Ein weiterer Sargnagel für ein mögliches Bloodborne-Remake
FromSoftwares PlayStation-4-Hit Bloodborne aus dem Jahr 2015 zählt nach wie vor zu den meistgewünschten Videospiel-Remakes. Als spiritueller Bruder der Dark-Souls-Reihe zeichnete sich das Spiel durch seinen fast ausschließlich auf offensive Kämpfe fokussierten Ansatz aus. Spieler konnten zwei Waffen gleichzeitig führen und verzichteten in diesem rasanten, aggressiven System weitgehend auf Schilde. Mehr als ein Jahrzehnt nach seiner Veröffentlichung fordern Fans des Gothic-Horror-Titels immer wieder ein Bloodborne-Remake.
Ein solches Projekt würde das Spielerlebnis für eine neue Konsolengeneration modernisieren, die auf 30 Bilder pro Sekunde beschränkte Performance des Originals verbessern, native 4K-Unterstützung hinzufügen und die Ladezeiten deutlich reduzieren. Der Modder Lance McDonald demonstrierte das Potenzial für eine Leistungssteigerung, indem er einen Drittanbieter-Patch mit 60 Bildern pro Sekunde für das Spiel auf modifizierten PlayStation 4-Konsolen veröffentlichte. Emulationssoftware wie ShadPS4, mit der PlayStation 4-Spiele auf dem PC spielbar sind, bot ebenfalls einen Einblick in die moderne Grafik, die ein vollständiges Remake bieten könnte.
Die jüngsten Entwicklungen lassen jedoch vermuten, dass alle, die auf ein baldiges Remake hoffen, enttäuscht werden könnten. Sony schließt Bluepoint Games, das Entwicklungsstudio hinter einer Reihe erfolgreicher Remakes und Remaster. Zum Portfolio des Studios gehören der PlayStation-5-Launchtitel Demon's Souls sowie die von Kritikern hochgelobten Neuauflagen von Shadow of the Colossus und der Uncharted: The Nathan Drake Collection für die PlayStation 4. Die Schließung führt zum Verlust von rund 70 Arbeitsplätzen. Angesichts seiner Erfolgsbilanz, insbesondere der beeindruckenden Modernisierung von Demon's Souls für die PS5, galt Bluepoint Games als naheliegende Wahl für die Leitung eines Bloodborne-Projekts. Das Studio verstand es, die Anforderungen an ein gelungenes Souls-Update zu erfüllen: die entscheidenden Details und das Spielgefühl des Originals zu bewahren und gleichzeitig eine moderne Präsentation zu liefern.
Wie wir wissen, wünscht sich die Community seit Jahren eine Fortsetzung oder ein Next-Gen-Upgrade von Bloodborne. Diese Vorfreude flammt oft im Umfeld großer PlayStation-Events auf, und auch der jüngste State of Play bildete da keine Ausnahme. Trotz fehlender offizieller Hinweise hofften die Fans weiterhin auf eine überraschende Ankündigung, was letztendlich zu großer Enttäuschung führte, als nichts Konkretes geschah. Auf Plattformen wie Reddit machte sich wachsende Müdigkeit breit. Einige Fans bemerkten, es sei an der Zeit, „Bloodborne endlich hinter sich zu lassen“ und ihre „Vorräte an Hoffnung gehen zur Neige“, was die geringe Zuversicht in eine mögliche Rückkehr der Reihe widerspiegelt.
Nach der Co-Entwicklung von God of War: Ragnarok arbeitete Bluepoint Berichten zufolge an einem Live-Service-God-of-War-Titel, der jedoch 2025 eingestellt wurde. Laut einem Bloomberg-Bericht des Journalisten Jason Schreier verbrachte das Studio das vergangene Jahr damit, Ideen zu präsentieren und zu überlegen, wie es weitergehen sollte. Leider gehörte Bloodborne nicht dazu. Diese Nachricht ist ein schwerer Schlag für die Zukunftsaussichten des Projekts. Zwar könnten andere Studios die prestigeträchtige Aufgabe übernehmen, doch keines verfügt über die gleiche Expertise wie Bluepoint, das sich als Maßstab für Remakes etabliert hat. Virtuos und QLOC, beide an Dark Souls Remastered beteiligt, wären mögliche Kandidaten. Bloober Team entwickelte das Silent Hill 2 Remake, und Toys For Bob realisierte erfolgreich die Spyro Reignited Trilogy. Auch Aspyr blickt auf eine lange, wenn auch nicht durchgängige Geschichte mit Portierungen und Remastern zurück.
Weder Sony noch FromSoftware haben sich jemals öffentlich zu einem möglichen Bloodborne-Remake geäußert. Hidetaka Miyazaki, Präsident von FromSoftware, hat die anhaltende Nachfrage der Fans jedoch zur Kenntnis genommen. In einem Interview mit IGN aus dem Jahr 2024 erklärte er, er habe „viele schöne Erinnerungen an dieses Spiel“. Im Gespräch mit Eurogamer ging er näher auf die Leidenschaft der Community ein.
„Es freut mich sehr zu sehen, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die sich dafür begeistern.“
— Hidetaka Miyazaki
Trotz dieser Ankündigungen ist ein Remake offiziell nicht geplant. Zwar ist die Möglichkeit nicht völlig ausgeschlossen, doch die Schließung von Bluepoint Games lässt ein Bloodborne-Remake in naher Zukunft deutlich unwahrscheinlicher erscheinen.

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