Gesetzgeber äußern "ernste Bedenken" über die von Saudi-Arabien geleitete Übernahme von Electronic Arts
Eine Gruppe von 46 Demokraten im Repräsentantenhaus hat die Federal Trade Commission formell aufgefordert, die geplante Übernahme von Electronic Arts durch die Saudis zu untersuchen. Die Gesetzgeber sind besorgt, dass das Geschäft, das das Unternehmen mit 20 Milliarden Dollar verschulden würde, zu erheblichen Entlassungen und zum Schaden der Arbeitnehmer führen könnte.
Ich habe in letzter Zeit viele Instabilitäten in der Videospielindustrie erlebt, und die geplante Übernahme von Electronic Arts für 55 Milliarden Dollar durch ein saudisches Konsortium hat die Unsicherheit nur noch verstärkt. Eine Gruppe von über 40 Demokraten aus dem Repräsentantenhaus hat ein Schreiben an die Federal Trade Commission unterzeichnet, in dem sie auf eine gründliche Untersuchung des Geschäfts drängen. Sie haben ernsthafte Bedenken geäußert, dass diese Übernahme den Arbeitnehmern schaden und gegen das Kartellrecht verstoßen könnte.
Das vom Labor Caucus organisierte Schreiben verweist auf die prekäre Lage der Beschäftigten in der Videospielindustrie, die bereits mit Entlassungen und sinkenden Chancen konfrontiert sind. EA ist einer der größten Arbeitgeber in der US-Videospielbranche, und es wird befürchtet, dass das Unternehmen bereits einen erheblichen Einfluss auf die Lohngestaltung hat. Die Gesetzgeber verweisen auf einen "steilen Rückgang des Durchschnittslohns im Jahresvergleich" bei EA und den Abbau von über 1.700 US-Arbeitsplätzen seit 2023 als Beweis für einen Arbeitsmarkt, auf dem Arbeitgeber ungünstige Bedingungen durchsetzen können, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Der schuldenfinanzierte Charakter der Übernahme, die dazu führen würde, dass das neue Unternehmen den Banken 20 Milliarden Dollar schuldet, wird als starker Anreiz für weitere Kostensenkungsmaßnahmen wie Entlassungen und Studioschließungen gesehen.
"Wir setzen uns für die Erhaltung fairer, wettbewerbsfähiger Arbeitsmärkte und den Schutz amerikanischer Arbeitsplätze ein, und angesichts der Auswirkungen dieser Übernahme auf die Arbeitnehmer, die Arbeitsmarktkonzentration und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der US-Videospielindustrie fordern wir Sie dringend auf, diese Transaktion gründlich zu überprüfen".
- schrieben die Gesetzgeber.

Die Bedenken gehen über die arbeitsrechtlichen Fragen hinaus. Die Käufer, zu denen der saudi-arabische Public Investment Fund, die Private-Equity-Firma Silver Lake und Jared Kushners Affinity Partners gehören, verfügen über umfangreiche Beteiligungen an Sportligen, Sportwettplattformen und Spielentwicklungsprogrammen. Dies wirft die Frage nach möglichen wettbewerbswidrigen Praktiken auf. Die Gesetzgeber befürchten, dass das kombinierte Unternehmen die Mobilität der Arbeitnehmer einschränken und die Verhandlungsmacht der Beschäftigten in der gesamten Branche verringern könnte. Außerdem wird befürchtet, dass die autoritären Herrscher Saudi-Arabiens den Spielen von EA ihre Werte aufzwingen könnten, was sich möglicherweise auf die Inklusivität von Titeln wie Die Sims auswirken könnte. Die Inklusivität der Sims ist ein Markenzeichen der Reihe, und jede Bedrohung dieser Eigenschaft wäre ein großer Verlust. Diese Besorgnis ist besonders groß, wenn man bedenkt, wie sehr Saudi-Arabiengegen LGBTQ+-Vorschriften und Menschenrechte vorgeht. Einige haben sogar angedeutet, dass Studios wie BioWare, die für ihre vielfältigen Geschichten bekannt sind, in Gefahr sein könnten.
Es ist nicht das erste Mal, dass dieses Geschäft auf dem Prüfstand steht. Die Senatoren Richard Blumenthal und Elizabeth Warren haben bereits Bedenken hinsichtlich nationaler Sicherheitsrisiken geäußert und behauptet, dass Saudi-Arabien die Kundendaten von EA für Überwachungs- und Propagandazwecke nutzen könnte. Während einige argumentieren, dass viele US-Unternehmen bereits Inhalte produzieren, die für das US-Militär von Vorteil sind, ist die Aussicht, dass eine ausländische Macht einen solchen Einfluss ausübt, beunruhigend. Die größere Sorge ist, dass Saudi-Arabien diese Übernahmen nutzt, um von seiner Menschenrechtsbilanz abzulenken. Es handelt sich um eine komplexe Situation mit vielen beweglichen Teilen, und ich werde genau beobachten, wie die FTC auf diese Forderungen nach einer Untersuchung reagiert.
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