearables und Telefonfunktionen, was eine deutliche Wende in seiner langfristigen Hardware-Strategie darstellt.
5 Freikoffer, täglich kostenlos & Bonus


11% Einzahlungsbonus + FreeSpin
EXTRA 10% EINZAHLUNGSBONUS + 2 GRATISDREHUNGEN AM RAD
Kostenloses Etui und 100% Willkommensbonus


Kommentare