Zak Cregger erklärte, warum seine Version von Resident Evil keine direkte Adaption des Spiels ist
Für alle „Resident Evil“-Fans war diese Woche ein echtes Highlight – endlich ist eine gelungene Verfilmung der Reihe auf die Kinoleinwand gekommen. Regie führte Zack Cregger, ein Horrorfilm-Spezialist, der vor allem dank des letztjährigen Films „Weapons“ bekannt wurde. Allerdings unterscheidet sich seine Interpretation von „Resident Evil“ deutlich von dem, was Fans gewohnt sind.
Bekanntlich steht in Zack Creggers „Resident Evil“ ein Lieferant namens Brian – gespielt von Austin Abrams – im Mittelpunkt, und die Handlung des Films spielt im Jahr 2026, wobei der Vorfall in Raccoon City weiterhin im Mittelpunkt steht. Schon vor der Premiere des Films waren nicht alle Fans von diesem Ansatz überzeugt – doch gleichzeitig scheint er sich tatsächlich als Vorteil erwiesen zu haben.
Zack Cregger sprach kürzlich mit der BBC und erklärte, warum er sich entschieden hatte, ein bestimmtes „Resident Evil“-Videospiel nicht für die Leinwand zu adaptieren. Seine Begründung war, dass das Publikum mit der Adaption höchstwahrscheinlich ohnehin unzufrieden gewesen wäre, weshalb er beschloss, seinen eigenen Ansatz zu verfolgen. Weitere Auszüge aus seinem Interview finden Sie unten:
„Hätte ich eine originalgetreue Nacherzählung einer der Geschichten aus den Spielen geliefert, hätten sich diese Leute wahrscheinlich auch darüber bei mir aufgeregt. Denn ich hätte es unweigerlich irgendwie vermasselt. Also kann ich nur die Geschichte erzählen, von der ich glaube, dass sie die allerbeste sein wird. Wenn jemand ein Problem damit hat, dass der Film nicht genau das ist, was er sich unter einem ‚Resident Evil‘-Film vorgestellt hat, kann ich dazu nichts sagen.“
Höchstwahrscheinlich war es die richtige Entscheidung. Derzeit hat „Resident Evil“ eine Bewertung von 95% auf Rotten Tomatoes und ist damit der am besten bewertete Film der Reihe sowie eine der besten Videospielverfilmungen. Zudem läuft der Film an den Kinokassen gut: Nach vorläufigen Angaben wird erwartet, dass er am ersten Wochenende in den USA etwa 60 Millionen Dollar einspielen wird – ein Rekord sowohl für die Reihe als auch für Zach Cregger.
Angesichts des Potenzials der Reihe sowie der Vision von Zach Cregger wird es interessant sein zu sehen, ob er weiterhin an neuen „Resident Evil“-Filmen arbeiten wird. In einem kürzlich geführten Interview äußerte der Regisseur die Meinung, dass Christina Hendricks die Rolle der Lady Dimitrescu auf der großen Leinwand spielen sollte, und die Fans werteten dies als Anzeichen dafür, dass er möglicherweise eine Verfilmung von „Resident Evil Village“ in Betracht zieht.

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