EGW-NewsDie Zukunft von Ashes of Creation ist nach dem Rücktritt des Direktors und leitender Mitarbeiter ungewiss
Die Zukunft von Ashes of Creation ist nach dem Rücktritt des Direktors und leitender Mitarbeiter ungewiss
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Die Zukunft von Ashes of Creation ist nach dem Rücktritt des Direktors und leitender Mitarbeiter ungewiss

Die Entwicklung von Ashes of Creation steht vor einer ungewissen Zukunft, nachdem der Direktor und ein großer Teil der Führungsriege zurückgetreten sind, was zu einer "Massenentlassung" beim Entwickler Intrepid Studios geführt hat. Die Situation entwickelte sich Ende Januar sehr schnell und brachte die Spieler und die verbleibenden Mitarbeiter in eine verzweifelte Lage.

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Steven Sharif, der Schöpfer und Leiter des per Crowdfunding finanzierten MMORPGs, gab seinen Rücktritt bekannt und begründete dies mit grundlegenden Meinungsverschiedenheiten mit dem Vorstand des Unternehmens. Er erklärte, er könne die getroffenen Entscheidungen ethisch nicht unterstützen. Nach seinem Rücktritt entschied sich auch ein großer Teil der Führungsriege von Intrepid Studios, das Unternehmen zu verlassen. Daraufhin veranlasste der Vorstand WARN Act-Bekanntmachungen, die eine Massenentlassung von Mitarbeitern signalisierten.

Sharif sprach die Situation in einer begrenzten Erklärung an, die er in seiner persönlichen Eigenschaft und nicht als Vertreter des Unternehmens abgab.

"Die Kontrolle über das Unternehmen wurde mir entzogen, und der Vorstand begann, Maßnahmen zu ergreifen, denen ich aus ethischen Gründen nicht zustimmen oder die ich nicht ausführen konnte. Daraufhin habe ich mich entschlossen, aus Protest zurückzutreten, anstatt meinen Namen oder meine Autorität für Entscheidungen herzugeben, die ich aus ethischen Gründen nicht unterstützen konnte. Nach meinem Rücktritt trat ein Großteil der leitenden Angestellten zurück. Daraufhin beschloss der Vorstand, WARN Act-Bescheide herauszugeben und eine Massenentlassung vorzunehmen. Aufgrund der laufenden rechtlichen und verwaltungstechnischen Angelegenheiten kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Einzelheiten nennen. Was ich sagen kann, ist, dass die Entwickler und Mitarbeiter in gutem Glauben gehandelt haben und etwas Besseres verdient haben als die Ungewissheit, mit der sie jetzt konfrontiert sind. Ich bin zutiefst bestürzt über diese Situation".

- Steven Sharif

Vor diesen Ereignissen, am 27. Januar, wurde eine Mitteilung auf der offiziellen Website des Spiels veröffentlicht. Die Nachricht, die von "The Ashes of Creation team" unterzeichnet war, bestätigte die Frustration der Spieler über Probleme wie RMT, Bots, Cheating, PvP-Systeme und Leistungsprobleme. Der Beitrag versprach, sich dieser Probleme anzunehmen und kündigte an, dass ein geplantes Entwicklungsupdate auf den 13. Februar verschoben würde. In der Erklärung wurde der Community versichert, dass das Team aktiv an diesen Problemen arbeitet, und die Spielentwicklung als nicht-linearer Prozess beschrieben, der manchmal grundlegende Änderungen erfordert. Es bat die Spieler um Geduld und betonte ihre Rolle in der offenen Entwicklung des Spiels. Der Brief spielte jedoch nicht auf die internen Unruhen an, die bald an die Öffentlichkeit gelangen würden.

Die Community reagierte mit Besorgnis und Verwirrung, und viele Spieler, die kürzlich die Early-Access-Version des Spiels erworben hatten, machten sich Sorgen um dessen Zukunft. Die Steam-Seite des Spiels wurde mit negativen Kritiken und Fragen über die Lebensfähigkeit des Projekts überschwemmt.

Das Gefühl des Endes wurde noch verstärkt, als Margaret Krohn, die Leiterin der Kommunikationsabteilung, auf LinkedIn ihren Abschied von Intrepid Studios bekannt gab. In ihrem Beitrag drückte sie ihre Dankbarkeit gegenüber der Community und ihrem Team aus, aber auch ihre Enttäuschung über die Wendung der Ereignisse.

"Wie das alles endete... Mir fehlen wirklich die Worte. Es war nicht das, was ich erwartet hatte. Aber ich halte mich an das Gute, weil es so viel davon gab", schrieb sie.

Auf die direkte Frage, ob Ashes of Creation abgebrochen wurde, erklärte Krohn, sie könne dies nicht beantworten, da sie nicht mehr dort arbeite. Sie äußerte jedoch persönliche Zweifel daran, ob das Projekt nach dem Weggang des Entwicklerteams, das sie als "Herz und Seele des Produkts" bezeichnete, fortgeführt werden könne. Die Serie von Rücktritten und Entlassungen hat einen langen Schatten auf das ehrgeizige MMORPG geworfen, das im Jahr 2017 über 3,2 Millionen Dollar von fast 20.000 Unterstützern gesammelt hat. Die Zukunft von Verra, der Welt von Ashes of Creation, steht nun auf dem Spiel.

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