EGW-NewsEin Pub in Staffordshire, ein klappriges erstes Auto und ein Opa, den es zu überzeugen gilt
Ein Pub in Staffordshire, ein klappriges erstes Auto und ein Opa, den es zu überzeugen gilt
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Ein Pub in Staffordshire, ein klappriges erstes Auto und ein Opa, den es zu überzeugen gilt

Der Solo-Entwickler Jack Somers, der unter dem Pseudonym NoahsArkGames arbeitet, hat „Nothing Ever Happens Here“ vorgestellt, eine Slice-of-Life-Simulation, die in Burntwood spielt, einer realen Stadt im südlichen Staffordshire, nördlich von Birmingham. Das Spiel ist im Jahr 2011 angesiedelt und lässt den Spieler in die Rolle eines 18-Jährigen schlüpfen, der die Aufgabe hat, den Pub seines Großvaters, „The Bell End“, wieder aufzubauen, nachdem diesem die Schanklizenz entzogen wurde. Die Restaurierung erfolgt Raum für Raum.

Nothing Ever Happens Here erscheint 2027 im Early Access auf Steam. Eine Demo ist für das Steam Next Fest im Laufe dieses Jahres geplant. Somers betreibt außerdem einen Discord-Server für Spieler, die die Entwicklung direkt verfolgen möchten.

Die Spielstruktur vereint zwei unerwartete Elemente. Das Fahr- und Erkundungsgefühl ist von My Summer Car inspiriert, wobei das erste Auto des Spielers als Ausweg aus den vier Wänden des Pubs dient. Die sozialen Systeme sind von Grand Theft Auto 4 inspiriert. Somers plant ein Freundschaftssystem, mit dem Spieler mit ihren Kumpels Ben und Harry an den Kanälen angeln gehen, Billardabende mit Bradley im „The Bell End“ veranstalten und Anrufe von Opa entgegennehmen können, wenn im Pub Schlägereien ausbrechen.

Ich erkenne den Vergleich mit Cousin Roman, den Somers in diesem letzten Detail deutlich anstellt, und er verleiht dem Spiel eine Struktur, die die meisten Slice-of-Life-Simulationen vermeiden. Das Setting im Jahr 2011 ist keine Selbstzweck-Nostalgie. Somers hat erklärt, die Erzählung behandle Einsamkeit, Isolation, die Notlage der Arbeiterklasse, britische Subkulturen jener Zeit und das Erwachsenwerden, wobei Erlösung im Mittelpunkt steht. Der Großvater wirkt zwar distanziert, wünscht sich aber das Beste für den Spieler.

Teile des Spiels sind lose autobiografisch. Somers erzählte, dass er mit 17 Jahren von der Polizei besucht wurde, von der Universität flog und mehrmals von zu Hause weglief. Keines dieser Ereignisse taucht direkt im Spiel auf, aber ich denke, die von ihnen beschriebene Entwicklung prägt den Weg der Läuterung, auf den er hinarbeitet.

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„In diesem Spiel ist dein Opa mein echter Opa, und er versucht, dich aufzuheitern, nachdem du dir dein erstes, aber ziemlich mieses Auto gekauft hast.“

— Jack Somers

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