Rockstars GTA 6 wird ohne generative KI handgefertigt, bestätigt der CEO von Take-Two
Der CEO von Take-Two Interactive, Strauss Zelnick, hat bekräftigt, dass generative künstliche Intelligenz bei der Entwicklung von Rockstar Games' kommendem Titel GTA 6 "keine Rolle" spielt. Diese Aussage fällt in eine Zeit, in der sich Investoren Sorgen über die Auswirkungen von KI auf die traditionelle Spieleentwicklung machen, insbesondere nach der kürzlichen Enthüllung von Googles Project Genie 3, einer KI, die spielbare virtuelle Welten aus Texteingaben generieren kann.
Die Ankündigung des Google-Projekts trug zu einem Einbruch des Aktienkurses von Take-Two bei, der auf ein 11-Monats-Tief fiel. In einer Rede vor den Finanzergebnissen des Unternehmens für das dritte Quartal machte Zelnick jedoch einen klaren Unterschied zwischen dem Einsatz von KI als Werkzeug zur Effizienzsteigerung und dem kreativen Prozess hinter dem Flaggschiff des Studios.
In einem Interview mit gamesindustry.biz drückte Zelnick seine langjährige Begeisterung für künstliche Intelligenz aus und merkte an, dass Take-Two's Produkte konsequent mit maschinellem Lernen und KI entwickelt wurden. Er bezeichnete das Unternehmen als führend in diesem Bereich, mit "Hunderten von Pilotprojekten und Implementierungen" in den verschiedenen Abteilungen, einschließlich der Entwicklungsstudios. Zelnick bestätigte die praktischen Vorteile dieser Technologien und erklärte, dass das Unternehmen bereits Fälle beobachtet, in denen generative KI-Tools die Effizienz in Bezug auf Kosten und Zeit verbessern.
Zuvor hatte er gegenüber CNBC erklärt, dass es in einem KI-Modell per Definition keine Kreativität geben kann, weil es datengesteuert ist. Trotz des Nutzens von KI bei der Rationalisierung bestimmter Prozesse zog er eine klare Grenze, wenn es um die Erstellung von Inhalten geht, und erklärte, dass diese Tools allein keine überzeugenden Unterhaltungsobjekte hervorbringen können.

Diese Unterscheidung wurde besonders deutlich, als sich das Gespräch auf den mit Spannung erwarteten neuen Teil von Grand Theft Auto konzentrierte. Zelnick äußerte sich unmissverständlich zu dessen Entwicklung.
Speziell im Hinblick auf GTA 6 hat die generative KI keinen Anteil an dem, was Rockstar Games entwickelt. Ihre Welten werden von Hand erschaffen. Das ist es, was sie von anderen unterscheidet. Sie werden von Grund auf aufgebaut, Gebäude für Gebäude, Straße für Straße, Viertel für Viertel. Sie sind nicht prozedural generiert, und das sollten sie auch nicht sein. Das ist es, was großartige Unterhaltung ausmacht.
- Strauss Zelnick
Diese Betonung des handwerklichen Ansatzes wird als Kernpunkt von Rockstars Designphilosophie und als wesentliches Unterscheidungsmerkmal auf dem Markt dargestellt. Der CEO bekräftigte, dass das Unternehmen zwar digitale Technologien und Tools, einschließlich KI, einsetzt, um seine Arbeit zu erleichtern, diese Tools aber nicht den kreativen Input des Entwicklerteams ersetzen. Die von Rockstar erschaffenen Welten sind sorgfältig konstruiert und nicht algorithmisch generiert, was laut Zelnick für die Schaffung großartiger Unterhaltung unerlässlich ist.
Neben der Diskussion über die KI äußerte sich Zelnick zuversichtlich, dass das Spiel nicht noch einmal von seinem revidierten Veröffentlichungsdatum am 19. November verschoben werden wird und erwähnte, dass "Marketing-Beats bald kommen werden". Der jüngste Finanzbericht des Unternehmens zeigte eine starke Leistung und übertraf mit einem Gesamtnettoumsatz von 1,76 Milliarden Dollar die Erwartungen der Wall Street. Dieser Erfolg wurde vor allem durch die mobile Abteilung von Zynga und die über den Erwartungen liegenden Umsätze von Titeln wie NBA 2K und GTA Online erzielt, bei denen die Einnahmen der Verbraucher um 30% bzw. 27% stiegen.
Zelnick wies darauf hin, dass das Unternehmen seine Aktivitäten nicht auf der Grundlage täglicher Aktienkursschwankungen steuert, sondern sich darauf konzentriert, die bestmögliche Arbeit zu leisten. Er ging auch kurz auf die jüngsten arbeitsrechtlichen Probleme ein und erklärte, dass das Unternehmen zu seinen Entscheidungen bezüglich entlassener Mitarbeiter stehe und dass ein Gericht den Antrag einer Gewerkschaft auf einstweiligen Rechtsschutz abgelehnt habe, eine Entscheidung, die er für richtig halte. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Weg zur Veröffentlichung des Spiels, wobei der CEO "außerordentliches Vertrauen" in die kreativen Teams bei Rockstar zum Ausdruck brachte. Das starke Finanzquartal, das durch das breit gefächerte Portfolio gestützt wird, bietet eine stabile Grundlage, während sich das Unternehmen auf eine der bedeutendsten Veröffentlichungen in der Geschichte der Branche zubewegt.
Das Unternehmen teilte auch die Neuigkeiten über die Verkaufszahlen von GTA V mit - und die sind ziemlich beeindruckend. Wie das Unternehmen mitteilte, hat sich Grand Theft Auto V inzwischen 225 Millionen Mal verkauft.
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